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Was wird da erscheinen?

British flagReserviert war die Domain http://chess-international.com schon lange, nun ist sie auch freigeschaltet mit Inhalten. Momentan bin ich da einziger Autor, da ich aus der Redaktion die englische Sprache am besten beherrsche. Der erste “richtige”Beitrag ist heute erschienen – jedenfalls die erste Hälfte, nicht zum ersten Mal merkte ich beim Schreiben, dass es zuviel Material für einen Artikel ist. Deshalb steht am Ende “To be continued” (Fortsetzung folgt). Da ich damit bereits einige Stunden verbracht habe (und zwischendurch bei der Liveübertragung aus Gibraltar vorbeischaute), heute hier nur noch der erste Absatz des zuvor erschienen “About this site”:

 

Das ist eine neue Schachseite – beziehungsweise ein Ableger des deutschsprachigen Schachticker. Inhalte werden nach und nach erscheinen – vor allem bearbeitete/verkürzte Übersetzungen von früheren Artikeln in deutscher Sprache. Der Leser sollte keine allzu häufigen Updates erwarten: derzeit gibt es nur einen Autor – einen Amateur mit einem anderen bezahlten Beruf, der dies in seiner Freizeit neben anderen schachlich-schreiberischen Aktivitäten macht! Der erste Artikel wird demnächst erscheinen: “Wijk aan Zee in quotes”, ein Resultat von sechs Tagen vor Ort mit Zugang zum Pressebereich. [Geschrieben hatte ich das am 26.1., “demnächst” war dann fünf Tage später]

GRENKE Chess Classic Baden-Baden / 2.-9. Februar 2015

 

Es kommt wieder zum Duell

Es kommt wieder zum Duell

Das Schachzentrum Baden-Baden lädt zur GRENKE Chess Classic 2015, einem Großmeister-Turnier der Extraklasse, ein. Die Organisatoren freuen sich ein exklusives Teilnehmerfeld, angeführt vom Weltmeister Magnus Carlsen und Titelverteidiger Viswanathan Anand, präsentieren zu dürfen. Nach 2013 und live2014 ist es die dritte Auflage der GRENKE Chess Classic.

 

In den 2000er Jahren entwickelte sich die OSG Baden-Baden zum erfolgreichsten Schachverein Deutschlands und mit der Gründung des Schachzentrums Baden-Baden 1996 erfolgte ein wichtiger Schritt, um die Stadt als ein bedeutendes Zentrum des europäischen Schachs zu etablieren. Mit der Organisation der GRENKE Chess Classic wird die Tradition der bedeutenden Schachturniere des letzten und vorletzten Jahrhunderts in der berühmten Kurstadt fortgesetzt.

 

Die diesjährige Auflage erreicht mit einem Elo-Schnitt von 2750 die sehr hohe Turnierkategorie 21. Damit gehört es zu den zwei stärksten Turnieren, die jemals in Deutschland ausgerichtet wurden. Partner des Schachzentrums Baden-Baden sind die GRENKELEASING AG und das Brenners Park-Hotel & Spa.

Turnierseite Zeitplan

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 Baden Baden weiter auf Titelkurs

 

Nach der 8. Runde und teilweise sensationellen Resultaten kämpfen noch zahlreiche Teams um den Klassenerhalt. Entnehmen Sie dem Beitrag die Höhepunkte der Kämpfe an den Spielorten Emsdetten, Rostock, Solingen und Trier.
liveBaden-Baden und Bremen vorneweg

Es ist alles angerichtet für den Spitzenkampf zwischen Baden-Baden und Werder Bremebundesligan. Der deutsche Meister entledigte sich gegen Emsdetten locker seiner Pflicht und gewann gegen nominell ersatzgeschwächte Hausherren mit 7:1. Zwischen Bremen und Eppingen ging es naturgemäß spannender zu mit dem besseren Ende für die Grün-Weißen.

 

Die zwei Spitzenbretter trennten sich recht schnell remis, doch an den restlichen Tischen ging es bunt zur Sache. Zu verdienten Siegen kamen Tomi Nyback – netter taktischer Schlag im Endspiel gegen Arik Braun – sowie Zoltan Medvegy und Lothar Vogt auf Eppinger Seite. Mehr Glück benötigten dagegen Luke McShane gegen Peter Acs und insbesondere Matthias Bluebaum in einem taktischen Schlagabtausch gegen Robert Ruck.

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Schach-Weltmeister stimmt eigene Leistung in Wijk aan Zee missmutig
Von Hartmut Metz

 

Das nächste Mal versuche ich, ein glücklicheres Gesicht zu machen!“, verspricht Magnus Carlsen grinsend und schiebt nach, „aber jetzt bin ich halt so.“ Der Schach-Weltmeister hatte soeben zum vierten Mal die A-Grmetzuppe in Wijk aan Zee gewonnen – doch wie anno 2010 bei seiner Schlussrunden-Niederlage schlug dem Norweger die letzte Partie aufs Gemüt. Missmutig analysierte Carlsen seine Partie gegen Ivan Saric. Diesmal verlor er zwar nicht wie 2014 bei der Schach-Olympiade im heimischen Tromsø gegen den Kroaten, aber das Remis mit Weiß verbesserte die Laune des 24-Jährigen kaum. „Ich habe die ersten drei Runden und die letzten vier schlecht gespielt – glücklicher- weise gewann ich dazwischen alles“, gab sich der Weltranglistenerste trotz seiner sechs Siege selbst- kritisch. Die 9:4 Punkte genügten, um einen halben Zähler vor Maxime Vachier-Lagrave (Frankreich), dem Holländer Anish Giri, Wesley So (Philippinen) und dem Chinesen Ding Liren über die Ziellinie zu gehen. Obwohl Fabiano Caruana durch seine Niederlage gegen Vachier-Lagrave in der Schlussrunde mit sieben Punkten noch hinter den Ukrainer Wassili Iwantschuk (7,5) zurückfiel, will Carlsen diesen sechsten Platz nicht „überbewerten“.

 

Der italienische Weltranglistenzweite „bleibt mein stärkster Gegner“, betont er vor der Neuauflage des Duells beim Weltklasse-Turnier ab Montag in Baden-Baden. Dass mit Giri, So, Ding und Vachier-Lagrave weitere Großmeister aus seiner Generation nachdrängen, sieht der Weltranglistenerste also noch gelassen… Weiter

Karpows Endspielmagie Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vergdeinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei dieser kreativen Ideen des bald 23-Jährigen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid – sie ist mit Teil 1 kürzlich gestartet worden [ http://www.chess-international.de/Archive/31428#more-31428 ] – und Unglaubliche Züge, deren 30. Folge wir heute veröffentlichen.

 

Weiß ist deutlich besser entwickelt und hat alle seine Figuren auf aktive Felder gestellt. Bei einer solchen Konstellation ergeben sich manchmal Kombinationen ganz von selbst. Doch diese Kombination – mit der Weiß wunderschön ausnutzt, dass Schwarz sich nicht zuende entwickelt hat – muss erst einmal entdecket werden. Können Sie den weißen Zug finden?

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Auf Gibraltar findet das nächste Top-Ereignis statt – 26. Januar bis zum 5. Februar 2015

 

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Broschüre

Sonntag ist das Schachfestival in Wijk aan Zee zu Ende und am Dienstag geht es auf Gibrwealtar weiter. Allerdings in der Spitze mit einer anderen Besetzung. Das Tradewise Chess Festival 2015 zählt zu den am stärksten besetzten offenen Turnieren in der Welt. 8 Spieler der absoluten Weltklasse führen das Teilnehmerfeld an. Ganz vorn der wiedererstarkte Topalov mit 2800 Elo. Das Masters-Turnier ist offen für alle Spieler. Daneben gibt es noch vier unterschiedliche Turniere bis hin zu den Amateuren.

 

Die Topspiele werden über das Internet übertragen und live per Video kommentiert. Etwas kurios. Elisabeth Paehtz könnte durchaus eine Partie ihres Vaters kommentieren. Sie gehört zum Team der Kommentatoren.

 

 

Der erste Preis wird nicht geteilt. Auch bei den Frauen nicht (um den Gesamtsieg gibt es gegebenenfalls einen Blitz-Stichkampf). Alle anderen Preise werden bei Punktegleichheit geteilt. Ein Remis vor dem 30. Zug ist verboten. Kann eine Absprache nachgewiesen werden,  droht der Verlust des Preisgeldes.

 

liveNachfolgend ein Auszug der vorläufigen Teilnehmerliste des Master-Turniers:video_gross

 

1 Topalov, Veselin g BUL 2800 2 Nakamura, Hikaru g USA 2776 3 Svidler, Peter g RUS 2739 4 Vitiugov, Nikita g RUS 2735 5 Jakovenko, Dmitry g RUS 2733 6 Harikrishna, Pentala g IND 2727 7 Yu, Yangyi g CHN 2724 8 Rapport, Richard g HUN 2716 9 Matlakov, Maxim g RUS 2695 10 Cheparinov, Ivan g BUL 2681 11 Rodshtein, Maxim g ISR 2680 12 Wei, Yi g CHN 2675 13 Hou, Yifan g CHN 2673 14 Jones, Gawain C B g ENG 2671 15 Howell, David W L g ENG 2670 16 Motylev, Alexander g RUS 2665 17 Short, Nigel D g ENG 2660 18 Iturrizaga, Eduardo g VEN 2649 19 Edouard, Romain g FRA 2638 20 Sutovsky, Emil g ISR 2637 …

Turnierseite Ergebnisse

 

Können die Gastgeber und Werder Bremen den bisher verlustpunktfreien Titelverteidiger OSG Baden-Baden stoppen und die Meisterschaft wieder offen gestalten?
Ein Bericht von Georgios Souleidis

 

Mit der Begegnung Emsdetten gegen Bremen wird die 7. Runde abgeschlossen, bevor am 31.01/01.02 die 8. und 9. Runde absolviert werden. Entnehmen sie dem folgenden Beitrag alle Infos zu den Kämpfen an den Spielorten Emsdetten, Rostock, Solingen und Trier.

 

bundesliga

 

live

 

Emsdetten und Bremen beschließen mit ihrem Duell die 7. Runde der Saison 2014/15. Diese Mannschaften sind neben Baden-Baden noch ohne Niederlage in der laufenden Saison und offensichtlich die potentiell letzten Stolpersteine für den Deutschen Meister auf dem Weg zum 10. Titel in Folge.

 

Das Warmspielen vor den Kämpfen gegen Baden-Baden beginnt am Freitag den 30. Januar um 16 Uhr und wird live übertragen. Die Schachfans können sich ausnahmsweise auf einen einzigen Kampf in der SBL konzentrieren.

 

Spielort 7. Runde: Villa S, Kirchstraße 38, 48282 Emsdetten

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Vom 29. Januar bis 5. FebruarFoto: Moskau - Copyright: Eric van Reem

 

liveAuszug aus der Teilnehmerliste:

1 Nepomniachtchi, Ian 2714 GM RUS 2 Vallejo Pons, Francisco 2706 GM ESP 3 Lysyj, Igor 2700 GM RUS 4 Korobov, Anton 2687 GM UKR 5 Alekseev, Evgeny 2679 GM RUS 6 Sjugirov, Sanan 2678 GM RUS 7 Inarkiev, Ernesto 2675 GM RUS 8 Khismatullin, Denis 2673 GM RUS 9 Grachev, Boris 2670 GM RUS 10 Fedoseev, Vladimir 2668 GM RUS 11 Petrosian, Tigran L. 2663 GM ARM 12 Artemiev, Vladislav 2659 GM RUS 13 Kokarev, Dmitry 2645 GM RUS 14 Mamedov, Rauf 2642 GM AZE 15 Khairullin, Ildar 2629 GM RUS 16 Bachmann, Axel 2629 GM PAR 17 Bukavshin, Ivan 2622 GM RUS 18 Ponkratov, Pavel 2620 GM RUS 19 Volkov, Sergey 2618 GM R  …

Turnierseite Rückblick 2014 Rückblick 2013 LIVE Frauen Foto: Moskau – Copyright: Eric van Reem

 

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

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Uwe Kersten

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf billionphotos-950684_64x64der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

 

Die Lösung der aktuellen Aufgabe gibt es immer eine Woche später mit dem neuen Test.

 

+++ Aserbaidschan sagt Team-WM ab +++ Senioren rocken Schach in Berlin +++ Positive News aus Baku +++ Termine für Frauen-EM stehen +++ In Brasilien gewinnt Rafael Leitao seine achte Landesmeisterschaft +++ In Armenien fehlten die Besten +++

 

FM Hans-Werner Ackermann

BAKU. Im Grunde kam diese Absage erwartet, aber nun ist es amtlich: Aserbaidschan wird nicht an der 10. Team-Weltmeisterschaft in Zaghkadsor – die Stadt liegt 40 Kilometer nördlich der armenischen Hauptstadt Jerewan – teilnehmen [http://www.azerisport.com/articles.php?item_id=20150126160928748&sec_id=20 ]. Wieder einmal dominiert auch im Schachsport die Politik. Die leidtragenden sind die Aktiven des zweimaligen Mannschafts-Europameisters [2009 und zuletzt 2013], die sich vor zwei Jahren durch ihren Erfolg in Warschau für die WM qualifiziert hatten. Der EM-Goldmedaillengewinner mit seinen beiden Spitzenspielern Schachrijar Mamedjarow und Teimour Radjabow hätte fraglos um den Titel mitgespielt. Fragt sich nur, wie die FIDE auf Fernbleiben der Aseris reagieren wird und welche Nation bei der Jubiläums-WM, die am 18. April beginnt, als Nachrücker das Teilnehmerfeld von zehn Team einspringen darf.

 

BERLIN. So langsam entwickelt sich Berlin zur Hauptstadt des Seniorenschachs. Für das Einzelturnier im Rahmen des 1. Berliner Seniorenschachfestival haben sich immerhin 150 Teilnehmer registrieren lassen. Zum Auftakt gab es am Mittwoch [28. Januar] im Spiellokal der TSG Oberschöneweide in der Nixenstraße 3 mit der 1. Offenen Berliner Blitzschacheinzelmeisterschaft eine Premiere mit Vor- und Endrunde. Die „Meistergruppe“ gewann souverän FM Hans-Werner Ackermann (Foto), der in der laufenden Saison schon vier Einsätze für den Bundesligisten SSC Rostock absolviert hat, Er siegt mit 8,5/9 vor dem Berliner Weiterlesen

Weltmeisterin Hou Yifan überholt im Live-Rating Judit Polgar, die ein Vierteljahrhundert die Nummer 1 im Frauen-Schach war

 

Foto: Copyright Alina l’Ami)

Foto: Copyright Alina l’Ami)

Eigentlich hatte ich den Wechsel in der Frauen-Weltrangliste bereits beim Elite-Turnier in Wijk aan Zee erwartet, aber daraus wurde dann doch nichts. Vor allem der Einbruch gegen den Lokalmatador Loek van Wely war wohl daran Schuld, dass es Hou Yifan

 

[ http://de.wikipedia.org/wiki/Hou_Yifan ] nicht gelang, endlich Judit Polgar [ http://de.wikipedia.org/wiki/Judit_Polg%C3%A1r ] von Platz 1 zu verdrängen. Die inzwischen 38-jährige Ungarin [23. Juli 1976] hatte diese Rang bei den Frauen mehr als ein Vierteljahrhundert verteidigt und es in ihrer beeidruckenden Schachkarriere sogar unter die TOP 10 der Männer gebracht. Noch höher ist sicherlich einzuschätzen, dass Judit nach einer Babypause 2005 am achtköpfigen Finalturnier der FIDE-WM in San Luis/Argentinien teilnahm und als   erste Frau der Geschichte damit direkt in einem Wettbewerb um den Schachweltmeistertitel der FIDE spielte.

 

Dass die Beste aus dem Polgar-Trio zum Abschluss der Schacholympiade im vergangenen August im norwegischen Tromsö übrigens als Letzte zurück trat, wo sie mit ihren Team noch einmal Silber gewann, war sicherlich eine kluge Entscheidung im richtige Moment gewesen, obwohl ein Match mit der 18 Jahre jüngeren chinesischen Weltmeisterin zumindest für die Öffentlichkeit durchaus reizvoll gewesen wäre.

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HEUTE: Lawrence Trent [England]

 

Das Schwerpunktthema im aktuellen Heft 2/2015 von SCHACH [http://www.zeitschriftschach.de/ ] ischachtitel_tickerst ein großer Rundflug auf insgesamt 61 Seiten durch insgesamt 20 Turniere auf vier Kontinenten – von der U16-Olympiade im ungarischen Györ bis zum Auftakt des diesjährigen 77. Tata Steel in Wijk aan Zee. Interessant finde ich auch den Beitrag von Frank Zeller über die „Schachliterarischen Höhepunkte aus 2014. Und das trifft auch auf die SCHACH-Schule von Mihail Martin zu, der sich in seinem Artikel „Das phantastische b6-b5“ über Vorgänger dieses thematischen Bauernopfers beschäftigt, das Herausforder Viswanathan Anand in der elften WM-Partie gegen Titelverteidiger Magnus Carlsen aufs Brett zauberte. 23… b5!! war alles andere als der Verlustzug, obwohl der Inder sowohl diese Begegnung als damit auch das Duell um die Schachkrone verlor.

 

Lassen Sie mich schließlich noch darauf hinweisen, dass unsere Kooperation mit der im 69. Jahrgang erscheinenden Zeitschrift nun genau 24 Monate andauert. Und das hoffentlich nicht nur aus unserer Sicht erfolgreich! Wir verdanken ihr u.a. die Veröffentlichung der Rubrik „Seite 64: Schach-Fragen“, in der diesmal der Brite Lawrence Trent zu Wort kommt. Den 28-jährigen Internationalen Meister, der in kürzester Zeit in das „Oberhaus“ der Live-Kommentatoren von hochkarätigen Schachwettbewerben aufgestiegen ist, kann man in der laufenden Bundesliga Saison bei den Sportfreunden Katernberg auch am Schachbrett erleben. Mein Tipp: einfach lesen!

 

Raymund Stolze

Ein persönlicher Erlebnisbericht vom Frauen-Bundesliga-Wochenende in Rodewisch von JULIA KIRST

 

Julia Kirst

Julia Kirst

Es war wieder soweit: Ein Bundesliga-Wochenende stand an. Unser Team musste nach Rodewisch reisen. Als wir dort ankamen, fiel eines sofort auf: Die Landschaft war märchenhaft weiß. Es war also Winter in den Bergen.

 

Für uns ging es am Samstag gegen den Titelverteidiger aus Bad Königshofen (wo wir natürlich krasser Außenseiter waren) und am Sonntag gegen den Gastgeber, die Schachmiezen aus Rodewisch. Gegen Bad Königshofen rechneten wir uns kaum Chancen aus (hofften aber dennoch auf ein Märchen am Schachbrett), und gegen Rodewisch wollten wir für eine Überraschung sorgen. In der letzten Saison gewannen wir ja schließlich gegen die Schachmiezen.

 

Um 14 Uhr fiel dann der Startschuss, der Schiedsrichter Frank Jäger gab die Bretter frei. Eigentlich sollte man um diese Uhrzeit nicht mehr im Tiefschlaf sein, die Schreiberin dieser Zeilen war es aber. Im 7. Zug habe ich in der Eröffnung einen Bauern eingestellt. So dachte ich zumindest am Brett. Der Computer sagte mir zuhause: „Nein, Julia, du hast keinen Bauern eingestellt, sondern einfach nur einen Zwischenzug übersehen.“ Wenn ich diesen Zwischenzug gesehen hätte,

dann wäre die Stellung gut gewesen. Stattdessen wählte ich die Variante, welche (mindestens) einen Bauern verliert und stand danach einfach schlecht. Aus dem

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N.N. vs. N.N. [1920] – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

In der Serie Videocoaching analysiert Niclas Huschenbeth ausführlich eine Partie und geht dabei spezifisch auf Fehler und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugesztuchickt hat. Außerdem stelle Niclas Vermutungen an, was die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte. Viel Spaß beim Anschauen des Videos und wir hoffen, dass Sie aus den Fehlern eines anderen auch viel mitnehmen können!

 

In der 13. Folge analysiert Niclas diesmal die Weißpartie von einem Spieler, der gerne anonym bleiben möchte. Niclas sieht den Beginn der weißen Schwierigkeiten bereits in der Eröffnung, aus der Weiß eine Stellung erhält, in der es schwer fällt, einen klaren Plan zu finden. Schwarz greift über die f-Linie an und opfert schließlich eine Figur. Niclas spricht über die Psychologie der Verteidigung und zeigt Ressourcen auf wie Weiß noch in der Partie bleiben konnte. Eine spannende Partie, aus der sicherlich nicht nur der gecoachte Spieler viel mitnehmen kann!

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Vom Spitzenspiel der Frauen-Bundesliga zwischen Vizemeister OSG und Neuling SK Schwäbisch Hall bericht DR. THOMAS MARSCHNER

 

Der OSG Baden-Baden hat das Spitzenspiel in der Frauen-Bundesliga gegen Neuling SK Schwäbisch Hall nach spannendem Verlauf mit 4:2 für sich entschieden und steht dicht vor dem Gewinn der neunten deutschen Meistfrauenschacherschaft – einziger Stolperstein in den verbleibenden Runden könnte noch die Mannschaft aus Halle sein. Der große Respekt vor dem Aufsteiger aus Württemberg war daraus abzulesen, dass Baden-Baden in absoluter Topbesetzung antrat, darunter waren mit Anna Musitschuk und Victorija Cmilyte zwei Spielerinnen, die den Großmeistertitel der Männer innehaben und mit Maria Musitschuk eine weitere Spielerin mit einer Elozahl über 2500. Dazu kamen die Österreicherin Eva Moser, bisher Bundesliga Topscorerin mit 100%, Ekaterina Kovalevskaya und die erfahrene deutsche Nationalspielerin Ketino Kachiani-Gersinska.

 

Für Schwäbisch Hall trat an Brett 1 die frischgebackene georgische Meisterin Nino Batsiashvili an. Dahinter spielten mit Deimante Daulyte, Frankreichs Nummer 2 Sophie Milliet und Irina Bulmaga drei weitere Spielerinnen mit dem Männer IM-Titel sowie mit Iva Videnova und Karina Ambartsumova zwei Frauen-Großmeisterinnen. Insgesamt war Baden-Baden damit an allen Brettern ca. 100 Elopunkte überlegen. Gleichzeitig saßen für Schwäbisch Hall vier Spielerinnen am Brett, die schon im entscheidenden letzten Spiel den Bundesliga-Aufstieg in der vorigen Saison gegen Karlsruhe sichern halfen.

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Eine tolle Werbung für das Frauenschach! – Volker Brandt von den Schachfreunden Wilstermarsch im Interview mit Christian Zickelbein vom Hamburger SK

 

Es ist gut, verständnisvolle Freunde und Kollegen zu haben, die wissen, wie wichtig gerade für Schach gute ÖffentliChristian Zickelbein bei der Partieanalysechkeitsarbeit ist. So hat mir Christian Zickelbein ein Interview gemailt, das Volker Brandt für die dortige Lokalzeitung mit ihm geführt hat. Der 1. Vorsitzende der Schachfreunde Wilstermarsch wollte mit diesem Beitrag Reklame für das Frauen- und Mädchenschach machen. Journalistischer Aufhänger war für Volker Brandt das Heimspiel zwischen seinem am 5. April 2014 gegründeten Verein und der vierten Mannschaft des Hamburger SK in der Frauenlandesliga Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

 

Christian, du bist seit 1986 erster Vorsitzender des Hamburger Schachklubs von 1830 e.V., einem Verein mit fast 700 aktiv gemeldeten Spielern, und fährst trotzdem mit der vierten Frauenmannschaft auf das Land nach Wilster. Vorbildlich, Schachverrückt oder Faible für das Frauenschach?

 

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Carlsen und dann ein Quartett

So sehen Sieger aus? (alle Fotos Alina l'Ami via Facebook)

So sehen Sieger aus? (alle Fotos Alina l’Ami via Facebook)

 

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Turnierheft

Alles geht irgendwann zu Ende – auch bei Tata Steel werden “nur” bzw. natürlich immerhin dreizehn Runden gespielt. Das reicht allerdings – nicht nur Spieler sondern auch Reporter (zumindest dieser) sind danach erschöpft. Aber ich habe noch genug Energie für einen letzten Beitrag – einige Kollegen sitzen momentan vielleicht bereits im Flieger Richtung Gibraltar. Das rein schachliche Geschehen war im letzten Bericht “Noch ein Freitag in Wijk aan Zee” etwas unterbelichtet, das hole ich noch nach, dann Runde 12, dann Schwerpunkt die letzte Runde mit wieder Eindrücken und Interviews vor Ort. Und auch ein bisschen ‘pictorial report’, nicht alle guckten so skeptisch-sauer drein wie Carlsen auf dem Titelfoto.

 

Zunächst der – im Titel bereits angedeutete – Endstand in Gruppe A: Carlsen 9/13, Vachier-Lagrave, Giri, So, Ding Liren 8.5, Ivanchuk 7.5, Caruana 7, Radjabov 6, Wojtaszek und Aronin 5.5, Hou Yifan 5, Saric 4.5, van Wely 4, Jobava 3. Die punktgleichen Spieler sind nach Tiebreak geordnet, das spielt laut Pressechef Tom Bottema allerdings gar keine Rolle: Preisgeld und eventuell auch Platz auf dem Siegerfoto werden gleichmässig geteilt “aber wir müssen sie halt irgendwie ordnen”. Was die Spieler mit meinen Prognosen im Vorbericht machten, werde ich später noch besprechen.

 

In der A-Gruppe war die erste grosse Lücke zwischen dem fünften (2.-5.) und sechsten Platz, in der B-Gruppe zwischen Platz zwei und drei: Wei Yi 10.5/13(!), Navara 10/13(!), Shankland 9, van Kampen 8.5, Saleh und Sevian 7.5, Potkin 7, l’Ami 6.5, Gunina 5, Klein und Michiels 4.5, Haast 4, Dale 3.5, Timman 3(?!).

Turnierseite Videos Videos 2 Partien-Master Partien-Challenger

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Ein Text-Bildbericht vom Bundesliga-Wochenende des USV Volksbank von Mannschaftsleiter JÜRGEN LUTHER

 

Die Reise führte uns am Wochenende z100_2414ur 6. und 7. Runde nach Lehrte. Für einen Auswärtskampf kein weiter Weg und das Wetter spielte auch mit. Es schneite, während wir am Samstag spielten, und der Regen am Sonntag suchte sich auch genau die Spielzeit aus. Also volle Konzentration auf die Partien!

 

Am Samstag waren die Mädels vom Hamburger HSK unsere Gegnerinnen. Wir konnten mit Tatiana Kononenko antreten, die nach langem Kampf mit den Behörden wieder ein Visum für Deutschland hat. Und das war natürlich eindeutig eine Verstärkung gegenüber den letzten Wettkämpfen. Bei den Hamburgerinnen fehlte überraschend die polnische Nummer eins Monika Socko, sodass wir die Chance auf einen Punkterfolg als recht gut einschätzten. In den letzten drei Jahren hatten wir diese Duelle mit den Hamburgerinnen leider immer verloren, obwohl meist unglücklich. Wir wollten diesmal also unbedingt punkten.

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Eva Moser

Eva Moser (6 aus 6)

In der Frauen-Bundesliga gewinnt OSG Baden-Baden das Spitzenduell gegen Aufsteiger SK Schwäbisch Hall 4:2 und steht vor dem neunten Titelgewinn

 

Dass in Friedberg die Meisterschaftsentscheidung in der Frauen-Bundesliga fallen könnte, war Titelverteidiger SK Bad Königshofen schon klar. Nach der unglücklichen 2,5:3,5-Niederlage gegen den OSG Baden-Baden zum Saisonauftakt blieb einzig die Hoffnung, dass SK Schwäbisch Hall den Rekordmeister bezwingen könnte, um dann die Chance zu nutzen, gegen den Aufsteiger zu gewinnen. Damit wären Baden-Baden, Schwäbisch Hall bei normalen weiteren Verlauf am Ende mit jeweils zwei Minuspunkten belastet gewesen. Da die Brettpunkte bei der Meisterschaftsentscheidung außen vor bleiben, hätte es ein Stechen mit dem Trio gegeben. Und da wäre fast alles möglich.

 

Soweit die Theorie – in der Praxis nutzte der Vizemeister des Vorjahres am Sonnabend [24. Januar] gleich den Matchball, denn der starke Neuling wurde 4:2 bezwungen. Wobei für dieses Ergebnis entscheidend war, dass die Mädels aus der weltbekannten Kurstadt bis auf Anna Zatonskih in Bestbesetzung antraten, also mit Anna Musitschik, Viktoria Cmilyte, Maria Musitschuk, Eva Moser, Jekaterina Kowalewskaja. Dazu kam an Brett 6 Ketino Kachiani-Gersinska, die auch zum Stammaufgebot gehört. Schwäbisch Hall hatte dagegen mit Nino Batsiashvili [an 2 gemeldet], Deimante Daulitye [an 4] und Sophie Milliet [an 5] lediglich einen „flotten Dreier“ des Sextetts dabei. So wehrten sich die Damen des Außenseiters zwar heftig, aber am Ende eben nicht erfolgreich genug. Dass die insgesamt 14 gemeldeten Spielerinnen aus 13 Nationen kommen – lediglich Sandra Weber [Elo 1800] an Brett 14 ist Deutsche – halte ich dann doch für etwas fragwürdig. Zumal es eher unwahrscheinlich ist – das zeigte der bisherige Verlauf der Spielzeit – mit dem Stammsechser tatsächlich anzutreten. Und das dürfte keineswegs ein logistisches Problem sein.

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Sonst so risikofreudiger Ukrainer bremst Carlsen lieber aus
Von Hartmut Metz

 

ivanchukDer „verrückte“ Wassili Iwantschuk (Foto Copyright Alina l’Ami ) sollte Magnus Carlsen aufhalten! Der Ukrainer in Höchstform und in mental guter Verfassung kann jeden schlagen – doch so „verrückt“ war selbst Iwantschuk in metzder zehnten Runde beim Tata-Steel-Turnier in Wijk aan Zee nicht: Der 45-Jährige fackelte trotz des Aufschlags mit Weiß nicht lange, holzte jede Figur vom Brett, die sich ihm in den Weg stellte – und nach 18 Zügen war angesichts der nur noch verbliebenen Schwerfiguren und Bauern das Remis gegen Carlsen perfekt. Schließlich hatte der 24-Jährige die sechs Partien zuvor durchweg gewonnen! Dennoch war der Schach-Weltmeister selbst wie viele Fans „erstaunt“, hatte er doch eher eine Harakiri-Aktion von Iwantschuk erwartet, um ihn zu schlagen und im Kampf um Platz eins aufzuschließen. So ging jedoch der Norweger mit 7,5:2,5 Punkten und einem Zähler Vorsprung in die Schlussrunden an der niederländischen Küste. Vor den letzten drei Begegnungen waren Wesley So (Philippinen) und Maxime Vachier-Lagrave (Frankreich/beide 6,5:3,5) die schärfsten Verfolger vor Iwantschuk (6:4) – das Trio dürfte jedoch Carlsens vierten Sieg in Wijk aan Zee nach 2008, 2010 und 2013 kaum mehr verhindern können. Danach sah es bei einem der wichtigsten Turnierfestivals des Jahres anfangs nicht aus… Mehr

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