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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird Weiterlesen

Russische Supermeisterschaft 2014 der Männer und Frauen findet in Kasan statt – Peter Swidler und Walentina Gunina verteidigen Titel

 

GM Peter Swidler

Am Freitag wird in der russischen Universitätsstadt Kasan – hier fand im vergangenen Jahr die Sommerunversiade statt – die Russische liveSupermeisterschaft 2014 gestartet. Jeweils zehn Männer und Frauen spielen jeder gegen jeden insgesamt ein neunrundiges Turnier.

 

Das Superfinale der “Russischen Einzelmeisterschaft 2014″ der Männer und Frauen findet vom 28. November bis zum 8. Dezember statt.  Das Turnier wird von dem  Russischen Schachverband in Zusammenarbeit mit der Wohltätigkeitsstiftung Elena organisiert und Gennady Timchenko, mit der Unterstützung der Regierung der Republik Tatarstan. Der gesamte Preisfond beträgt 118.000 Euro. Das Superfinal ist eine Fortsetzung des Programms “Schach in Museen” auf Initiative des RCF Präsidenten Andrei Filatov.

 

Und das sind die Teilnehmer: 

Turnierseite

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Mit Bundesliga-Aufsteiger SK Schwäbisch Hall und den SF Friedberg warten auf den USV Volksbank zwei schwere Prüfungen

 

Nach dem Auftakt in der Saison 2014-15 mit den Runde 1 und 2 Ende September hatten die zwölf Bundesliga-Teams der Frauen eine Pause von zwei Monaten. Und die haben die Hallenser Frauen richtig genossen, denn nach zwei Erfolgen gegen den SK Lehrte [6:0] und Allianz Leipzig [4,5:1,5] gehörte der USV Volksbank nicht nur zum ungeschlagenen Spitzenquartett mit dem SK Großlehne [10,0 Brettpunkte], Aufsteiger SK Schwäbisch Hall [9,5] und dem letztjälivehrigen Vizemeister OSG Baden-Baden [7,5], sondern waren sogar Tabellenerster!

 

Ob allerdings die Hallenserinnen ihren „Platz an der Sonne“ in der höchsten deutschen Damen-Spielklasse verteidigt nun an diesem Wochenende verteidigt können, wird sich zeigen. Mit Schwäbisch Hall und den Friedberger Burgfräuleins warten nämlich Zuhause zwei schwere Prüfungen auf den zweimaligen deutschen Frauenmannschaftsmeister [2006/07 und 2009/10], der seit der Saison 1991/92 ununterbrochen in der Bundesliga spielt.

 

Ein Geheimnis dafür ist sicherlich der Teamgeist in der von Jürgen Luther mit Umsicht geradezu familär geführten Mannschaft. So wundert es dann nicht, dass aus dem Stammaufgebot der ersten Meistermannschaft an den Brettern 1-6 mit Tatiana Kononenko, Idilko Madl, Nikoletta Lakos, Tetyana Melamed und Anna Sharevich immerhin noch fünf Frauen dabei sind. Weiterlesen

Reiterstadt Verden für 10 Tage Hauptstadt des Schachs

 

live

21.11.2014 bis 28.11.2014 – 15.00 Uhr: Runden 1 bis 8 29.11.2014 – 11.00 Uhr: Runde 9

Die rund 40 Kilometer südöstlich von Bremen gelegene Reiterstadt Verden ist vom 20. bis 30. November 2014 Gastgeber der 85. Deutschen Schachmeisterschaft (DEM). Ausgerichtet wird die Meisterschaft vom Niedersächsischen Schachverband (NSV) und vom Landesschachbund Bremen (LSB). Das letzte Mdem2014_final-5646c67fal gab es in der norddeutschen Region 1998 in Bremen eine Deutsche Schachmeisterschaft.

 

Die Meisterschaft ist mit neun Großmeistern (GM) hochkarätig besetzt. Favoriten auf den Titel sind die deutschen Nationalspieler GM Daniel Fridman, GM Igor Khenkin, GM Rainer Buhmann sowie der Titelverteidiger GM Klaus Bischoff.
Ebenfalls zum erweiterten Favoritenkreis dieser DEM zählen die Spieler aus der “Prinzengruppe” des Deutschen Schachbundes (DSB). In dieser Trainingsgruppe werden talentierte deutsche Nachwuchsspieler von nationalen und internationalen Spitzentrainern mit dem Ziel Nationalmannschaft speziell durch den DSB gefördert. Die drei 17-jährigen Internationalen Meister Matthias Blübaum, Rasmus Svane und Dennis Wagner (alle Jahrgang 1997) zählen zu den hoffnungsvollsten deutschen Nachwuchstalenten.

 

Turnierseite Partien
Ausschreibung

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Sehr stark besetztes Open in Katar

 

live

13 Uhr

dohaDie WM ist vorbei, aber das bedeutet keineswegs Langeweile oder schachliche Entzugserscheinungen. Bereits morgen sitzen diverse an der WM indirekt beteiligte Spieler wieder am Brett. Rauf und runter in der Setzliste des Katar Opens: Nummer 1 Anish Giri und Nummer 118 Sopiko Guramishvili hatten das WM-Match kommentiert, jede(r) auf seine/ihre Weise. Er war auf Twitter sehr aktiv, sie war vor Ort in Sotschi und – jedenfalls wenn Svidler mal nicht redete – für den offiziellen Livekommentar zuständig. Jetzt sieht Giri seine Freundin wieder live statt nur online – jedenfalls zwischen den Runden, vermutlich werden sie im Turnier eher nicht neben- oder gar gegeneinander spielen. Nummer 2 Kramnik und Nummer 3 Mamedyarov spielten ein stark besetztes Blitzturnier am selben Ort, Kramnik war ausserdem zu Gast im Livekommentar. Nummer 4 Vachier-Lagrave hat Anand-Carlsen ebenfalls auf Twitter kommentiert. Nummer 9 Arkadij Naiditsch wurde zweimal von der FAZ befragt. Nummer 46 Erwin l’Ami war ebenfalls auf Twitter aktiv und nahm ausserdem Videos auf. Und die virtuelle Nummer 155 (oder auch 386) von 154 Teilnehmern, ein gewisser Thomas Richter, schrieb für die Homepage des Deutschen Schachbunds. Das ist nun alles Vergangenheit, was bringt die nahe Zukunft?

Turnierseite Zeitplan Video

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Pauls vs. Beckmann – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

In der Serie „Videocoaching“, analysiert Nicl1as Huschenbeth ausführlich eine Partie und geht dabei spezifisch auf Fehler und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugeschickt hat. Außerdem stellt Niclas Vermutungen an, was die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte.

 

In der sechsten Folge vom Videocoaching analysiert Niclas eine Partie von Klaus Beckmann, der mit Schwarz gegen Wilhelm Pauls antrat. Beckmann spielt den beschleunigten Drachen, und Weiß wählt den Marcozy-Aufbau. Schwarz baut sich nicht optimal auf. Niclas zeigt die typischen Pläne und wo die Figuren hingehören in diesem Stellungstyp. Aus einer schwierigen Lage kann sich der Nachziehende letztlich in ein Turmendspiel mit Minusbauer retten. Dieses Endspiel analysiert Niclas recht detailliert und zeigt Möglichkeiten, wie Schwarz hervorragende Remischancen bekommen konnte.

 

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Elisabeth Pähtz gewinnt die GERMAN MASTERS der Frauen in Dresden und erhält dazu einen Sonderpreis des Schach-Tickers – Ein Fazit von RAYMUND STOLZE

Von links nach rechts: Paul Hoffmann, Zoya Schleining, Elisabeth Pähtz, Mata Michna und Dan-Peter Poetke

Von links nach rechts: Paul Hoffmann, Zoya Schleining, Elisabeth Pähtz, Mata Michna und Dan-Peter Poetke

 

Ich kann mich nur wiederholen: Endlich haben unsere „Schach-Königinnen“ durch eine tolle Veranstaltung in Dresden jene Aufmerksamkeit erhalten,

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Copyright ZMDI Schachfestival e.V.

die sie schon längst verdient haben. Und sie haben das GERMAN MASTERS angenommen, denn von den aktiven deutschen TOP 10-Spielerinnen waren immerhin die besten Acht dabei. Allen voran unsere Nummer 1 Elisabeth Pähtz. Wann hat es ein solches nationales Frauen-Turnier schon einmal hierzulande gegeben? Also, ich weiß es nicht, denn die deutschen Meisterschaften – mal als Offene Titelkämpfe, wo jede[frau] mitspielen konnte, die wollte, mal mit Qualifikation der Landesmeisterinnen und Freiplätzen – hatten leider zumindest im letzten Jahrzehnt kaum ein hohes sportliches Niveau. Das trifft im übrigen auch auf die Männer-Meisterschaften zu. Allerdings gab es da im September in Baden-Baden mit dem 2. GRENKE Chess Classic schon ein bemerkenswertes Achtungszeichen. Die Idee zu diesem Großmeisterturnier soll von Arkadij Naiditsch stammen, und es machte schnell der Begriff von der (inoffiziellen) Deutschen Supermeisterschaft die Runde, an der die komplette Männer-Nationalmannschaft, ferner die Schachprinzen Matthias Blübaum und Dennis Wagner sowie der Frauen-Coach Philipp Schlosser dabei waren. Dass Arkadij mit 5/7das Kategorie XV-Turnier {Elo-Durchschnitt 2609] sei zumindest noch erwähnt.

Turnierseite Teilnehmerliste/Ergebnisse/Tabelle Alle Fotos: Copyright Karsten Wieland Partien Runde: 1 2 3 4 5 6 7 8 9
UKA gratuliert den Siegerinnen der Schach German Masters

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Abschließende Anmerkungen zum WM-Match Carlsen vs. Anand von RAYMUND STOLZE

 

Copyright: Anastasia Karlovich

Copyright: Anastasia Karlovich

Wenn Sie mich fragen, wie ich den Ausgang des WM-Matches Carlsen vs. Anand in einem Satz einschätzen würde, so lautet meine Antwort: „Vishy“ hat sich selbst geschlagen – und das meine ich wirklich ernst!

 

War vor einem Jahr die Überlegenheit des damaligen Herausforderers Magnus Carlsen – noch dazu in der Geburtstadt von Viswanathan Anand – vor allem vom Ergebnis her mehr als deutlich, so hatte der Weltmeister aus Norwegen zwölf Monate später im russischen Schwarzmeerkurort Sotschi, wo im Februar bekanntlich die Olympischen Winterspiele stattfanden, mehr zu tun, als er sicherlich erwartet hatte.

 

Das liegt natürlich ganz sicherlich daran, dass in diesem Revanchematch der Exweltmeister einerseits keinen psychologischen Druck einer Titelverteidigung ausgesetzt war, und andererseits wusste, wie er seinem 21 Jahre jüngeren Kontrahenten begegnen musste. In meiner Vorschau auf dieses Duell der Generationen [ http://www.chess-international.de/Archive/29918#more-29918 ] hatte ich meine Sicht der Dinge zu begründen versucht, warum der Herausforderer tatsächlich eine reale Chance besitzt, diesen Zweikampf zu gewinnen. Und dennoch ist es anders gekommen, denn mit seinem dritten Sieg in der elften Partie konnte der 23-jährige Norweger die Schachkrone vorzeitig und durchaus auch glücklich mit 6,5:4,5 verteidigen.

Turnierseite Partien Vom kleinen A****loch zum Schachweltmeister Interview mit Ulrich Stock Auf der Suche nach dem Wunderkind

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Vom zweiten DSAM-Qualifikationsturnier in Magdeburg berichtet RALF MULDE

 

Sascha Wiegmann

Sascha Wiegmann

Alle wollen wissen, wie viele Spieler am zweiten Qualifikationsturnier zur Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] teilgenommen haben, wer in Magdeburg die A-Gruppe gewonnen hat, ob die neue Frauen-Meisterschaft gut angelaufen ist – und dann noch den Rest. Also los: http://www.ramada-cup.de/.

 

Mit dabei gewesen sind 331 Wettkämpfer, darunter 30 Spielerinnen, also 9%. Die konnten alle kommen und gehen wie sie wollten, die Bahn fuhr nämlich ausnahmsweise mal.

 

Gewonnen hat die „Königsklasse“ [bis 2300 DWZ/Elo] mit 4,0 Punkten aus fünf Partien Sascha Wiegmann von Post Uelzen (DWZ 2219, Elo 2256) mit einem halben Zähler Vorsprung vor dem Engelsdorfer Professor Dr. Friedbert Prüfer (DWZ 2108, Elo 2208), der wiederum mit drei weiteren Spielern gleichauf lag, nämlich Bernd Wronn [FC St.Pauli] Matthias Tonndorf [SV Caissa Wolfenbüttel], der lange „in Gefahr war“, selbst Erster zu werden, Viktor Friesen [Herforder SV Königsspringer] und Florian Kull [SF Hamburg]- Die Leipzigerin Sandra Ulms (DWZ 2081, Elo 2112) qualifizierte sich als beste Dame dieser Gruppe mit 3/5 als Achte für das Finale, nämlich das der in das Turnier eingebetteten Deutschen Frauen Schach-Amateurmeisterschaft.

 

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Match um die Krone Carlsen vs. Anand – kommentiert von Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Wie an1gekündigt, haben wir Großmeister Niclas Huschenbeth als Experten für den Schach-Ticker gewinnen können, die Begegnungen des WM-Duells zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Viswanathan Anand zu analysieren. Die jeweils aktuelle Partie wird der 22-jähriger deutsche Großmeister dabei kurz kommentieren und nach Abschluss der Weltmeisterschjghaft im russischen Kurort Sotschi dann seine „Masterpartie“ exklusiv für Sie ausführlich präsentieren. Heute also die elfte und letzte , die Carlsen gewann und sich so vorzeitig mit 6,5:4,5 wieder zum Weltmeister krönte…

 

Carlsen verteidigt den Titel!

 

In der elften Partie der Schach-WM erreichte Herausforderer Anand eine angenehme Stellung mit Schwarz aus der Eröffnung, aber entschied sich dann zu einem riskanten Qualitätsopfer, was Carlsen mit präzisem Spiel ausnutzte, seinem Gegner keine Chance mehr ließ und die Partie souverän gewann. Damit hat Carlsen seinen Titel verteidigt und bleibt Weltmeister! Weiterlesen

Ein Vorbericht von Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann1

 

Im Vorjahr waren wegen der Sturmschäden durch die Orkane Kyrill und Christian ein Bahnhof und mehrere Trassen ausgefallen, so dass für die Teilnehmer auf der Anreise Umwege und mehrfaches Umsteigen notwendig war. Während der Schlussrunde und auf dem Heimweg hatten wir dann das nächste Sturmtief namens Xaver im Nacken, in dessen Historie nachzulesen ist (Zitat): „Die Deutsche Bahn riet von Bahnreisen im Norden ab“! In diesem Jahr sieht es deutlich besser aus. Ein noch bestehender Schienenersatzverkehr Stralsund-Binz endet am Montag früh, so dass der „Ostsee-Express“ einen Großteil der Teilnehmer hoffentlich ohne Umstiege direkt ans Ziel bringen kann, zum Ostseebad Binz mit dem hervorragenden Turnierhotel „Binz-Therme“ schon fast in Sichtweite!

Turnierseite Rückblick 2013 Panoramafoto von Binz

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Schachgenie Magnus Carlsen ist sich sicher, dass er seinen Titel verteidigt.

 

Magnus Carlsen

Alter und neuer Weltmeister: Magnus Carlsen

Im Jahr 2013 gewann Magnus Carlsen im indischen Chennai die Weltmeisterschaft gegen den Inder Viswanathan Anand. Bemerkenswert die Art und Weise wie er den Inder überspielte. Nicht durch spektakuläres Schach. Sondern wie eine Würgeschlange, die langsam aber sicher ihren Gegner erdrückt. Eine zweite Waffe ist sicher das zweifelhafte Benehmen am Schachtisch des erst 23- jährigen Norwegers. Oft liegt er eher auf seinem Stuhl und sieht gelangweilt in die Luft. Seine Grimassen wirken provozierend. Gentleman Viswanathan Anand  ist ein ganz anderer Typ. Stets gut gekleidet und sehr höflich. Eben ein äußerst fairer Sportsmann der alten Schule.

 

 

13uhr

LIVE !!

Wenn Anand den Titel gewinnen will, muss er das Benehmen von Carlsen ignorieren und sich ganz auf das Spiel konzentrieren. Seinen eigenen Stil spielen. Das was ihm am besten liegt. Der Angriff. Wie sagt man so schön? “Angriff ist die beste Verteidigung”. Anand hat viele spektakuläre Partien mit unglaublich schönen Zügen gewonnen. Er sollte früh die Lunte anzünden. Das behagt Carlsen überhaubt nicht. Er mag es lieber ruhig und lauert im Endspiel auf einen Fehler des Gegners. Eine große Stärke von Carlsen ist die Kondition. Je länger eine Partie dauert, desto stärker wird Carlsen.

 

Dass Carlsen zu schlagen ist, hat der deutsche Spitzenspieler GM Arkadij Naiditsch anlässlich der letzten Schacholympiade bewiesen. Naiditsch ist als aggressiver und ideenreicher Spieler bekannt. Das behagt Carlsen überhaupt nicht.

 

Carlsen steht unter enormen Druck seinen Titel zu verteidigen. Die Umfrage des Schach-Tickers hat ergeben, dass beiden die gleichen Chancen eingeräumt werden. Wobei angenommen werden kann, dass viele für Anand aus Sympathie gestimmt haben.

 

Welchen Stellenwert Schach in Norwegen hat kann man daran erkennen, dass das Fernsehen alle Partien live übertragen wird.

Turnierseite Rundenbeginn 13 Uhr MEZ Zeitplan Vom kleinen A****loch zum Schachweltmeister

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Ein Open der Superlative vom 25. November bis 5. Dezember

 

Katar,  ist ein Emirat an der Ostküste der arabischen Halbinsel am Persischen Golf. Das Land wSkyline bei Nachtird als absolute Monarchie regiert. Staatsreligion ist der Islam, und die Schari’a ist die Hauptquelle der Gesetzgebung.
Der Staat Katar liegt auf einer Halbinsel und grenzt im Süden an Saudi-Arabien, vor der Küste im Nordwesten liegt das Königreich Bahrain. Von Süden nach Norden dehnt sich das Land rund 180 km, von Westen nach Osten 80 km aus. Das Staatsgebiet schließt einige Inseln ein. Katar hat 2,1 Millionen Einwohner (Weitere Infos über Katar auf Wikipedia). Übrigens das Land der Fußball-WM 2022.

Das Turnier wird in dem 5-Sterne-Hotel Crowne Plaza ausgetragen und und ist mit einem Preisfond von 100.000 US-Dollar ausgestattet. 25.000 Dollar für den Sieger.

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Nachfolgend aus der Teilnehmerliste die 20 besten Spieler:

1 Giri, Anish GM NED 2776   . 2 Kramnik, Vladimir GM RUS 2760 . 3 Mamedyarov, Shakhriyar GM AZE 2757 . 4 Vachier-Lagrave, Maxime GM FRA 2751 . 5 Ding, Liren GM CHN 2730 . 6 Harikrishna, Pentala GM IND 2725 . 7 Jobava, Baadur GM GEO 2722 . 8 Eljanov, Pavel GM UKR 2719 . 9 Naiditsch, Arkadij GM GER 2719 . 10 Rapport, Richard GM HUN 2718 . 11 Tomashevsky, Evgeny GM RUS 2714 . 12 Bu, Xiangzhi GM CHN 2707 . 13 Kryvoruchko, Yuriy GM UKR 2706 . 14 Yu, Yangyi GM CHN 2705 . 15 Moiseenko, Alexander GM UKR 2701 . 16 Sargissian, Gabriel GM ARM 2687 . 17 Cheparinov, Ivan GM BUL 2684 . 18 Saric, Ivan GM CRO 2680 . 19 Melkumyan, Hrant GM ARM 2678 . 20 Sjugirov, Sanan GM RUS 2673 …

Turnierseite Zeitplan Foto: Wikipedia

 

Magnus Carlsen hat „extrem viel Glück“ in der sechsten WM-Partie
Von Hartmut Metz

 

Der dickste Patzer ist es nicht in der WM-Geschichte gewesen – aber der erste, der eine Gewinn- direkt in emetzine Verluststellung verwandelte. Darauf verweist Garri Kasparow – und der Ex-Weltmeister mit kroatischem Pass dürfte es genau wissen: Schließlich hat er eine Buch-Reihe über seine Vorgänger verfasst. Sein kurzzeitiger Schützling Magnus Carlsen hat im WM- Match gegen Viswanathan Anand einen fürchterlichen Fehler begangen. Doch sein indischer Herausforderer war ebenfalls wie vernagelt und ließ die einmalige Chance auf die Führung im WM-Duell ungenutzt verstreichen. Beide Spieler entdeckten das Malheur erst, als sie „ihren Zug ausführten“, gestanden sie. Unglaublich, denn Anand hätte wohl in 99 von 100 Blitzpartien die taktische Möglichkeit sofort erkannt und genutzt. Nachdem Carlsen der Atem stockte während des Wartens auf des Gegners Antwort, konnte der 23-Jährige danach aufatmen und seine weiterhin überlegene Position doch zur 3,5:2,5-Führung in Sotschi verwerten. „Wenn der Springer auf e5 schlägt, hätte mich das den WM-Titel kosten können“, wusste der Norweger bei dem mit 1,5 Millionen Dollar dotierten Wettkampf und schob nach, „ich hatte extrem viel Glück!“ Der Weltranglistenzweite Fabiano Caruana twitterte als Beobachter im Web: „Schockierende Patzer … Vishy wird heute Nacht nicht schlafen können.“ … Mehr

„Kleiner Zug, große Wirkung“ – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Nic1las Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Zwei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können jetzt die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Taktikaufgaben lösen! und Unglaubliche Züge, deren nun schon 20. Folge mit dem Titel „Kleiner Zug, große Wirkung“ wir heute veröffentlichen.

 

In einer Grünfeld-Indischen-Schlacht zwischen Boris Gelfand und Alexej Schirow hat Weiß ein massives Bauernzentrum, aber Schwarz dafür den typischen entfernten Freibauern am Damenflügel, der schon bis nach a3 vorgezogen ist. Konkret sieht sich Weiß einem Angriff seines Turms ausgesetzt. Er reagiert auf geniale Art und Weise…

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Ein Zwischenbericht vom GERMAN MASTERS der Frauen 2014 in Dresden von RAYMUND STOLZE

 

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Sie kennen ja den Spruch aus alten Zeiten noch „Schwarz hören und sehen kommt teuer zu stehen…“. Na ja, wenn man die deutschen Fernsehkanäle checkt, dann sieht man da in Bezug auf die Sportart Schach wirklich schwarz.

 

liveNun kommt gleich der nächste Spruch: „Früher war alles besser…“ – aber in diesem Fall stimmt das! Da gab es zu Weltmeisterschaften im WDR die WM-Sendungen mit Dr. Helmut Pfleger, und sogar in der DDR, wo das Königliche Spiel vom Staat nicht gefördert wurde, weil damit, keine Medaillen bei Olympischen Spielen zu holen waren, lief SCHACH AKTUELL. Ich weiß wovon ich spreche, denn die letzten beiden Sendungen aus dem Studio in Berlin-Adlershof im Jahre 1990 dürfte ich moderieren. Das war unmittelbar nach der Wiedervereinigung und Kasparow und Karpow trugen ihr fünftes WM-Duell aus…

 

Immerhin gibt es, wie mein Kollege André Schulz von ChessBase vermeldet, frohe Kunde., denn die ARD-Sportschau hat es sich nicht nehmen lassen, einen Video-Beitrag vom aktuellen Match um die Schachkrone zwischen Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Viswanathan Anand zu veröffentlichen [Infos unter   http://de.chessbase.com/post/schach-bei-der-ard-sportschau ].

Turnierseite Teilnehmerliste/Ergebnisse/Tabelle Spielplan Partien Runde: 1 2 3 4 5 6 7 8 9

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Match um die Krone Carlsen vs. Anand – kommentiert von Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Wie angekü10ndigt, haben wir Großmeister Niclas Huschenbeth als Experten für den Schach-Ticker gewinnen können, die Begegnungen des WM-Duells zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Viswanathan Anand zu analysieren. Die jeweils aktuelle Partie wird der 22-jähriger deutsche Großmeister dabei kurz kommentieren und nach Abhjgschluss der Weltmeisterschaft im russischen Kurort Sotschi dann seine „Masterpartie“ exklusiv für Sie ausführlich präsentieren. Heute also die zehnte, in der Herausforderer Anand zum vorletzten Mal in der regulären Spielzeit = 12 Partien Weiß hatte.

 

Remisiert sich Carlsen zum Titel?

In der zehnten Partie der Schach-WM konnte Anand Vorteil aus der Eröffnung mitnehmen, aber verpasste im Endspiel einen kritischen Moment, womit es Weltmeister Carlsen ein weiteres Mal gelang, die gegnerischen Chancen zu neutralisieren – remis.

Der Herausforderer eröffnete mit 1.d4, und der Titelverteidiger kehrte zum Grünfeld-Inder zurück, was er zuletzt in der ersten Partie gespielt hatte. Anand wählte die scharfe russische Variante, die durch den Zug 5.Db3 gekennzeichnet wird. Bald darauf entstand eine typische Stellung für dieses Abspiel in der Weiß einen gefährlichen Freibauern auf der d-Linie besitzt: Weiterlesen

Vom zweiten DSAM-Qualifikationsturnier in Magdeburg berichte RALF MULDE

 

Prof. Dr. Matthias Puhle

Magdeburg ist in diesen (nebeligen) Tagen neben und Verden/Aller der dritte, hochrangige Turnierstandort des Deutschen Schachbundes. In Dresden [German Masters] sind die Frauen zugange, in Verden sind die Männer am Zug [Deutsche Einzel], aber in der Ottonen-Stadt Magdeburg sind bei der Deutschen Schach Amateur-Meisterschaft ]DSAM] und der Deutschen Frauen Schach Amateur-Meisterschaft Damen UND Herren aktiv! Ist deshalb nun eins besser als das andere? Nein, es ist jeweils einfach nur anders. Schach ist eben bunt!

 

In Magdeburg sind es 331 Teilnehmer, darunter 30 Spielerinnen, das sind stattliche 9 Prozent. Der geräumige Saal des RAMADA-Hotels hätte auch noch mehr gefasst, und außerdem haben wir ja einen warmen November … draußen ging es also auch. Dazu wird es aber nicht kommen, auch wenn der Repräsentant der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, der bekannte Historiker Prof. Dr. Matthias Puhle (Foto), in seinem kenntnisreichen Grußwort durchaus die sehenswürdigen Sehenswürdigkeiten insbesondere rund um den Magdeburger Dom in sonniges Licht rückte.

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

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Großmeister und Experte Dr. Helmut Pfleger über die laufende WM, die Charaktere von Carlsen und Anand und die Frage, warum Schach tatsächlich Sport ist

 

Herr Pfleger, am Montag konnten Sie die WM-Partie nicht bis zum Ende verfolgen. Hat Sie das geschmerzt?

Manchmal schmerzt es viel mehr, wenn man es bis zum Ende mitanschauen muss (lacht).  Ich persönlich hoffe im Gegensatz zu den meisten anderen, dass Anand gewinnt.

Warum?

Weil er viel sympathischer ist als Carlsen. Ich kenne ihn schon lange persönlich. Mit Carlsen hingegen habe ich nichts zu tun.

Der Flegel gegen den Freundlichen – weiterlesen in der Online-Ausgabe der Augsburger-Allgemeine:

Match um die Krone Carlsen vs. Anand – kommentiert von Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

9Wie angekündigt, haben wir Großmeister Niclas Huschenbeth als Experten für den Schach-Ticker gewinnen können, die Begegnungen des WM-Duells zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Viswanathan Anand zu analysieren. Die jeweils aktuelle Partie wird der 22-jähriger deutsche Großmeister dabei hjgkurz kommentieren und nach Abschluss der Weltmeisterschaft im russischen Kurort Sotschi dann seine „Masterpartie“ exklusiv für Sie ausführlich präsentieren. Heute also die neunte, in der Titelverteidiger Carlsen zum vorletzten Mal in der regulären Spielzeit Weiß hatte.

 

Anand remisiert mit Leichtigkeit

 

In der neunten Partie der Schach-WM versuchte Carlsen ein weiteres Mal gegen die Berliner Mauer anzurennen, aber sah sich gegen einen gut vorbereiteten Anand schon nach 20 Zügen gezwungen in ein Remis durch dreifache Stellungswiederholung einzuwilligen. Der 23-Jährige Champion eröffnete wie gewohnt mit 1.e4, und sein Kontrahent erwiderte wiederum mit der Berliner Verteidigung. Beide folgten der siebten Partie bis zum elften Zug, in dem Carlsen mit 11.Se2 abwich. Weiterlesen

Dokumentation des original Live-Chats zur 9. WM-Partie auf der Plattform www.chessbomb.com

 

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Als ich heute von einer notwendigen OP gegen 14.30 Zuhause eintraf und meinen Computer sofort auf die Live-Übertragung der 9. WM-Partie einschalte, da wollte ich meinen Augen nicht trauen: 20 Züge, dreimalige Zugwiederholung = remis. Die Zeitangaben bei Weltmeister Carlsen gab 1:11:00 h an, die beim Herausforderer Anand sogar nur 1:45:00 h. Insgesamt also eine Spielzeit von 64 Minuten. Beim Nachspielen kam doch Langeweile auf, und Chessbomb-Kommentator Tihomir Yanev brachte es dann auch auf den Punkt: „Game #9 was another rest day for the players. Hopefully, there will be plenty to comment on tomorrow, when surely Anand will do his best to stay in the match…”

 

Natürlich interessierte mich, was die Blogger im Live-Chat zum Partieverlauf äußerten – schon immer wollte ich so eine Dokumentation veröffentlichen, aber bei der dramatischen sechsten Partie mit zwei Fehlgriffen innerhalb von 82 Sekunden – waren es am Ende mehr als 80 Seiten – das wollte ich Ihnen und vor allem meinem Webmaster auf keinen Fall antun. Heute aber ist es recht überschaubar, und so folgt der „Mitschnitt“ – wenn auch in englischer Sprache – der Hardcore-Fans. Ein Urteil können Sie sich über dieses ungewöhnliche „Protokoll“ einer WM-Partie selbst bilden… Mehr? Bitte auf das Bild klicken!

Ein Zweikampf  mit Pfeffer

 

21 Uhr

Saint Louis entwickelt sich zum Mekka des Schachs in den USA. Ganz besonders das Scholastic Center, in dem so hochkarätige Turniere wie dnakaronie US-Meisterschaft und der Sinquefield Cup ausgespielt werden. Hervorzuheben sind die ausgezeichneten Spielmöglichkeiten in Räumen, wovon Andere nur träumen. Die Berichterstattung ist vom Feinsten und lässt keine Wünsche offen. Live-Übertragung plus Live-Stream mit Kommentatoren die es verstehen, die Züge der Großmeister verständlich für jedermann zu erklären ist selbstverständlich.
Am Freitag trifft die Nummer 1 der USA, Hikaru Nakamura,  auf die Nummer 4 der Weltrangliste, den Armenier mit Wohnsitz in Berlin, Levon Aronian.  Beide Spieler kämpfen um einen Löwenanteil des ausgesetzten Preisgeldes von 100.000 US-Dollar.

 

Es werden vom 21. bis 24. November 4 Partien mit normaler Bedenkzeit gespielt und am 25. November 16 Blitzpartien. Rund um den Zweikampf kämpfen 10 Spieler in einem Rundenturnier um Normen.

Turnierseite

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Die ersten 4 Runden der “Bundesliga in Österreich”live

 

Dioesb_logoesen Donnerstag um 16.00 h startet die höchste Spielklasse Österreichs die Saison 2014/2015 mit ihren ersten vier Runden. Dazu treffen sich die zwölf Teams der 1. Bundesliga im Freizeitzentrum in Feffernitz (Mühlenweg 32, 9710 Mühlboden). Neben dem Vorjahresmeister Hohenems, ist natürlich Dauerfavorit Jenbach besonders hoch einzuschätzen. Zum weiteren engen Kreis zählt sicher auch einer der vier Kärntner Vereine, wobei es gleich in der ersten Runde in der Begegnung St. Veit vs. Feffernitz zu einem richtungsweisenden Derby kommt. Die weiteren Runden am Wochenende beginnen für interessierte Kiebitze am Freitag und Samstag ab 14.00 h, am Sonntag ab 10.00 h. Für alle, die sich die Partien im Internet ansehen wollen, überträgt Karl Theny die 36 Partien ohne Zeitverzögerung direkt am Heinz Herzog Server. (wk, Text/Info: Manfred Mussnig:

Partien Donnerstag Ergebnisse bei Chess-Results

 

Match um die Krone Carlsen vs. Anand – kommentiert von Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Wi1e angekündigt, haben wir Großmeister Niclas Huschenbeth als Experten für den Schach-Ticker gewinnen können, die Begegnungen des WM-Duells zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Viswanathan Anand zu analysieren. Die jeweils aktuelle Partie wird der 22-jähriger deutsche Großmeister dabei kurz kommentieren und nach Abschluss der Weltmeisterschaft im russischen Kurort Sotschi dann seine „Masterpartie“ exklusiv für Sie ausführlich präsentieren. Heute also die siebte, in der Hhjgerausforderer Anand nach zwei aufeinanderfolgenden Begegnungen   Weiß hatte. Und natürlich lautete die Frage: Kann er aus die Anzugsvorteil zu seinem zweiten Sieg kommen, womit der Zweikampf beim Stand von 4:4 wieder völlig offen wäre. Aber es wurde für ihn nichts aus die Punktgewinn, denn…

 

Carlsen remisiert mit Leichtigkeit

In der achten Partie der Schach-WM konnte Anand den gut vorbereiteten Carlsen keinerlei Probleme stellen und die Spieler einigten sich unmittelbar nach der ersten Zeitkontrolle auf remis. remis. Der Exweltmeister eröffnete wie gewohnt mit 1.d4, und sein Gegner erwiderte mit dem Abgelehnten Damengambit – der Eröffnung, mit der er bisher seine einzige Partie verloren hatte. Mit 7…c5 statt 7…Sbd7 wich er jedoch von der dritten Partie ab und überraschte Anand dann mit dem selten gespielten Zug 9…Te8.

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GM Klaus Bischoff greift nach den Sternen
23. Oktober bis 5. November 2014

 

GM Klaus Bischoff

 

Es ist schon erstaunlich, dass man im Schach schon mit 50 Jahren bei der Senioren-WM mitspielen darf. Während die Menschen in Deutschland immer älter werden und die Piloten mit 60, statt mit 55 Jahren, in Rente gehen sollen. Aber gut. Man muss zur Kenntnis nehmen, dass hier Funktionäre entscheiden, die ohnehin manche weltfremde Entscheidungen treffen. Es kann aber auch sein, dass man die Senioren als neue Zielgruppe entdeckt hat und den schrumpfenden liveMitgliederzahlen entgegenwirken möchte.

 

Aus deutscher Sicht eine kleine Sensation. Der amtierende Deutsche Meister, kein Geringerer als GM Klaus Bischoff, mehrfacher Deutscher Meister im Blitz- und Schnellschach, spielt mit um den Titel eines Weltmeisters. Ausgerechnet Bischoff, der gesagt hat: “Mit 50 ist man als Schachspieler ein alter Mann!“ Mit diesem selbstironischen Kommentar kokettierte Schachplauderer Klaus Bischoff bei einer seiner Schachreportagen, damals selbst schon 50+. Ein paar Monate später gewann er mit 52 Jahren gegen die wesentlich jüngere Konkurrenz prompt die Deutsche Meisterschaft 2013!

 

Auszug aus der vorläufigen Teilnehmerliste:

1 GM Nunn John D M ENG 2602 2 GM Hebden Mark L ENG 2540 3 GM Vaisser Anatoly FRA 2531 4 GM Sturua Zurab GEO 2523 5 GM Sveshnikov Evgeny LAT 2517 6 GM Bischoff Klaus GER 2504 7 GM Movsziszian Karen ARM 2487 8 IM Kalegin Evgenij RUS 2474 9 IM Zhelnin Vladimir V RUS 2471 10 GM Arkell Keith C ENG 2450 11 GM Vasiukov Evgeni RUS 2448 12 GM Balashov Yuri S RUS 2429 13 IM Bruno Fabio ITA 2422 14 GM Kristiansen Jens DEN 2405 15 GM Kupreichik Viktor D BLR 2405 16 GM Suba Mihai ROU 2341 17 IM Rooze Jan BEL 2341 18 IM Van Riemsdijk Herman C. BRA 2339 19 IM Barle Janez SLO 2338 20 IM Shvedchikov Anatoli I. RUS 2331 …

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