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+++ 2. Gaschimow Memorial Shamkir, Runde 4: Adams-Carlsen 1/2, Giri-Mamedjarow 1/2, Vachier-Lagrave-Caruana 1/2, Kramnik-Anand 1/2, So-Mamedow 1-0 +++ Tabellenspitze: 1. So 3,5, 2. Carlsen 3,0, 3. Kramnik 2,5 +++ 2. Gaschimow Memorial Shamkir, Runde 4: Adams-Carlsen 1/2, Giri-Mamedjarow 1/2, Vachier-Lagrave-Caruana 1/2, Kramnik-Anand 1/2, So-Mamedow 1-0 +++ Tabellenspitze: 1. So 3,5, 2. Carlsen 3,0, 3. Kramnik 2,5 +++ 2. Gaschimow Memorial Shamkir, Runde 4: Adams-Carlsen 1/2, Giri-Mamedjarow 1/2, Vachier-Lagrave-Caruana 1/2, Kramnik-Anand 1/2, So-Mamedow 1-0 +++ Tabellenspitze: 1. So 3,5, 2. Carlsen 3,0, 3. Kramnik 2,5 +++ 2. Gaschimow Memorial Shamkir, Runde 4: Adams-Carlsen 1/2, Giri-Mamedjarow 1/2, Vachier-Lagrave-Caruana 1/2, Kramnik-Anand 1/2, So-Mamedow 1-0 +++ Tabellenspitze: 1. So 3,5, 2. Carlsen 3,0, 3. Kramnik 2,5 +++

Juliusz Orlowski gewinnt – Ein Abschlussbericht von Gerhard Meiwald

 

Derbysieger 2015 vlnr Joachim Doehring-Juliusz Orlowski-Hubertus Voss-TL Klaus Gohde

Derbysieger 2015 vlnr Joachim Doehring-Juliusz Orlowski-Hubertus Voss-TL Klaus Gohde

In der Zeit vom 15.-19-April 2015 wurde das 14.Deutsche Senioren-Derby mit 42 Teilnehmern inzwischen traditionell in dem kleinen Heidedorf Wesel-Undeloh mitten in der schönen Lüneburger Heide ausgerichtet. Spielberechtigt waren Männer des Jahrganges 1955 und Frauen des Jahrganges 1960. Turnierleiter war der frühere Seniorenreferent des DSB Klaus Gohde , der dieses einmalige Turnier in seiner Amtszeit auch ins Leben gerufen hat. Bereits zum dritten Mal mussten die Teilnehmer in 9 Runden den Deutschen Seniorenderbysieger ermitteln.

 

Gespielt wurde mit einer Bedenkzeit von 1,5 Std. für 40 Züge und 30 Minuten für den Rest der Partie.

 

Zum engeren Favoritenkreis zählten sicherlich Klaus Frieser (SK Kehlheim), Hubertus Voss(Spvg Hamm) und Joachim Doehring (Wiesbadener SV).

 

Teilnehmer Ergebnisse Endstand

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Gashimov Memorial und Mannschafts-WMlive

 

Die absolute Weltelite hatte einige Zeit Pause, nun sitzen sie demnächst wieder am Schachbrett und zwar in Tsaghkadzor und Shtsaghkadzoramkir. Tsaghkadzor (auf Deutsch offenbar Zaghkadsor) war mir gar kein Begriff – ich muss doch nicht jedes armenische Dorf mit 1600 Einwohnern kennen. Es ist zwar offenbar ein Wintersportzentrum (siehe auch das Titelfoto) – aber wenn ich überhaupt Ski laufe, dann nicht dort. Allerdings ist es ab Samstag Austragungsort der Mannschafts-WM für Schachspieler. Um da mitspielen zu dürfen, muss man nicht nur selber gut sein sondern auch aus einem starken Schachland kommen. Das Nachbarland Aserbaidschan hat dann beschlossen, dass Spieler aus anderen Ländern nicht faul zu Hause im Internet zuschauen müssen, sondern parallel bzw. schon einige Tage davor auch Schach spielen dürfen – neben Norwegen konnten sich schliesslich auch Itbillionphotos-947132_16x16alien, die Niederlande, Frankreich und England nicht für die Mannschafts-WM qualifizieren. Shamkir würde ich, obwohl es immerhin etwa 40,000 Einwohner hat, auch nicht kennen – aber es war bereits letztes Jahr Austragungsort des Gashimov Memorials, und nun wieder. Wenn ich nicht Deutscher mit Wohnsitz in den Niederlanden wäre und/oder Schachspieler, dann wären Wijk aan Zee und Baden-Baden vielleicht auch kein Begriff – Schach bildet! Man kann es natürlich auch kritischer sehen, dass Aserbaidschan während der Mannschafts-WM im Nachbarland (Ort und Termin seit langem bekannt) ein Superturnier ausrichtet – einige Spieler mussten sich damit entscheiden wo und für wen, ihr Land oder sich selbst, sie spielen. Das Teilnehmerfeld in Shamkir habe ich bereits angedeutet und beginne nun mit dem Gashimov Memorial:

 

Turnierseite Videos Runden 1 2 3 Rundenbeginn ab 17.4. um 12 Uhr Facebook
Turnierseite Männermannschafterschaft LIVE

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Vom sechsten und letzten Qualifikationsturnier der 14. Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft in Kassel berichtet RALF MULDE

 

Es war diesmal beim letzten Qualifikations-Turnier [Moment: dieser SUwe Kersten am Microaison …] der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM[, als gäbe es nur einen Schachclub in Kassel (es sind aber drei) und als habe der „Heimvorteil“, der sich ja auch rasch als Belastung entpuppt, bei dessen Spielern enorme Kräfte freigesetzt. Zumindest in der „Königsklasse“, also der A-Gruppe, schubsten die Kasseler fast alle von den vorderen Plätzen, die von wer weiß woher kamen. http://www.ramada-cup.de/kassel/

 

Und dann lieferte Uwe Kersten (Foto rechts) als Leiterschach … nein … Leistungsschach-Referent des Hessischen Schachverbandes auch noch eine witziges Grußwort seiner Hessen ab, bevor er sich ans Brett setzte und „so mal eben“ als an Eins Gesetzter mit 3,5 aus fünf Dritter wurde und sich damit sicher für das Finale im Juni in Niedernhausen (liegt bei Wiesbaden) qualifizierte. Das machte nämlich jeder. Also jeder, der in seiner Gruppe Platz 1-6 belegte. Tja, der Uwe Kersten … könntest Du das? Eben. Deshalb spielt jetzt ja auch er in Wiesbaden.

 

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USV Volksbank Halle verteidigt Platz 4 – Ein Text-Bildbericht von Halles Mannschaftsleiter JÜRGEN LUTHER

 

Am Samstag trafen wir in Markranstädt auf den Tabellenführer und Favoriten aus Baden –Baden frauenschachAn allen Brettern hatten unsere Gegnerinnen ein deutliches ELO-Plus. Wir versuchten trotzen, solange wie möglich gegen zuhalten. Leider ging Baden-Baden nach einer halben Stunde bereits 1:0 in Führung. Die Bahn brachte uns mit einer technischen Störung auf ihren Gleisen und somit mit einer Zugverspätung von Claudia Borriss von mehr als drei Stunden ins Hintertreffen. Schade, aber nicht zu ändern. An allen verbleibenden Brettern sah es lange Zeit recht ordentlich aus.

 

Tatjana Melamed , Natalia Straub und Josefine Heinemann erkämpften ein sicheres Remis. Andrea Glaser und Constanze Jahn verloren ihre Partien erst nach drei bzw. viereinhalb Stunden Gegenwehr. Der Sieg von Baden-Baden jedoch geht voll in Ordnung. Wie sich später herausstellte, bedeutete dieser Erfolg gegen uns bereits den Gewinn der Deutschen Meisterschaft für die Frauen aus Baden-Baden. Herzlichen Glückwunsch!

 

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Die OSG Baden-Baden gewinnt Titel Nummer 9 in der Frauen-Bundesliga mit 11 aus 11 – Ein Abschlussbeitrag von RAYMUND STOLZE

Wer häDM_2015_FBL_1tte das gedacht: Die Meisterschaft war bereits vor der finalen Runde für diefrauenschach OSG Baden-Baden entschieden. Und das kam so: Der Vizemeister der letzten Saison bezwang den USV Volksbank Halle deutlich mit 4,5:1,5, während sich die beiden Verfolger Ausrutscher leisteten. SK Schwäbisch Hall patzte gegen die Rodewischer Schachmiezen – am Ende hieß es trotz eines kampflosen Punktes nur 3:3, und auch Titelverteidiger SC Bad Königshofen kam gegen die Schachfreunde Friedberg ebenfalls mit einem abgeschenkten Zähler über das gleiche Resultat nicht heraus. Entscheidende war sicherlich in diesem Fall, dass den Königshöferinnen von der Bestbesetzung mit Zhao Xue, Walentina Gunina, Marie Sebag, und Olga Girya gleich ein Quartett fehlte sowie Elisabeth Pähtz gegen die befreit aufspielende Elena Levushkina an Brett 2 überraschend verlor. Mit drei Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter, der bis dahin jedes der zehn Punktspiele gewonnen hatte, waren alle die Messen gelesen. Für das Duo ging es am Sonntag nur noch um Platz 2, den der Sieger in jedem Fall sicher hatte. Immerhin könnte der die Fahrkarte zum Europapokal der Landesmeister im Herbst bedeuten. Und da haben die Mädels aus Bad Königshofen eigentlich gute Erinnerungen an ihre internationale Premiere im Vorjahr.

 

Ergebnisse/Endtabelle

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Die Mädels aus der Ukraine wollen mit Weltmeisterin Maria Musitschuk beim der Team-WM den Titel verteidigen – Eine Vorschau von RAYMUND STOLZE

 

Anna und Maria Musitschuk (Ukraine)

Anna und Maria Musitschuk (Ukraine)

Im Gegensatz zu den Männern [siehe den Beitrag „Weltelite im Kaukasus” meines Kollegen Thomas Richter – Link http://www.chess-international.de/Archive/37358#more-37358 ] , haben die Frauen in den kommenden livezwei Wochen nicht die Qual der Wahl. Die fünfte Team WM im chinesischen Chengdu – der Veranstalter wirbt mit dem Slogan „The City of Mind Sports“ ist natürlich die sportliche Herausforderung vom 18. bis 29. April. Dass also die Ukrainerinnen Anna und Maria Musitschuk [OSG Baden-Baden], die Polinnen Monika Socko und Klaudia Kulon [Hamburger SK], die Russinnen Walentina Gunina und Olga Girya, die Armenierin Lilit Mkrtchjan [alle SC Bad Königshofen] sowie die Schach-Amerikanerin Sabina-Francesca Foisor [SF Deizisau] am kommenden Wochenende [18./19. April] ihren Bundesliga-Vereinen beim Finale nicht zur Verfügung stehen werden, versteht sich.

 

Titelverteidigerin sind die Mädels aus der Ukraine, denen es vor zwei Jahren in Astana/Kasachstan gelang, den bis dahin dreifachen Weltmeister China und Russland auf die Plätze 2 und 3 zu verweisen. Großen Anteil an diesem Erfolg hatte seinerzeit die amtierende Weltmeisterin Anna Uschenina. Und auch diesmal wird das von Michael Brodski betreute Quintett eine Schachkönigin in ihren Reihen haben, denn Maria Musitschuk hat gibt sich in Chengdu – bereits 2009 bei den zweiten Titelkämpfen war mit Ningbo   eine chinesische Metropole Gastgeber – die Ehre. Es wird der erste Auftritt der 22-Jährigen sei, die das Finale der K.o.-WM in der Olympiastadt Sotschi gegen die Russin Natalja Pogonina mit 2,5:1,5 für sich entschieden hatte.

Turnierseite

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Eine Einschätzung von KLAUS DEVENTER (Foto links), Internationaler Schiedsrichter und DSB-Referent für Leistungssport, zum Protestfall Wesley So

 

Wesley So (by Lennart Ootes)

Wesley So (by Lennart Ootes)

In unserer Nachbetrachtung zur US-Landesmeisterschaft 2015 [ http://www.chess-international.de/Archive/37310 ] sind wir auch auf den deventer_klaus_2012_potsdam_kaiserbahnhof_blindsimultan_2Protestfall Wesley So eingegangen.
Auf seiner Facebook Fan-Page erläuterte Wesley So seine Sicht der Ding wie folgte:Ich hatte Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren, und machte mir deshalb auf einem Blatt Papier (nicht meinem Partieformular) eine Notiz … sie lautete: zwei Mal, drei Mal prüfen, nachdenken. Akobian sah das und beschwerte sich beim Schiedsrichter und die Partie wurde als kampflos verloren gewertet. Es tut mir Leid, ich wusste nicht, dass dies gegen die Regeln war…”

 

Uns war völlig klar, dass wir zur Bewertung einen absoluten Experten brauchen. Und so haben wir uns an Klaus Deventer gewendet, der in der Ausgabe 4/2015 der Zeitschrift JugendSchach bereits seine 70. Regelecke veröffentlicht hat. Und das aus gutem Grund. Klaus ist nicht nur DSB-Referent für Leistungssport, sondern auch ein geschätzter Internationaler Schiedsrichter. Wir freuen uns sehr, dass er sofort zusagte hat. Hier ist nun seine Einschätzung zum Protestfall Wesley So, für die wir ihm ausdrücklich danken möchten!

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Alexej Schirow holt mit OSG Baden-Baden zehnten Titel in Folgemetz

 

Von Hartmut Metz
Der „Hexer von Riga“ ist „froh, dass ich seit zehn Jahren hier spielen darf“, betont Alexej Schirow. Wolfgang Grenke, Sponsor der OSG Baden-Baden erweist sich als Schach-Gourmet und ist ebenso „froh, dass wir einen Spieler wie Schirow haben, der immer aufregende Partien spielt“. Während der Lette offensichtlich ein starkes Herz fern der Infarkte zu haben scheint und ungerührt am Brett sitzt, genießen die Fans die Thriller mit für sie ungewissem Ausgang. Schirow bot solch ein Schauspiel erst wieder am Sonntag in Baden-Baden gegen Marcin Szelag. Der für Rostock spielende Pole wusste nicht, wie ihm geschah, und genoss später gebannt wie entspannt die Analyse seiner Niederlage mit dem Vizeweltmeister von 2000. Schirow ist aber nicht nur zusammen mit Wassili Iwantschuk der unberechenbarste Weltklasse-Großmeister. Der in Anlehnung an seinen großen Landsmann und Weltmeister Michael Tal ebenfalls „Hexer von Riga“ getaufte 42-Jährige dürfte vermutlich auch der erfolgreichste Vereinsspieler der Welt sein… Mehr

Prophylaxe II Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in defhn Vereinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid – sie ist mit Teil 1 kürzlich gestartet worden [ http://www.chess-international.de/Archive/31428#more-31428 ] – und Unglaubliche Züge, deren 41. Folge wir heute veröffentlichen.

 

Wie auch in der letzten Folge, geht es in der Partie Karjakin–Navarra erneut um das Thema „Prophylaxe“. Weiß am Zug, hat einen wunderschönen Freibauern auf b6, doch auf der anderen Brettseite versucht Schwarz im Trüben zu fischen. Wie unterband Karjakin das schwarze Gegenspiel? Findet Sie es heraus!

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Vom sechsten und letzten DSAM- Qualifikationsturnier der Saison 2014/15 berichtet RALF MULDE

 

Hubert Walkewitz

Hubert Walkewitz

„Jetzt wird’s psychologisch, meine Herren“, sind die unvergessenen Wort des Kaleu in „Das Boot“. Hey! Das ist es im Schach doch vom ersten Zug an! Wettkampf der Nerven und des Geistes, vom ersten Hinsetzen bis zum letzten Aufstehen. Da kann mal sehen, was das für famose 359 Spielerinnen und Spieler sind, die heute das letzte Quali-Turnier der Saison der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM], begonnen haben – und so ganz nebenbei für dieses Turnier an diesem Standort schon wieder einen knorrigen, neuen Teilnahme-Rekord aufgestellt haben [[http://www.ramada-cup.de/].

 

FM Uwe Kersten, Kasseler SK 1876, ist mit Elo 2300 an der Oberkante für die DSAM angelangt. Ein Elo-Punkt mehr und er hätte nicht mehr mitmachen dürfen: Teilnahmeberechtigt sind Spieler bis TWZ 2300. Die können eben rechnen, die Hessen. Und der kann noch viel mehr, der FM Kersten [das wissen die Besucher des Schach-Tickers auch, den jeden Freitag erscheint seine „Online-Kombiecke“ bei uns]. So ganz nebenbei, hastenichgesehen, übernahm nämlich er es als Referent für Leistungssport des Hessischen Schachverbandes, den Spielern und Ausrichtern das Grußwort seines Verbandes entgegen zu bringen. Und das war wirklich witzig!

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die billionphotos-1209956_128x128Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisutten Fällen richtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

 

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

 

Die Lösung der aktuellen Aufgabe gibt es immer eine Woche später mit dem neuen Test… Mehr

 

Vom letzten Qualifikationsturnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaften in Kassel berichtet RALF MULDE

 

Anmelden2014 ging viel schneller als man denkt

Anmelden 2014 ging viel schneller als man denkt

Kassel. Schach. DSAM. Das ist zwar auch über die langen Jahre seit 2001 noch nicht ganz die Kette geworden, die sich jedem des Schäfermatts Kundigen automatisch aufdrängt, aber: Es ist vielleicht knapp davor. Über dem RAMADA -Hotel steht eine riesige Statue: Das ist Herkules [nicht, wie manche meinen, einer der DSB-Präsidenten]. Und der wacht darüber, dass bei der Eröffnung des letzten von insgesamt sechs Qualifikationsturnieren der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] alles glatt gehen wird [http://www.ramada-cup.de/]. Gespielt wird vom 17. bis 19. April 2015 im Kasseler RAMADA-Hotel. Trotz schönen Wetters: Die Partien finden im Saal statt.

 

Der Kasseler SK 1876 hat zwar (hoffentlich) keine Keule wie der Mann auf dem Berg, ist aber momentan Vorreiter des Schachsports in dieser Region, allen voran reitet jedenfalls in der Setzliste des Turniers FM Uwe Kersten. Der hat Elo 2300 … ein Pünktchen mehr und er hätte nicht mehr mitmachen dürfen, denn es gilt die Obergrenze der TWZ 2300, und die hat in der A-Gruppe auch FM Bernd Laubsch von Post SV Uelzen erreicht. Zur Erinnerung: TWZ ist die höhere Zahl der möglichen DWZ- oder Elo-Ratings.

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12. bis 19.4.2015 – Mit GM Jan Gustafssonshot

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

live1 GM Wang Hao CHN 2713 2 GM Vallejo Pons Francisco ESP 2696 3 GM Short Nigel D ENG 2678 4 GM Gustafsson Jan GER 2639 5 GM Socko Bartosz POL 2628 6 GM Ganguly Surya Shekhar IND 2619 7 GM Dragun Kamil POL 2576 8 GM Horvath Jozsef HUN 2522 9 GM Gomez John Paul PHI 2520 10 IM Ghosh Diptayan IND 2512 11 GM Rasmussen Allan Stig DEN 2507 12 GM Laylo Darwin PHI 2496 13 GM Barbosa Oliver PHI 2489 14 IM Illingworth Max AUS 2489 15 GM Kunte Abhijit IND 2477 16 GM Deepan Chakkravarthy J. IND 2475 17 IM Sunilduth Lyna Narayanan IND 2464 18 GM Torre Eugenio PHI 2460 19 GM Schebler Gerhard GER 2451 20 IM Sammalvuo Tapani FIN 2450 …

Turnierseite Resultate

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Fernschach-Duell zwischen der Schachgruppe der JVA Straubing und dem Wissenschaftler Robert Schwarz am Südpol wird fortgesetzt – „Kleine Schachpost“ jetzt mit elektronischer Variantebillionphotos-1024707_small500

 

Das Fernschach-Duell  über zwei Partien zwischen der Schachgruppe der JVA Straubing und dem Wissenschaftler Robert Schwarz, der fast ein halbes Jahr eine Arbeitspause an seinem eigentlichen Aufenthaltsort einlegen musste, war deswegen shotunterbrochen. Doch seit März ist Robert wieder am Südpol, und so können die beiden Partien fortgesetzt werden.

 

Ob es jemals so ein „Fernschach-Match“ gegeben hat, weiß ich nicht, aber bekanntlich gibt es ja immer das berühmte erste Mal.

 

Am 13. April um 17:39 Uhr hat Robert mir bei der Zugübermittlung mitgeteilt:

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Ostern war hier ned viel, jeder hatte ein Plastikosterei vorm Zimmer mit eine paar Jelly Beans, aber ansonsten nix Besonderes.
Vorgestern hatten wir das erste mal -72C, aber 24h später waren es nur wieder -47C. Kann schnell gehen, wenn der Wind dreht und Wolken kommen

 

Viele Grüße, Robert … Weiter

N.N. [1720] vs. N.N. [1876] – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

In der Serie Videocoaching analysiert Niclas Huschenbeth ausführlich eine Partie und geht dabei spezifisch auf Fehler und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugeschickt hat. Außerdem stelle Niclas Vermutungen an, wasghj die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte. Viel Spaß beim Anschauen des Videos und wir hoffen, dass Sie aus den Fehlern eines anderen auch viel mitnehmen können!

 

In der 24. Folge analysiert Niclas die Schwarzpartie von einem Spieler, der gerne ungenannt bleiben möchte. In einem Wolga-Gambit bekommt Schwarz früh den geopferten Bauern zurück und erreicht eine sehr vielversprechende Stellung. Er wickelt in ein Endspiel mit Mehrbauer ab, das ihm gute Siegchancen verspricht. Doch hier beginnen die schwarzen Schwierigkeiten. Niclas geht auf mehrere wichtige Endspielprinzipien ein und zeigt auf, wo das schwarze Spiel verbessert werden konnte. Schauen Sie selbst, was Sie aus diesem instruktiven Endspiel mitnehmen können!

 

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Die Damen des OSG Baden-Baden werden sich den neunten Titel sichern – Ein Vorbericht auf den letzten Spieltag der Frauen-Bundesliga von RAYMUND STOLZE

 

Rückblende ins Jahr 2003. In der Frauen-Bundesliga trägt sich mit dem SC Baden-Oos – der Verein wird dann durch Beschfrauenschachluss der Mitgliederversammlung im Dezember 2004 in OSC Baden-Baden und 2008 in OSG Baden-Baden umbenannt werden – erstmals in die Chronik der Deutschen Mannschaftsmeister ein. In Heft 4/2005 der Zeitschrift SCHACH titelt Sibylle Heyme ihren Abschlussbericht „Vom Aufsteiger zum Meister“. Mit 21:1 Mannschaftspunkten – lediglich dem Dresdner SC mit Elisabeth Pähtz an Brett 1 und nur vier Spielrinnen gelingt zum Auftakt ein 3:3-Unentschieden ist es ein fast perfekter Triumph für die bis dahin stärkste Mannschaft, die bis dahin jemals in der Beletage des deutschen Frauenschachs gespielt hat.

 

Und das sind die Badenerinnen, denen der Durchmarsch von der Regionalliga bis zur Meisterschale gelang: Ketino Kachiani-Gersinska [7,5/11], Almira Skriptschenko [4/6], Jekaterina Kowalewskaja [4/6], Nino Chirtsidse [3/3], Jekaterina Borulja [7,5/10], Tamara Klink [3,5/5], Elvira Sachatowa [3/4], Jessica Nill [8/10], die aktuell bei den Karlsruher SF spielt, und Ianze Tammert [5/6].

 

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Irina Krush und Hikaru Nakamura sind US-Landesmeister 2015 – Eine Nachbetrachtung von RAYMUND STOLZE

 

Hikaru Nakamura (by Lennart Ootes)

Hikaru Nakamura (by Lennart Ootes)

Zunächst sei das Geheimnis der Schlagzeile „4 plus 7 gleich 11“ gelüftet: Am vergangenen video_grossSonntag [12. April] gewannen Irina Krush (Foto by  by Lennart Ootes) ihren siebten und Hikaru Nakamura seinen vierten US-Landesmeister.

 

Was die Frauen-Konkurrenz angeht – hier fehlte Dauerrivalin Anna Zatonskih nach Geburt ihres zweiten Kindes, weshalb sie auch auf die K.o.-WM in Sotschi verzichtet hatte – musste die 31-jährige Titelverteidigerin erst einmal in den Wettbewerb rein kommen. Nach ihrer Niederlage in Runde 3 gegen Rusudan Goletiani hatte sie lediglich 1,5 Punkte. Doch dann legte die in Odessa am 24. Dezember 1983 geborene Großmeisterin [seit Oktober 2013] – das Geburtsdatum am Heiligen Abend hat sie übrigens mit dem einzige deutschen Schachweltmeister Emanuel Lasker irina-krushgemeinsam – so richtig los. Es folgten 6,5/7, und zum Abschluss konnte sie, die mit ihrer Familie 1989 nach Brooklyn übergesiedelt war, mit einem Remis gegen ihre schärfste Rivalin Katerina Nemcova „austrudeln“ leisten. Die lag bis zur neunten Runde in Führung, verlor sie aber dann durch eine Niederlage gegen die Drittplatzierte Nasi Pakidse. Beide kamen auf 7,5/11 und lagen damit einen ganzen Punkt hinter Irina. Mit gerade einmal 14 Jahren hatte die erstmals den US-Titel bei den Damen gewonnen, und nun gelang ihr der Hattrick, was das Prädikat „super“ verdient!

 

Was die Männer-Konkurrenz angeht, so waren nicht nur die Experten besonders gespannt auf den ersten Start vom nunmehrigen Schach-Amerikaner Wesley So [21. Oktober 1993 in Manila]. Der aktuelle Weltranglistenneunte war bei der Schacholympiade 2006 in Turin mit gerade einmal zwölf Jahren das jüngste Mitglied der Nationalmannschaft der Philippinen.

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Eine Vorschau auf die Internationale Deutsche Juniorenmeisterschaft 2015 von RAYMUND STOLZE

 

 Filiz Osmanodja (Foto: DSB)

Filiz Osmanodja (Foto: DSB)

Manchmal kommt man durch Umwege zum Ziel oder es sind auch die Zufälle im Spiel. Also eigentlich wollte ich auf der Webseite des Landesschachbundes Bremen [http://www.landesschachbundbremen.de/ ] mich nur einmal vergewissern, wer denn der Präsident ist . Habe ich auch gefunden: Dr. Oliver Höpfner vom SV Werder trägt die Bürde des 1. Vorsitzenden]. Aber die Aufmacher-Meldung mit der Schlagzeile „Kollars mit IM-Norm“   machte mich dann doch neugierig. Es ist für den Delmenhorster Kaderspieler Dmitrij Kollars nämlich seine zweite IM-Norm, und er hat nun in wenigen Tagen die Chance auf die dritte und damit letzte bei der Internationalen Deutschen Juniorenmeisterschaft 2015, kurz IDJM, die vom 12. bis 19. April im Schachdorf Ströbeck stattfindet.

 

Dass ich zu dem Elo-höchsten vom Deutschen Schachbund selbst organisierten Turnier, wie Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler auf der Veranstalterhomepage [http://idjm-stroebeck-2015.steffans-schachseiten.de/] schreibt, halt diesen Umweg machen muss bzw. per Zufall aufmerksam geworden bin, will ich nicht weiter kommentieren. Über offensive Öffentlichkeitsarbeit habe ich eine andere Meinung, und wie der ein oder andere von Ihnen im Zeitraum Juni 2011 bis 31. Januar 2012 vielleicht wahrgenommen hat, habe ich durchaus versucht, in dieser Hinsicht Maßstäbe zu setzen …

 

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Sparkassen Chess-Meeting mit Weltmeisterin Hou Yifan (China)

 

Hou Yifan

Hou Yifan

Paarungen

Das 43. Sparkassen Chess-Meeting, das vom 27. 6. – 5. 7. 2015 im Orchesterzentrum NRW, Brückstraße 51, stattfindet, wird auch im Zeichen des 140. Geburtstages des Schachsports in Dortmund stehen.
Der Hintergrund: Vor genau 140 Jahren wurde mit dem „Dortmunder Schachverein 1875“ der erste heute noch existierende Schachclub der westfälischen Metropole gegründet. Am 16. November 1875 hoben ihn einige Schachpioniere, unter ihnen der jüdische Schneidermeister Salomon Elkan, im Restaurant Ritzefeld am „Alten Markt“ aus der Taufe. Salomon Elkan, der genau dort wohnhaft war, wo heute das Orchesterzentrum steht, war einer der Vereins-Präsidenten, der erste Ehrenpräsident und ein gefragter Turnier-Organisator. Wegen der eindrucksvollen örtlichen Duplizität steht auch das diesjährige Großmeisterturnier wieder unter dem Motto

 

„Chess is coming home“!

 

Mit seinen beiden jährlich vergebenen Preisen schlägt das Sparkassen Chess-Meeting einen Bogen von der Historie zur Gegenwart: Den Salomon-Elkan-Preis erhält der im Jahr seines „runden“ Geburtstags der Dortmunder Schachverein 1875 für seine Verdienste um den Dortmunder Schachsport, den Ferdinand-Fabra-Nachwuchspreis der gerade erst 17 Jahre alt gewordene Spitzenspieler des Bundesligisten SC Hansa Dortmund, Alexander Donchenko. Er ist der drittjüngste deutsche Groß-meister der Schachgeschichte. Grund genug, ihn mit dem mit 500 • dotierten Preis zu ehren. Gemeinsam mit den „1875ern“ wird das OK des Sparkassen Chess-Meetings am 19. September deren Jubiläums-turnier im Dortmunder Rathaus ausrichten. Es wird von 2015 an die Bezeichnung „Salomon-Elkan-Turnier“ tragen und soll damit kontinuierlich an den bedeutenden Dortmunder Schachpionier erinnern.
Die Ausstellung „Die erstaunliche Familie Elkan“, wird während des Chess-Meetings im Fritz-Henßler-Haus, wo diesmal die drei „Open“ sowie das Helmut-Kohls-Turnier stattfinden werden, zu sehen sein … Mehr

Rückblicke bis 1973

 

Schlussbericht von der letzten Doppelrunde der Spielzeit 2014/15 von IM GEORGIOS SOULEIDIS

 

 Das Team der OSG Baden-Baden (Foto: Siegfried Haußmann)

Das Team der OSG Baden-Baden (Foto: Siegfried Haußmann)

partienAm letzten Spieltag der Saison 2014/15 lieferte das Duell um Platz drei die größte Spannung. Rainer Buhmann sicherte dem SV Hockenheim durch einen Last-Minute-Sieg “Bronze”. Eine Zusammenfassung der Ereignisse an den Spielorten Baden-Baden, Schwäbisch Hall, Bremen und Mülheim.

 

Baden-Baden und Hamburg siegen deutlich

 

Die Feierlichkeiten am Samstag Abend hielten sich beim Gastgeber wohl in Grenzen, denn gegen Rostock zeigte der alte und neue Deutsche Meister eine konzentrierte Leistung. Nur die Spitzenbretter Adams und Bacrot verhinderten ein weiteres 8-0 wie am Vortag gegen Hamburg.

Von den restlichen sechs Siegen sticht insbesondere Shirovs heraus, der Szelags König über das ganze Brett jagte und erlegte – eine äußerst sehenswerte Partie, die kaum aus der Auswahl zur Partie der Saison fehlen wird.

Im Anschluss übergab Bernard Verfürden als Repräsentant des Schachbundesliga e.V. den Meisterpokal an Teamchef Sven Noppes und das Team der OSG Baden-Baden… Mehr

Ergebnisse/Tabellen

2. Liga: Nach dem Erfurter SK im Osten sind der SK Norderstedt im Norden, SV Griesheim im Süden und SG Porz im Westen Staffelsieger

 

Marta Michna

Marta Michna

So ganz zuende ist die Saison 2014/15 in der 2. Bundesliga noch nicht. Am 25. April wird es nämlich in der Staffel Ost, die ihre finale Doppelrunde bereits am 21./22. Februar hatte, noch einen Stichkampf um den Verbleib in der zweithöchsten deutschen Spielklasse geben. Das Match zwischen den beiden Neulingen SG Leipzig und Wacker Neutraubling ist dabei in der Messestadt angesetzt, da die Sachsen ihren 6:2-Erfolg erzielten.

 

Offen ist bis 1. Mai um 23:59 Uhr die Frage, ob der Erfurter SK als Meister seinen Traum vom Aufstieg realisieren kann. ESK-Präsident Joachim Brüggemann teilte nach telefonischer Rücksprache mit: „Wir bemühen uns, das selbstgestellte finanzielle Ziel zu erreichen. Wenn uns das gelingt, dann spielen wir auch in der Bundesliga.“

 

Zu wünschen wäre es den sympathischen Thüringern in jedem Fall, aber es ist auch verständlich, dass der Verein kein unnötiges Risiko eingehen wird!

 

Ergebnisse/Tabellen

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Maria Musitschuk bezwingt im WM-Finale Russin Pogonina – Von Hartmut Metz

 

Der Sieg ist für das ganze Land eine besondere Genugtuung: Eine Ukrmetzainerin schlägt im WM-Finale eine Russin – und das auch noch im russischen Olympia-Ort Sotschi! In der kriegsgeplagten Ukraine steigt Maria Musitschuk zur Nationalheldin auf. Die Schach-Großmeisterin aus Lwiw bezwang Natalia Pogonina mit 2,5:1,5. Die Partien eins, zwei und vier endeten mit Friedensschlüssen. Das dritte Duell entschied die neue Weltmeisterin für sich. Die 22-Jährige bekam bei der Siegerehrung nicht nur einen großen Teil des Fest-Kuchens ab, sie partizipierte auch mit 60000 Dollar am meisten vom 450000 Dollar großen Preiskuchen. Pogonina erhielt halb so viel wie ihre Bezwingerin. Nimmt man die Ratingzahl als Maßstab, durfte sich eher Musitschuks Schwester Anna Chancen auf die WM-Krone ausrechnen. Sie war schon mehrfach Weltranglistenzweite und steht aktuell auf Position sechs – Maria liegt „nur“ auf Platz zwölf. Doch dass die zwei Jahre jüngere Großmeisterin sich zuletzt prächtig entwickelt hatte, blieb nicht verborgen: Viktoria Cmilyte zeigte sich beim letzten gemeinsamen Bundesliga-Kampf für die OSG Baden-Baden äußerst beeindruckt „von Marias Spiel“.,, Mehr

Bericht von der letzten Doppelrunde der Spielzeit 2014/15 von IM GEORGIOS SOULEIDIS

 

Baden-Baden steht einen Spieltag vor Saisonende als Deutscher Mannschaftsmeister fest. Die OSG profitierte nach dem 8-0 gegen Hamburg vom Punktverlust der Bremer gegen Berlin. Am Tabellenende ist Katernberg endgültig abgestiegen, während am letzten Spieltag Hockenheim und Schwäbisch Hall noch um Platz drei kämpfen.billionphotos-1209956_128x128

 

liveMit Kantersieg zum Titel

 

Mit einem Zeichen der immensen Stärke gewann die OSG Baden-Baden den Kampf gegen den Hamburger SK mit 8-0 und gleichzeitig die 10. Deutsche Meisterschaft – in Folge!

Herzlichen Glückwunsch nach Baden-Baden – an die Spieler, an den Teamchef Sven Noppes und an den Sponsor GRENKELEASING AG, der das möglich machte… Mehr

HERBERT BASTIAN (by Frank Hoppe)

HERBERT BASTIAN (by Frank Hoppe)

Ein Schach-Ticker-Exklusiv-Interview mit DSB-Präsident HERBERT BASTIAN aus aktuellem Anlass

 

Die nachfolgende Nachricht wurde am 9. April um 16:52 Uhr auf der Homepage des Deutschen Schachbundes [DSB] veröffentlicht:

 

DEM 2015 gesichert

 

Die Deutsche Schachmeisterschaft 2015 konnte doch noch unter Dach und Fach gebracht werden. Termin ist Mittwoch, der 2. Dezember bis Samstag, der 12. Dezember 2015. Die Runden werden am Donnerstag, 3. Dezember, bis Freitag, 11. Dezember sein. Die Landesverbände, der DBSB sowie die Referate Leistungsschach und Breitenschach melden die vorberechtigten Teilnehmer bis 1. Juli 2015. Bitte beachten Sie, dass – soweit sich die Teilnehmer über Turniere qualifizieren – die Sieger des Jahres 2014 drankommen!

Ralph Alt
Bundesturnierdirektor

 

Wie Sie lesen können, gibt es allerdings noch keinen Hinweis auf den Retter der nun schon 86. nationalen Titelkämpfe und den Austragungsort. Grund genug für Schach-Ticker-Autor RAYMUND STOLZE beim DSB-Präsidenten HERBERT BASTIAN nachzufragen!

 

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Prophylaxe I Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einehfgr Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid – sie ist mit Teil 1 kürzlich gestartet worden [ http://www.chess-international.de/Archive/31428#more-31428 ] – und Unglaubliche Züge, deren 40. Folge wir heute veröffentlichen.

 

Mit dem Titel „Prophylaxe” gibt Niclas bereits einen guten Tipp. In einer materiell ausgeglichenen Stellung sind die weißen Damenflügelbauern ein wenig lose. Schwarz steht schön aktiv, aber die Frage lautet: Wie soll er konkret seine Stellung weiter verstärken?. Viel Spaß beim Anschauen!

 

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Weltrekordler MARC LANG äußert sich exklusiv für den Schach-Ticker über eine außergewöhnliche Simultanshow am 18. April im Berliner Cafe „en passant“

 

MARC LANG

MARC LANG

Vom SCHACH-Chefredakteur Raj Tischbierek kam der Terminvorschlag für ein längst überfälliges Treffen. Am 18. April, also nächsten Sonnabend, würde er eine außergewöhnliche Blindschach-Veranstaltung in Berlin moderieren, was natürlich meine journalistische Neugierde weckte. Ort des Geschehens ab 14 Uhr wird das Schach-Cafe „en passant“ in der Schönhauser Allee 58 sein.

 

Katja Sommaro, Abteilungsleiterin Schach des ausrichtenden Vereins SV Berolina Mitte, teilte mir mit, dass an 14 Brettern gespielt wird: viermal Normalschach, einmal Fischer Random Chess, einmal Backgammon, dann Tandem, einmal Mühle, zweimal Räuberschach, zweimal Atomschach und dann noch ein exotisches Spiel (wahrscheinlich Schachzwo). Der Eintritt zu der faszinierenden Veranstaltung ist natürlich frei. „Es wird sicherlich ein vergnüglicher Nachmittag. Vorm En Passant werden wir auch Schachbretter und Uhren zum Blitzen zur Verfügung stellen“, so Katja.

 

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Ein persönlicher Saison-Rückblick von EBERHARD SCHABEL, Mannschaftsführer des Frauen-Zweitliga-Teams von TuRA Harksheide

 

Abschluß 2015

Abschluß 2015

Eine richtig gute Öffentlichkeitsarbeit für den Schachsport kann ein ehrenamtliches Webseite-Team niemals allein machen. Da braucht es vor allem vielfältige Unterstützung durch unsere Besucher. So wie die von Eberhard Schabel von TuRA Harksheide [ www.tura-jugendschach.de ].

 

„Zum Thema Mädchen/Frauenschach, möchten wir auch diesmal wieder einen kleinen Rückblick auf die vergangene Spielzeit innerhalb der 2. Frauen-Bundesliga schicken. Natürlich aus unserer Sicht.

 

Im vergangenen Jahr freuten wir uns, dass unser Bericht mit der Überschrift „Sie wollen nur spielen“ bei Ihnen veröffentlicht wurde, und so hoffen wir auch diesmal darauf, dass unsere Eindrücke Zugang auf ihren Medien findet…“, so der Mannschaftsführer des wohl jüngsten Frauen-Zweitliga-Teams – und das nicht nur in der West-Gruppe.

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die billionphotos-1209956_128x128utBesucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

 

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten! … Mehr

 

Ein Exklusiv-Beitrag für den SCHACH-TICKER von TILL SCHELZ-BRANDENBURG

 

TILL SCHELZ-BRANDENBURG (Quelle: Schachabteilung des SV Werder Bremen)

TILL SCHELZ-BRANDENBURG (Quelle: Schachabteilung des SV Werder Bremen)

Ist die Schachbundesliga tot? Wie in der Medizin ist die Antwort eine Frage der Definition. Es wird immer noch gespielt, also ist sie lebendig, sagen die einen, ja, sie hat sich dank der zentralen Auftakt- bzw. Endrunden sogar verbessert, so z.B. der Vorsitzende des Schachbundesliga e.V., Markus Schäfer. Sie ist zum Leben zu schwach, zum Sterben zu stark, so in etwa das Fazit von Raj Tischbierek schon 2011. Und gemessen an dem, was die Initiatoren der selbständigen Liga sich einmal ausmalten, zu denen neben Christian Zickelbein aus Hamburg und anderen auch ich als Vertreter von Werder Bremen zählte, lässt sich auch ein klinischer Tod konstatieren: Die Zuschauerresonanz ist kontinuierlich rückläufig, ebenso das Medieninteresse, von gelegentlichen Ausreißern bei tatkräftigen Aufsteigern abgesehen, der sportliche Wert wegen permanenter Rückzüge und Aufstiegsverweigerungen im rapiden Sinkflug. Und mindestens genauso schlimm: Die Mitgliederversammlungen des e.V. als höchstem Gremium der Liga sind seit längerem zu Orten routinierten geistigen Stillstands verkommen – ein recht getreues Abbild des Ligabetriebs.

 

Seit Jahren gibt es Diskussionen darüber, wie die Schachbundesliga so gestaltet werden kann, dass sie das Interesse am Schachsport verstärken und damit als Rückkoppelungseffekt selber attraktiver für Medien wie Geldgeber werden kann. Besonderen Auftrieb erhält diese Debatte immer dann, wenn ein Verein wie jetzt der SC Eppingen seinen Rückzug aus der Liga bekannt gibt – also so gut wie jedes Jahr.

 

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HEUTE: Lubomir Ftacnik [Slowakei]

 

Dass aktuellen Heft 4/2015 von SCHACH [http://www.zeitschriftschach.de/ ] bietet zahlreiche lesenswerte Beiträge – aber das ist von dem Team um Chefredakteur Raj Tischbierek nicht anders zu erwarten, der sich selbst zum überrascheschachtitelnden Rückzug des SC Eppingen in einem sehr konstruktiven und nachdenklichen Kommentar „Überfällige Reformen“ dezidiert äußert. Dass es SCHACH gelingt, immer wieder erstklassige Autoren zu gewinnen, dafür stehen diesmal Jewgeni Tomaschewski mit „Mein Sieg in Tbilissi“ , Yochanan Afek mit seinem EM-Report „Jewgeni Najer ist neuer Europameister“ und „Der atemberaubende ‚Mitrofanow-Zug!’“ sowie Mihail Marins SCHACH-Schule-Artikel „Wolfgang Uhlmann zum 80.“.

 

Unserer Kooperation mit der im 69. Jahrgang erscheinenden Zeitschrift SCHACH verdanken die Veröffentlichung der Rubrik „Seite 64: Schach-Fragen“, in der diesmal der 57-jährige Großmeister Lubomir Ftacnik zu Wort kommt. Der 57-jährige hat an Brett 1 der Slowakei mit tollen 7,5/9 bei den Senioren-Team-Weltmeisterschaften in Dresden großen Anteil an dem nicht unbedingt zu erwartenden WM-Titel in der Kategorie 50+. In der Schach-Bundesliga ist er übrigens seit der Saison 1992/93 eine feste Größe beim Hamburger SK. Von den 340 Bundesligawettkämpfen, die sein Verein seitdem bestritt , hat Ftacnik nur elf versäumt (Stand nach der 13 von 15 Runden in der Saison 2014/15). Mein Tipp: einfach lesen!

 

Raymund Stolze

Ein Vorschau-Bericht auf die letzte Doppelrunde der Spielzeit 2014/15 von IM GEORGIOS SOULEIDIS

 

Am 11. und 12. April finden die letzten Runden der Saison 2014/15 statt. Baden-Baden möchte einen ewigen Rekord aufstellen, Schwäbisch Hall noch einen Podestplatz erobern, Bremen eine tolle Saison abrunden und Mülheim eine verkorkste Saison retten.

 

Gemäß livedem Rekord, den Baden-Baden am kommenden Wochenende aufstellen wird, müsste der Sekt in Ströbundesligamen fließen. Die OSG peilt den 10. Titel in Folge an und wird sich kaum von Hamburg, die schon für die Zukunft planen, und Rostock aufhalten lassen. In Baden-Baden wird es allerdings nicht nur “Tränen der Freude” geben, sondern auch die des Abschieds, denn der Reisepartner Eppingen verlässt freiwillig das Oberhaus und wird ab der kommenden Saison in der 2. Bundesliga antreten. Sportlich verspricht das Match zwischen Hamburg und Eppingen am Sonntag ein wenig Spannung, während in den drei restlichen Kämpfen die Rollen klar verteilt sind.

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Künstlerisch – Künstlich – Himmlisch – Eine Kolumne von ROSEMARIE J. PFORTNER

 

Natürlich ist das Internet ein idealer Platz, um neue Ideen und AnreguBild-zu-Kolumne.7ngen zu finden. So ist unser Webmaster Franz Jittenmeier auf das Portal KUNST & SCHACH [http://www.kunstundschach-rjp.com/] von RoseMarie J. Pfortner gestoßen. Unsere Anfrage, ob Sie nicht monatlich eine Kolumne zu diesem Thema schreiben könnte, fand sofort ihre Zustimmung, und so erschien am 15. Oktober ihr erste Beitrag [ http://www.chess-international.de/Archive/29323 ] in der gleichnamigen Kolumne. Heute nun folgt mit Künstlerisch – Künstlich – Himmlisch ihre bereits siebte Geschichte.

 

Über Kunst zu reden, gibt den Anschein von Niveau! Auch künstlerisch zu schaffen: mühelos, bedingt durch Gene oder mühevoll, durch harte Arbeit, ist zwar individuell verschieden aber trotzdem hoch im Ansehen! Ist jedoch etwas künstlich, wird oft die Nase gerümpft und abwertend darüber geredet. Aber steckt nicht auch das Wort Kunst darin ? Künstliches ist in meinen Augen nicht schlechter als Künstlerisches – eben anders; manchmal wie das Künstlerische sogar himmlisch!

 

Wir Menschen vermuten oftmals unsere lieben, dahingegangenen Vierbeiner in einem Himmel: Hunde-Himmel, Katzen-Himmel, wie und was auch immer…

 

Und wir, die wir Schach spielen, besitzen ja eine ganz besonders große Fantasie, und diese treibt halt manchmal ihre Blüten… So gibt es bestimmt auch einen Schach-Himmel wo alle drin versammelt sind, angefangen vom Erfinder dieses königlichen Spiels bis hin zu in unserer Zeit verstorbenen genialen Schach-Legenden. Die anderen kommen natürlich noch nach – aber etwas später …

 

Ein künstlich geschaffener Himmel in unserer Fantasie – aber darum nicht weniger himmlisch als der „richtige“ Himmel, den wir auf Erden durch die Liebe schon mal vorkosten können …

 Die “Amerikanischen Einzelmeisterschaften” so stark besetzt wie nie zuvor

 

Die Einzelmeisterschaften der USA werden im Scholastic Center in Saint Louis ausgetragen. Die 12 stärksten Spielerinnen und Spieler Amerikas spielen nicht nur um 175.000 US-Dollar Preisgeld (Damen: 75.000 US-Dollar), sondern auch um 2015 Mens Logodie Teilnahme am WM-Zyklus. In 11 Runden wird der Sieger ermittelt. Der Sieger erhält 45.000 US-Dollar.

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Die Eröffnungsfeier findet am 31. März im St. Louis Art Museum statt. Die erste Runde wird am 1. April gespielt. Favorit bei den Männern ist sicher die Nummer Zwei in der Welt, GM Hikaru Nakamura, der die magische 2800er Elozahl überschritten hat. Erstmalig im Feld der Hochkaräter ist der gebürtige Philippino Wesley So, der seine Wurzeln in Manila, der Hauptstadt der Philippinen, hat und seit kurzem amerikanischer Staatsbürger ist.

 

Im vergangenen Oktober gewann Wesley So das  erste Millionärs Open in Las Vegas und erhielt als Preisgeld 100.000 US-Dollar. Wesley So war bereits mit 14 Jahren Großmeister. Ebenfalls zum Favoritenkreis muss man GM Gata Kamsky zählen, der schon mehrfach den Titel gewinnen konnte.
Weniger bekannt ist GM Ray Robsen. Der mit seiner Elozahl noch vor Kamsky geführt wird. Die weiteren Teilnehmer entnehmen Sie bitte der vorbildlichen Turnierseite.

 

Bei den Damen ist GM Irina Krush die haushohe Favoritin. Die letzten drei Meisterschaften konnte Irina Krush für sich entscheiden. Auf der Turnierseite sind alle 12 Teilnehmerinnen mit ihrer Biographie aufgeführt.
Alle Partien werden live über das Internet übertragen. Natürlich mit einem Livestream, sodass Sie das Gefühl haben direkt dabei zu sein.

Turnierseite Uhrzeit in St. Louis

Die 22-jährie Ukrainerin Maria Musitschuk ist Weltmeisterin – Ein Abschlussbericht zur K.o.-WM in Sotschi von WGM CARMEN VOICU-JAGODZINSKY

 

WGM CARMEN VOICU-JAGODZINSKY

WGM CARMEN VOICU-JAGODZINSKY

Maria Musitschuk (by A.Karlovich)

Maria Musitschuk (by A.Karlovich)

Die Weltmeisterschaft ist beendet, und die Siegerin heißt Musitschuk. Aber nicht Anna Musitschuk, die als eine der Favoritinnen galt, konnte den Titel gewinnen, sondern ihre kleine Schwester Maria setzte sich am Ende durch. Maria Musitschuk und Natalja Pogonina bestritten das Finale, das anders als die vorherigen fünf Runden über vier reguläre Partien gespielt wurde. Beide Spielerinnen hatten sich bis zu diesem „WM-Endspiel“ als sehr nervenstark erwiesen und ihre Gegnerinnen mehrfach im Tiebreak besiegt. Maria musste in vier der fünf Runden in die Verlängerung, ihre Gegnerin dreimal.

 

Doch das Finale war letztlich eine klare Angelegenheit. Nach einem wenig ereignisreichen Auftaktremis gewann die neue Weltmeisterin aus der Ukraine gleich ihre erste Weißpartie. In einer komplizierten Partie in der Breyer-Variante der Spanischen Eröffnung manövrierten beide Spielerinnen 27 Züge lang hinter den Bauernketten, ehe Maria mit dem Zug 28.f4 die Stellung öffnete. Auf der halboffenen e-Linie musste Schwarz nun gegen den weißen e-Bauern spielen, während Weiß versuchen musste, auf der halboffenen f-Linie Druck gegen die schwarze Königsstellung zu machen. In der komplizierten Stellung mit beiderseitigen Chancen, griff schließlich die Russin fehl und ihre Gegnerin kam zum entscheidenden Königsangriff, womit sie in Führung ging.

 

Nun war es an Natalja Pogonina, ein weiteres Mal ins Match zurück zu kommen, was ihr bisher mehrfach im Turnier gelungen war. Und diesmal verblieben ihr sogar noch zwei Partien.

Turnierseite Ergebnisse Vom ukrainischen Präsidenten empfangen und geehrt

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Die TOP 10-Beiträge in den Heften vom April 2015 sowie empfehlenswerte Trainingsserien

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Die Besucher-Resonanz auf diese thematischen Tipps aus deutschen Schachzeitungen, die Sie seit dem 27. Dezember 2012 jeden Monat auf Ihrer Schach-Webseite www.schach-ticker.de finden, beweist uns, dass Ihr Interesse an solchen Hinweisen weiterhin ungebrochen ist. Dass sie sicherlich durchaus auch subjektiv sind, versteht sich, aber der Schach-Ticker bemüht sich selbstverständlich gleichermaßen um Objektivität!

 

Wie Sie aber an der Unterzeile sehen können, habe ich mich entschlossen aus den TOP 10-Beiträgen in den aktuellen Schachzeitschriften – ich werte dabei die folgenden regelmäßig erscheinenden Periodika FERNSCHACHPOST, JugendSchach, ROCHADE EUROPA, SCHACH und das SCHACHMAGAZIN 64 aus – die empfehlenswerten Trainingsserien von Zeit zu Zeit etxra hervorzuheben.

 

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