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Über ihre Eindrücke von den 13. EU-Meisterschaften im österreichischen Mureck schreibt JANA SCHEIDER für den Schach-Ticker ein Tagebuch – Heute Teil 1

 

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Der Sommer 2015 ist auch eine Jana SchneiderSchachhochzeit – und er verläuft bislang international durchaus erfolgreich für Deutschland. So konnte das Männer-Team mit Matthias Blübaum, Dennis Wagner und Andreas Heymann, das Elisabeth Pähtz verstärkte, beim Mitropacup in Mayrhofen/Österreich Bronze holen, chronologisch folgte der Titel bei der Team-Europameisterschaft U18 in Karpacz/Polen [Matthias Blübaum, Jan-Christian Schröder, Thore Perske und Vincent Keymer mit Kapitän Bernd Vökler], Bronze holte schließlich am vergangenen Sonntag [2. August] der Bremer Oliver Müller bei der sechsten Europameisterschaft der blinden- und sehschwachen Schachspieler in Lyon/Frankreich.

 

Und nun warten auf den Nachwuchs in den Altersklassen U8, U10, U12 und U14, für die der Österreichische Schachbund Ausrichter ist, in Mureck/Steiermark die 13. Europian Union Youth Chess Championships [5. bis 13. August], bei der neun Runden im Schweizer System gespielt werden.

 

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Der Bremer Oliver Müller belegt bei den 6. Europameisterschaften der Blinden- und Sehschwachen Schachspieler in Lyon einen tollen Platz 3 – Ein Abschlussbericht

 

Oliver Müller

Oliver Müller

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War das ein dramatisches Wochenende bei den Die 6. Europameisterschaften der in der IBCA [Internation Braille Chess Association] organisierten Blinden- und Sehschwachen Schachspieler. Unser Vizeweltmeister Oliver Müller [Elo 2269] hat wieder einmal alle überrascht. Zwei Runden vor Schluss lag er in Lyon nur einen halben Punkt hinter dem Setzranglistenersten Marcin Tazbir [Elo 2516] mit 5,5/7 auf Platz 2 mit 5,5/7. Doch am gestrigen Sonnabend [1. August] wurde er mit Schwarz gegen den Großmeister aus Polen gelost und hatte noch dazu Schwarz. Doch der Mann vom SV Werder Bremen hatte, wenn man so will, „keine Angst vor großem Tieren“ und kam in leicht bessere Stellung nach 24 Zügen zu einem sicheren Remis. Allerdings fiel er so nach Wertung plötzlich auf Rang 5 zurück, und außerdem hatte er in der Schlussrunde nochmals die schwarzen Steine, diesmal tags darauf und am frühen Vormittag gegen den Russen Stanislaw Babarykin [Elo 2357].

 

Wieder einmal hatten wir bei einer internationalen Meisterschaft die Situation, dass die finale Runde entscheiden musste, an wen die Medaillen gehen würden. Die Ausgangssituation war für Oliver Müller, was die Wertung anging, nicht die allerbeste. Eigentlich musste sogar ein Sieg gegen den FIDE-Meister aus Russland her, um sich ein Platz auf dem Treppchen zu sichern. Seinen Gegner hingegen würde ein Remis reichen, um vor ihm zu landen.

 

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Wahrer Simultan-Weltrekordler spielt in Straßburg mehr als 30000 Partien – Von Hartmut Metz

 

Roos – Wohlfahrt: Weiß gewinnt im „Schweinsgalopp“

Roos – Wohlfahrt: Weiß gewinnt im „Schweinsgalopp“

Schach-Omi stellt neuen Weltrekord auf“, titelte die „Bild“-Zeitung unlängst und beschäftigte sich ausnahmsweise mit Denksport. Die 87-jährige Brigitta Sinka sorgte weltweit für Aufsehen, weil sie 13600 Partien im Simultanschach gespielt metzhat. Die Ungarin gelangt damit wohl ins „Guinness-Buch der Rekorde“, weil sie akribisch jeden Gegner und jedes Resultat notierte. In einem vollbesetzten Partyzelt in einem Budapester Park hievte die Ungarin die Zahl ihrer Partien auf über 13545. Eigentlich wollte Sinka beim Erreichen der neuen Bestmarke eine kurze Gedenkminute abhalten für den bisherigen Rekordhalter. „Aber da waren so viele Leute, die darauf warteten, dass ich meinen nächsten Zug tue, also spielte ich einfach weiter“, erzählte die 87-Jährige, bevor sie bei über 13600 Partien Feierabend machte. Bis zu diesem Tag hatte der 1942 verstorbene José Raùl Capablanca die Bestmarke gehalten. Der dritte Weltmeister ist heute noch für viele der beste Spieler der Schach-Historie. Der Kubaner verlor in seiner Karriere nur 36 Turnierpartien und wurde wegen seiner Präzision auch die „Schach-Maschine“ genannt. Jean-Luc Roos hält Capablanca noch immer für den Größten.

 

„Ich wusste nicht, dass es solch einen Rekord gibt – und hätte aber auch dann nicht seine Bestmarke anfechten wollen“, betont der Straßburger und „findet das alles ein bisschen lächerlich“. Im Gegensatz zu der ungarischen Oma hatte der Kubaner sicher weit hochkarätigere Gegner. Und wenn es allein um Quantität geht, ist der 60-Jährige aus der berühmten Schach-Familie Roos – seine Brüder Daniel und Louis tragen ebenfalls den Titel eines Internationalen Meisters – die klare Nummer eins. Der Spieler der Rochade Kuppenheim und des französischen Rekordpokalsiegers CE Straßburg (CES) hat nämlich bereits rund 300 Simultans gegeben „und im Durchschnitt sicher jedes Mal mehr als 100 Partien“ gespielt… Mehr

Prophylaxe III – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie an einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staatenfsd studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid und Unglaubliche Züge, deren inzwischen 56. Folge wir heute veröffentlichen.

 

Heute zeigt Niclas einen unglaublichen Zug, der wunderschön das Konzept der Prophylaxe verdeutlicht. Weiß würde gerne einen Bauern auf d5 schlagen, aber im Moment hat Schwarz eine taktische Antwort zur Verfügung. Mit einem genialen Zug nimmt Weiß diese Taktik aus der Stellung. Können Sie den richtigen Zug finden?

 

Niclas hat für Sie eine Checkliste – wir können sie auch „Goldene Regeln“ nennen – vorbereitet. Die wird Ihnen sowohl bei der seiner Serie „Unglaublichen Züge“ als auch in der eigenen schachlichen Praxis schneller helfen, den richtigen Zug zu finden!

 

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Baku, 31. Juli, AZERTAC

 

Nach den ersten Europaspielen verspricht der Schach-Weltpokal das nächste grandiose Sportevent in Aserbaidschan zu werden.

 

Wie AZERTAC mitteilt, wird der Schach-Weltpokal 2015 vom 10. September bis zum 4. Oktober14383365373449211535_1000x669 des laufenden Jahres im Hotel „Fairmont Baku“ stattfinden. 128 Schachspieler werden um Trophäen und Preisgelder kämpfen und vor allem um den Einzug ins Turnier der Herausforderer, das im K.-o.-System ausgetragen wird. Es geht für die Finalisten des Schach-Weltpokals 2015 auch um die Qualifikation für das Kandidatenturnier 2016.

 

Das Organisationskomitee der „FIDE“ hat die offizielle Webseite des Wettbewerbes „Schach-Weltpokal 2015“ bereits freigeschaltet: http://www.bakuworldcup2015.com/en.

 

Die FİDE hat auch die endgültige Kandidatenliste der Teilnehmer veröffentlicht, in der sich sechs aserbaidschanische Großmeister befinden: Schahrijar Mammadjarov, Gadir Husejnov, Rauf Mammadov, Eltac Safarli, Vasif Durarbeyli und Teymur Racabov.

 

Der Preisfonds des Schach-Weltpokals 2015 beträgt 1 600 000 US-Dollar. Der Sieger des Turniers wird 120 000 und der andere Finalist 80 000 US-Dollar erhalten.

 

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Der Bremer Vizeweltmeister bezwingt bei den 6. IBCA-Europameisterschaften in Lyon Titelverteidiger Piotr Dukaczewski und stürmt auf Platz 2 vor – Ein Zwischenbericht

 

Oliver Müller – by Werder Bremen

Oliver Müller – by Werder Bremen

 

liveDie 6. Europameisterschaften der in der IBCA [Internation Braille Chess Association] organisierten Blinden- und Sehschwachen Schachspieler tritt in die entscheidenden Phase. Zwei Runden vor Schluss führt in Lyon erwartungsgemäß Großmeister Martin Tazbir [Elo 2516] mit 6/7. Auf Platz 2 mit 5,5/7 und ebenfalls noch ohne Niederlage liegt der Bremer Vizeweltmeister Oliver Müller, der in seiner gestrigen siebten Partie keinen geringeren als den polnischen Titelverteidiger Piotr Duakaszewski bezwang. Am heutigen Sonnabend kommt es nun zum Showdown mit dem Spitzenreiter, der ebenfalls aus Polen kommt, wobei Oliver, der beim SV Werder Bremen II im Aufgebot steht, Schwarz hat.

 

Von seinem Teamkollegen Dieter Riegler , der auf Platz 21 mit 4,0/7 liegt, haben wir übrigens den nachfolgenden Bericht erhalten, den wir gern veröffentlichen!

 

TurnierseiteResultateFotosLIVE

 

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GM Kasimdzhanov Rustam UZB 2704

GM Kasimdzhanov Rustam UZB 2704

Traditionsturnier in den Niederlanden mit Rustam  Kasimdzhanov (2704 Elo)

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

live1 GM Kasimdzhanov Rustam UZB 2704 2 GM Van Wely Loek NED 2647 3 GM Landa Konstantin RUS 2631 4 GM Krasenkow Michal POL 2610 5 GM Moradiabadi Elshan IRI 2567 6 GM Ernst Sipke NED 2545 7 GM Werle Jan NED 2532 8 GM Ikonnikov Vyacheslav RUS 2527 9 GM Dobrov Vladimir RUS 2517 10 IM Van Foreest Jorden NED 2514 11 IM Wan Yunguo CHN 2473 12 GM Ankit R. Rajpara IND 2461 13 IM Das Arghyadip IND 2457 14 IM Battaglini Gabriel FRA 2449 15 IM Stark Lars GER 2433 16 IM Van Delft Merijn NED 2428 17 IM Prasanna Raghuram Rao IND 2424 18 IM Leenhouts Koen NED 2422 19 Yankelevich Lev GER 2420 20 FM Admiraal Miguoel NED 2414 … insgesamt sind 239 Teilnehmer vorangemeldet. Mit 17 Spielern ist Deutschland nach den Niederlanden (167) und Belgien (28) gut vertreten.

 

Die bisherigen Sieger:

 

1997  GM I. Glek – 1998  GM M. Gurevich – 1999  GM A. David –  GM I. Sokolov – 2001  GM J. Piket – 2002  GM F. Nijboer – 2003  GM R. Kasimdzhanov – 2004  GM K. Sasikiran – 2005  GM F. Nijboer – 2006  GM M. Krasenkow – 2007  IM F. Caruana – 2008  GM L. Bruzon – 2009  GM M. Krasenkow – 2010  GM K. Sasikiran – 2011  GM K. Landa – 2012  GM D. Reinderman – 2013  GM M. Krasenkow – 2014  GM M. Krasenkow

 

TurnierseiteResultateZeitplan

 

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DER TAGESSPIEGEL: Ungleiche Duelle // Profis treffen auf Breitensportler – auch das ist der Charme der Makkabiade – Von MARTIN EINSIEDLER

 

Noch bis zum 5. August finden in Berlin die 14. Makkabide statt. An der größten jüdischen Sportveranstaltung der Welt, für die erstmals Deutschland Gastgeber ist, nehmen in 19 Sportarten mehr als 2000 Sportler teilnehmen. Und da auch Schach in der deutschen Hauptstadt gespielt wird, haben wir darüber bereits berichtet [siehe unseren Beitrag „Wer kann Georg Meier stoppen?“ am 29. Juli, den Sie unter dem Link http://www.chess-international.de/Archive/41928#more-41928 finden]. Und natürlich informieren wir über das siebenrundige Turnier im Schweizer System mit 29 Teilnehmer aus neun Ländern weiterhin aktuell, das im Raum 4.1.8 des Olympiaparks in der Hanns-Braun-Straße stattfindet, ganz in der Nähe zu den Geschäftsstellen von Hertha BSC und vom Deutschen Schachbund.

 

Am heutigen Freitag [31. Juli] fand ich im   TAGESSPIEGEL, [ www.tagesspiegel.de ] im Sportteil auf Seite 19, den nachfolgenden lesenswerten Beitrag von MARTIN EINSIEDEL, in dem der Autor auch auf einen wesentlichen Aspekt der Makkabiade hinweist: Profis treffen auf Breitensportler. Und das trifft im konkreten Fall nicht nur auf den Fechter Mark Perelmann zu, sondern ebenso auf Deutschlands Nummer 2 im Schach Georg Meier, die zu den Stars im Team von Makkabi Deutschland gehört. Doch lesen Sie selbst diesen Artikel „Ungleiche Duelle // Profis treffen auf Breitensportler – auch das ist der Charme der Makkabiade“, den wir mit freundlicher Genehmigung der in Berlin erscheinenden Tageszeitung in unserer Rubrik „Bei anderen gelesen“ veröffentlichen dürfen!

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegegdfgn.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke konnten wir in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die jetzt schon zum 66. Mal zum Wochenende veröffentlicht wird.

 

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

 

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 Stark besetzte Europameisterschaft in der französischen Stadt Lyon

 

Oliver Müller - by Werder Bremen

Oliver Müller – by Werder Bremen

Bisher hatte Frankreich noch nie eine internationale Schachveranstaltung für Sehbehinderte organisiert. Unter der liveLeitung seines Präsidenten Bernard Duthoit und dem AEPA (Verein für das Blindenschach) findet vom 24. Juli bis 2. August die 6. Europäische Einzelmeisterschaft für Sehbehinderte in Lyon statt. Mit im Boot der Lyon Olympic Chess Club. 62 Spieler aus 20 Nationen kämpfen um den Titel eines Europameisters. Unter ihnen der polnische Großmeister Marcin Tazbir, der mit einer stattlichen Elozahl von 2516 auch Favorit auf den Titel ist.
Die Europameisterschaft findet in den Räumen des Mercure Hotels, 29 Rue de Bonnel (Lyon 3) statt. Gespielt werden 9 Runden mit einer Bedenkzeit von 2 Stunden für 40 Züge und jeweils eine Stunde für den Rest der Partie. Beginn der Partien um 14:30 Uhr. Am 2. August schon um 11 Uhr.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

Auszug aus der Teilnehmerliste: 1 GM Tazbir Marcin POL 2516 2 FM Babarykin Stanislav RUS 2357 3 IM Meshkov Yuri A. RUS 2349 4 IM Pakhomov Alexey RUS 2346 5 FM Dimic Pavle SRB 2305 6 FM Wassin Sergej UKR 2298 7 CM Grigorchuk Sergey UKR 2295 8 FM Mueller Oliver GER 2269 9 IM Stachanczyk Jacek POL 2259 10 IM Dukaczewski Piotr POL 2237 11 WIM Zsiltzova-Lisenko Lubov UKR 2224 12 FM Spinu Evgeny MDA 2210 13 Kasimov Rustam RUS 2196 14 Komissarov Alexey RUS 2191 15 CM Ross Chris N ENG 2184 …

 

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Schach gehört zum Programm der 14. Europäischen Makkabi-Spiele in Berlin, und Deutschlands Nummer 2 ist der Favorit

 

GM Georg Meier

GM Georg Meier

Blitzturnier

Dass Schach ins Programm großer internationaler Sportveranstaltungen aufgenommen wird, ist eher noch die Ausnahme. Bei den Sommer-Universiaden 2011 und 2013 war das allerdings so. Und nun also bei den 14. Maccabi Games in Berlin, die der größte jüdische Sportevent in Europa sind, ist das so. Schach zählt zu den 19 auserwählten Sportarten, in denen über 2000 Aktive um Medaillen kämpfen. Jede der Sportarten der Europa-Makkabiade

 

[ https://de.wikipedia.org/wiki/Makkabiade ], die alle vier Jahre in diesem Rahmen und dabei erstmals in Deutschland stattfindet, wobei die historischer Stätte auf dem Berliner Olympiagelände bewusst gewählt wurde, hat dabei einen Paten. Für Schach ist es Arkadij Naiditsch, der die folgende Grußbotschaft an die 29 Teilnehmer aus neun Ländern richtete:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,  liebe Sportler und Sportlerinnen,

 

ich freue mich sehr, als Pate für den Bereich Schach bei den 14. European Maccabi Games 2015 in Berlin ausgewählt worden zu sein, vor allem da die von mir vertretene Sportart in dieser Stadt bereits etliche Höhepunkte erleben konnte.

 Runde 1  Runde 2  Runde 3 Runde 4 Runde 5 Runde 6  Tabelle Blitzturnier

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Die Leser sind aufgerufen, die beste Partie der Saison 2014/15 zu küren. Unter allen Einsendern werden wertvolle Sachpreise verlost. Einsendeschluss ist der 31. August 2015.billionphotos-1024849_xsmall150

 

Die folgenden zehn Partien der Saison 2014/15 sind – nach Datum sortiert – nominiert:
Gleich in der 1. Runde spielten Alexander Naumann und Julian Jorczik eine der aufregendsten Partien der Saison mit interessanten und ungewöhnlichen Stellungsbildern.

Naumann,Alexander (2560) – Jorczik,Julian (2400)
SBL 1415 SG Solingen – Bayern München (1.Runde), 18.10.2014

Stellung nach 59…Kf7:

 

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Kulturelles Schachmagazin stellt Chess-International-Kolumnisten vor

 

Einer seiner größten Erfolge: Hartmut Metz bezwingt Legende Viktor  Kortschnoi

Einer seiner größten Erfolge: Hartmut Metz bezwingt Legende Viktor Kortschnoi

Die Liste der Publikationen, in denen Hartmut Metz über Schach berichtet hat, ist ellenlang: Sie reicht von zig Tageszeitungen im In- und Ausland, von Magazinen wie „Stern“ bis „Sport-Bild“, mehreren Büchern bis hin zu zahlreichen Schachzeitschriften in einem halben Dutzend Ländern. Nun ist selbst ein Artikel über den Zeitungsredakteur des Badischen Tagblatts in Baden-Baden verfasst worden: Das kulturelle Schachmagazin „Karl“ widmete dem wöchentlichen Kolumnisten von Chess-International gleich sechs seiner 68 Seiten.

 

Leseprobe KARL

Der „Karl“ besticht vierteljährlich mit seinen Themen-Schwerpunkten, die stets Interessantes zutage fördern. Das können monothematische Hefte sein, die sich mit einzelnen Spielern beschäftigen wie Rubinstein, Nimzowitsch, Fischer, Uhlmann oder Unzicker. Stets präsentiert das Blatt von Harry Schaack dabei auch neue Blickwinkel oder Vergessenes. Spannend sind außerdem Magazine über das „Remis“, „Schach und Kunst“ bzw. „Schach und Musik“, über die Dortmunder Schachtage, Hastings oder Frauenschach. Viele Hefte des „Karl“ – der so heißt, weil er aus der Vereinszeitschrift des rührigen Zweitligisten Schöneck hervorging – können noch nachbestellt werden.

 

Nun könnte man annehmen, dass das Heft 2/2015 das Thema „Journalismus“ in den Mittelpunkt rückt. Denkbar wäre auch der Überpunkt „Betrug“ – das Heft gab es allerdings bereits. Als Aufklärer des berühmten Falls Allwermanns, quasi der Mutter aller Computer-Betrüger, wäre Metz auch noch vorzeigbar. Doch nun findet sich der Kuppenheimer Schachspieler ausgerechnet im Schwerpunkt „Die Geschichte der Schachtheorie“. Diese ist zwar alles andere als seine Paradedisziplin (sondern eher sein Schwachpunkt) – aber immerhin gibt es eine Königsgambit-Variante, die seit mehreren Fernschach-Turnieren nach ihm benannt ist: der Metz-Angriff, der nach den Zügen 1.e4 e5 2.f4 d5 3.exd5 c6 4.De2!? entsteht.

 

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David Howells Gegner leiden in Leiden

 

Howell + Hilarius
Dieser Beitrag war nicht unbedingt geplant. Aber erstens bin ich quasi NL-Korrespondent, zweitens will ich Kollege Franz Jittenmeier (Vorschau zur Britischen Meisterschaft) leicht korrigieren. Hoppla, hat er gerade schon selbst getan – wobei Howell bei seinem morgen beginnenden nächsten Turnier offiziell doch noch Elo 2698 hat, denn das Leiden-Open wird erst nach Turnierbeginn offiziell FIDE-ausgewertet. Auf dem Siegerfoto (Quelle Turnierseite) steht neben David Howell (links) ein gewisser Sander Hilarius – warum, dazu komme ich noch. Zunächst der Endstand des A-Opens: GM Howell 8.5/9, GM Postny 7, GM Nikolic 6.5, GM Chatalbashev, GM Tiviakov, GM Milov, IM De Jong, IM Das, Pijpers 6. Arthur Pijpers (*1994) ist noch kein IM, bekommt den Titel aber beim nächsten FIDE-Kongress. Bei diesem Ergebnis wäre es absurd zu sagen, dass Howell Glück hatte – auch wenn er in einer Schlüsselpartie früh im Turnier Glück hatte. Das galt nicht für die ersten drei Runden, diese Siege gegen nominell klar unterlegene Gegner waren souverän gelöste Pflichtaufgaben. Und danach hatte er live Elo über 2700, was auch der Turnierseite auffiel (bzw. sie wurde per email und via das hiesige Schachforum Utrechschaak informiert) und von dieser so kommentiert wurde: „Eine Glanzleistung für ihn, aber auch wir als Leiden Chess sind stolz darauf. Nicht jedes Jahr erreichen wir mit unserem Turnier einen derartigen Meilenstein.

 

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25. Juli bis 2. August im burgenländischen Pinkafeld (Österreich)

 

austria_07liveDie Staatsmeisterschaften 2015 des ÖSB wurden gestern von Präsident Kurt Jungwirth und Organisator Peter Kowarsch eröffnet. In der HTBLA Pinkafeld steht ein räumlich großzügiger Spielsaal zur Verfügung. Im Frauenbewerb sind 15 Spielerinnen am Start. Zum Auftakt setzten sich in allen sieben Partien die Favoritinnen durch. Am Spitzenbrett siegte Anna-Christina Kopinits gegen Maria Horvath. Heute trifft die Favoritin mit Schwarz auf die talentierte Vorarlbergerin Annika Fröwis. In der offenen Klasse sind 54 Teilnehmer am Start. Auch hier siegten überwiegend die Elofavoriten, wie David Shengelia gegen Hannes Windhager. Eine erste Überraschung war am zweiten Brett ein Remis von Gerald Almer gegen Andreas Diermair, der zuletzt in Barcelona gut gespielt hatte. Remis endeten zudem Rohringer gegen Schneider-Zinner, Sandhöfner gegen Perndl, Grurl gegen Hiermann, Kahlig gegen Neuschmied, Hupfer gegen Mostbauer und Obermayr gegen Khalakan. Heute spielen ab 14:00 Uhr an den Spitzenbrettern Knoll gegen Shengelia, Menezes gegen Kreisl und Schreiner gegen Kummer. (wk)

 

 

Österreichischer SchachbundAusschreibung/ZeitplanResultateAusschreibung FrauenResultate Frauen

Britische Meisterschaft ohne Adams

 

GM David Howell

GM David Howell

liveEine ganze Reihe von Meisterschaften verschiedener Altersklassen und die Meisterschaft der Senioren werden in einem Rutsch ausgetragen. Die Turnierseite ist vorbildlich. Hier fehlt es nicht an Informationen, vor allem nicht wenn am Montag die Meisterschaft beginnt. Eine Live-Übertragung und Live-Kommentare sind selbstverständlich. Haushoher Favorit auf die Britische Meisterschaft ist GM David Howell, der mit einer Elozahl von 2712 in der Weltspitze angekommen ist, die ab 2700 beginnt. Howell gewann das Turnier in Leiden (Niederlande) mit sagenhaften 8,5 Punkten aus 9 Partien (Eloperformace 2895).

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

Howell, David W L GM 2712 ENG   Pert, Nicholas GM 2562 ENG   Hawkins, Jonathan GM 2554 ENG   Arkell, Keith C GM 2502 ENG   Hebden, Mark L GM 2500 ENG   Gormally, Daniel W GM 2484 ENG   Emms, John M GM 2460 ENG   Flear, Glenn C GM 2450 ENG   Pert, Richard G IM 2440 ENG   Williams, Simon K GM 2426 ENG   Ward, Chris G GM 2423 ENG   Summerscale, Aaron P GM 2416 ENG   Jackson, James P FM 2343 ENG   Cooper, John G IM 2313 WLS   Batchelor, Peter J FM 2304 ENG   Lewis, Andrew P FM 2295 ENG   Weaving, Richard   2257 ENG   Rudd, Jack IM 2247 ENG   Storey, Charles H FM 2245 ENG   Coleman, David J CM 2231 ENG  …

 

TurnierseiteMeisterschaftenTermineEröffnungsvideo

 

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Das Schachfestival in Pardubice (Tschechische Republik)  mit zahlreichen deutschen Spielern im A-Open.

 

Sporthalle von Pardubice

Sporthalle von Pardubice

Fast 300 Spieler kämpfen im A-Open um gute Platzierungen und Normen. In Pardubice wird nicht nur Schach gespielt. Es ist ein Festival der Spiele im Allgemeinen.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

live1 GM LAZNICKA Viktor CZE 2657 2 GM MOVSESIAN Sergei ARM 2653 3 GM KONONENKO Dmitry UKR 2617 4 GM PIORUN Kacper POL 2591 5 GM VOROBIOV Evgeny E. RUS 2582 6 GM SCHLOSSER Philipp GER 2579 7 GM LINTCHEVSKI Daniil RUS 2574 8 GM STOCEK Jiri CZE 2573 9 GM BURMAKIN Vladimir RUS 2571 10 GM JAKUBOWSKI Krzysztof POL 2565 11 GM MOZHAROV Mikhail RUS 2564 12 GM BABULA Vlastimil CZE 2559 13 GM STUPAK Kirill BLR 2547 14 GM BORUCHOVSKY Avital ISR 2539 15 PREDKE Alexandr RUS 2537 16 GM PAP Gyula HUN 2536 17 GM CHERNYSHOV Konstantin RUS 2529 18 GM KRYAKVIN Dmitry RUS 2529 19 IM GHOSH Diptayan IND 2523 … Hier ein kleiner Auszug deutscher Spieler: IM POETSCH Hagen 2498 GER GM TESKE Henrik 2475 GER IM ZUMSANDE Martin 2423 GER VOGEL Roven 2420 GER IM ROEDER Matthias 2411 GER IM PLISCHKI Sebastian 2398 GER FM MALEK Daniel 2398 GER FM MUELLER Ralf 2384 GER FM GHENG Josef 2376 GER FM MOEHN Hans 2372 GER IM SEGER Ruediger 2371 GER IM SCHUH Dirk 2370 GER GRIGORIAN Spartak 2351 GER KRENSING Jan 2344 GER RUFF Maximilian 2336 GER KELLER Peter 2319 GER MANN Johannes 2295 GER FM RIETZE Clemens 2289 GER HEINEMANN Josefine 2286 GER …

 

TurnierseiteResultateFacebookBlitz-KO

 

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Deutscher Spitzenspieler wechselt schweren Herzens nach Aserbaidschan / Ausführliches Interview im Schach-Magazin 64 zu den Hintergründen – Von Hartmut Metz

 

Naiditsch – Meister: Weiß stößt alsbald auf eine „Ölquelle“

Naiditsch – Meister: Weiß stößt alsbald auf eine „Ölquelle“

Arkadij Naiditsch hat sich den Wechsel alles andere als leicht gemacht – seit Monaten liefen die Verhandlungen. Der aserische Schachverbanmetzd unterbreitete der deutschen Nummer eins ein lukratives Angebot für einen Wechsel. Schließlich will der Gastgeber bei der Schach-Olympiade 2016 in Baku ganz vorne mitmischen. Naiditsch zögerte dennoch seit Wochen – vor ein paar Tagen fällte der 29-Jährige dann im Urlaub in der Toskana die Entscheidung, zu neuen Ufern aufzubrechen. Dem Badischen Tagblatt in Baden-Baden bestätigte er als erstem Medium den Wechsel. Im „Schach-Magazin 64“ (Ausgabe August) nimmt der Großmeister ausführlich Stellung zu dem Schritt, erzählt, wie es dazu kommen konnte und was er sich unter aserischer Flagge erhofft. Die Gründe für die Rochade sind dabei nicht rein monetärer Natur. Die kolportierten 50 000 Dollar Handgeld bestätigte der Baden-Badener, der nun nach Baku umzieht, nicht: „Die finanzielle Seite ist aber definitiv besser als in Deutschland.

 

Es ist aber auch nicht so, dass ich eine Ölquelle kriege“, berichtet Naiditsch mit Blick auf den Ölmulti Socar als Sponsor und betont, „der Wechsel nach Aserbaidschan ist kein Feiertag für mich!“ … Mehr

Ein Exklusv-Interview des Schach-Ticker zum Föderationswechsel von Deutschlands langjähriger Nummer 1 nach Aserbaidschan

 

Nun ist es endlich amtlich, was seit einigen Monaten ein Gerücht war. Arkadij Naiditsch wechselt die Föderation. Der 29-jährige Spitzenspieler, der als einziger Deutscher bisher die 2700er-Schallmauer durchbrochen hat – seine beste Elo war 2739 im billionphotos-1623961Dezember 2011 – und er wird künftig für Aserbaidschan spielen. Und es ist höchst wahrscheinlich, dass der jüngste deutsche Großmeister aller Zeiten bereits bei den Team-Europameisterschaften im November in Reykjavik in der Auswahl der Aseris steht. Für Schach-Ticker Autor RAYMUND STOLZE war es Grund genug, den DSB-Präsidenten HERBERT BASTIAN um das folgende Exklusiv-Interview zu bitten.

 

Jetzt, nach vollzogenem Wechsel, sagt Arkadij Naiditsch vielsagend in einem Gespräch mit dem Deutschlandfunk, das am heutigen Sonnabend [25. Juli Online veröffentlicht wurde [ Link: http://www.deutschlandfunk.de/schach-arkardij-naiditsch-kehrt-deutschland-den-ruecken.1346.de.html?dram:article_id=326361]: „Ich denke nicht, dass der Deutsche Schachbund es sehr bedauert, dass ich nicht mehr in Deutschland spielen werde. Die haben zumindest nichts dafür getan, dass ich bleibe.“ Wie kommentieren Sie diese Aussage?

 

Nach meiner Überzeugung hat der Schachspieler Arkadij Naiditsch in Deutschland viele Fans, die seinen Wechsel sehr bedauern, das trifft auch auf mich zu. Andere haben viel einstecken müssen und sind vermutlich erleichtert, aber auch diese Personen bedauern überwiegend seinen Wechsel. Wir verfügen nicht über die finanziellen Mittel, um mit den Aseris mithalten zu können. Es wäre selbst dann nicht machbar gewesen, wenn es die persönlichen Konflikte in der Vergangenheit nicht gegeben hätte.

 

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Wenn der König noch in der Mitte steht … – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie an einer Universität in Baltimore in den Ver66einigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid und Unglaubliche Züge, deren inzwischen 55. Folge wir heute veröffentlichen.

 

Heute zeigt Niclas einen unglaublichen Zug aus dem französischen Duell Fressinet – Brunner. Weltklassespieler Laurent Fressinet hat seine Figuren schön in Stellung gebracht und nutzt gekonnt aus, dass Schwarz noch einen Zug benötigt, um seinen König in Sicherheit zu bringen. Wie hob Weiß, der am Zug ist, die schwarze Stellung aus den Angeln?

 

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Navara führt zur Halbzeit

David Navara

David Navara

 

In Biel sitzt die „zweite Garnitur“ an den Brettern – aber auch oder gerade derlei Spieler können hochinteressante Partien spielen, dazu später noch ein paar Anmerkungen. Wer momentan – nach dem ersten von zwei Durchgängen – führt, steht bereits im Titel, und das dazu passende Bild stalivemmt von der Turnierseite. So steht es genau: Navara 3.5/5, Vachier-Lagrave 3, Wojtaszek 2.5, Adams, Rapport und Eljanov 2. Zur ganz knappen Zusammenfassung der ersten fünf Runden gehört noch, dass „Prognosen“ nach ein oder zwei Runden sich als voreilig erwiesen, und dass die beiden Spieler, die derzeit mehr als 50% haben, dieses Ergebnis durchaus unterschiedlich erzielten: Navara hat +3=1-1 auf seinem Konto, Vachier-Lagrave dagegen +1=4. Auch in Biel hatten sie mal Fussball-Regeln, das heisst drei Punkte für einen Sieg und ein Punkt für ein Remis – so landete 2012 Wang Hao vor Carlsen, obwohl er weniger klassische Punkte erzielte und das direkte Duell 0-2 verlor. Danach haben sie die Fussballregeln abgeschafft. Im weiteren Bericht werde ich auf die bisher gespielten Runden eingehen, zuvor allerdings noch ein kleines bisschen „Runde null“, das heisst (nachdem ich diesmal auf einen Vorbericht á la Richter verzichtete) ein paar Bemerkungen zum Teilnehmerfeld:

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Christian Hesse legt mit Damenopfer sein zweites Buch mit „Erstaunlichen Geschichten aus der Welt des Schachs“ vor – Anmerkungen von RAYMUND STOLZE

 

Ja, es gibt sie tatsächlich noch – die außergewöhnlichen Schach-Geschichten-Bücher, die eineDamenopfern quasi hineinziehen in die kleine Welt in der großen. Und sie verdienen zurecht unsere Aufmerksamkeit und öffentlich bekannt gemacht zu werden!

 

In dem Band ALLES ÜBER SCHACH von Michael Ehn und Hugo Kastner [Humboldt 2010] gab es ein Kapitel „Schachbücher für die Insel“. In dieser Empfehlungsliste, die selbstverständlich stark subjektiv gefärbt ist, präferierte das Wiener Autoren-Duo unter 15 aufgelisteten Schachwerken für „lange Nächte und trübe Tage“ Christian Hesses Erstling Expeditionen in die Schachwelt [Chessgate 2006] auf Platz 3 hinter Stefan Zweigs Schachnovelle [Suhrkamp 2001/Erstausgabe 7. Dezember 1942] und Garri Kasparows siebenbändiger Zeitreise in die letzten 200 Jahre der Schachgeschichte Meine großen Vorkämpfer [Edition Olms, Zürich 2003-2007]

 

Ich habe damals nach der Lektüre bei Christian Hesse nachgefragt, der an der berühmten Harvard University promovierte und an der University of California in Berkely lehrte, ob er sich nicht einen zweiten Teil seines Bestsellers vorstellen könnte, an dem seine Arbeitszeit nach eigener Aussage brutto 30 Jahre und netto 5 Jahre betrug. Der Mathematik-Professor an der Uni Stuttgart, der in Mannheim Zuhause ist, fand den Vorschlag durchaus anregend, aber er hat dennoch keinen zweiten „Expeditionsbericht“ geliefert, sondern u.a. für die Zeitschriften KARL und die SCHACHWELT – letztere gibt es bereits nicht mehr – sowie für das Internetportal ChessBase Beiträge geschrieben. Und da diese Texte „schon ein richtiges Leben in der richtigen Welt“ hatten, war wohl der Zeitpunkt gekommen, eine Auswahl dieser Kolumnen aktualisiert und sprachlich überarbeitet in einem Buch zu veröffentlichen. Diese bilden dann gewissermaßen in drei Kapiteln das Fundament des neuen Bandes Damenopfer, das vom Münchener Verlag C.H.Beck [ www.beck.de ] kürzlich herausgeben worden ist.

 

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GM Liviu-Dieter Nisipeanu (GER)

GM Liviu-Dieter Nisipeanu (GER)

GM Liviu-Dieter Nisipeanu (GER) in der Teilnehmerliste an Nummer 6

 

Der Kopenhagener Schachbund veranstaltete 1979 zum ersten Mal den Politiken Cup.  Man wollte dänischen Spierlern die liveGelegenheit geben internationale Erfahrungen zu sammeln. Heute ist es das Schachereignis in Dänemark. Zahlreiche Spitzenspieler aus dem In- und Ausland nehmen an dem Schachfestival teil. Unter anderen auch Spieler aus Deutschland. Die erste Runde beginnt am Samstag, 25.7.2015 um 14 Uhr. Das Open endet am 2. August. Gespielt werden 10 Runde nach Schweizer System. 1. Preis: 20.000 dänische Kronen (Euro ca. 2.680 – Stand: 24.7.2015). Foto: GM Liviu-Dieter Nisipeanu (GER) by Dagobert Kohlmeyer

 

GM Laurent Fressinet 2707   2 GM Markus Ragger 2688   3 GM Jon Ludvig Hammer 2677   4 GM Ilia Smirin 2663   5 GM Samuel L. Shankland 2656   6 GM Liviu-Dieter Nisipeanu 2654   7 GM Gawain Jones 2647   8 GM Aleksandr Rakhmanov 2626   9 GM Daniel Naroditsky 2622   10 GM Sergey Grigoriants 2594   11 GM Mihail Marin 2579   12 GM Vitaly Kunin 2576   13 GM Sebastien Maze 2575   14 GM Sune Berg Hansen 2566   15 GM Jan H. Timman 2566   16 GM Tiger Hillarp-Persson 2563   17 GM Sabino Brunello 2539   18 GM Jakob Vang Glud 2531   19 GM Lars Schandorff 2520   20 GM Allan Stig Rasmussen 2502   …

 

Turnierseite

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richgdfgtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke konnten wir in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die jetzt schon zum 65. Mal zum Wochenende veröffentlicht wird

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

 

Die Lösung der aktuellen Aufgabe gibt es immer eine Woche später mit dem neuen Test.

 

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