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Totalsperrung des Leipziger Hauptbahnhofes und andere Katastrophen – Ein Bericht zum Auftakt der Frauen-Bundesliga in der Messestadt von JULIA KIRST (Foto)

 

Der Leipziger Hauptbahnhof war an Julia_Kirstdiesem Wochenende komplett gesperrt (an den Anzeigetafeln stand immer „Totalsperrung“). Ausgerechnet an diesem Wochenende, wo ich doch die erste Runde in der Frauen-Bundesliga für Allianz Leipzig mitspiele. Die Totalsperrung hatte zur Folge, shotdass ich vom Cottbuser Hauptbahnhof bis zur S-Bahn-Haltestelle Miltitzer Allee direkt am Spiellokal mehr als drei Stunden mit dreimal Umsteigen (sonst nur einmal Umsteigen) brauchte. Keine guten Voraussetzungen für eine entspannte Anreise zum Spiel.

 

Sehr gut hingegen war die Bewirtung in unserem Spiellokal. Das sage ich nicht, weil wir dieses Mal der Ausrichter waren. Nein, schon bei meinen Einsätzen davor fiel mir positiv auf, dass wir Spielerinnen im Spiellokal mit reichlich Essen und Trinken versorgt werden, und das kostenlos. Bei den Männer-Punktspielen muss man manchmal in einer Gaststätte spielen und für ein Wasser oder einen Kaffee dann einen horrenden Preis bezahlen. Weiterlesen

+++ 3. Auflage ohne Titelverteidiger Wesselin Topalow +++ Auftakt-Turnier findet in Baku statt +++ Der Favorit auf den Gesamtsieg ist der Italiener Fabiano Caruana +++

 

Ab wann eine Veranstaltung Tradition wird, ist wohl Auslegungss114-300x231ache. Die FIDE-Grand-Prix-Serie der Männer – ihre Premiere fand 2008-2009 statt und die damals sechs Turniere wurden ausschließlich in Städten der ehemaligen Sowjetunion ausgetragen [Baku, Sotschi, Elista, Naltschik, Dliveschermuk, Astrachan] – verdient jedoch fraglos dieses Prädikat. Und das trotz der offensichtlichen Geburtswehen. So hatten sich zunächst die hohen Erwartungen des Weltschachverbandes vor allem in Hinsicht auf Veranstalter und Sponsoren nicht erfüllt, was sogar eine zweite Auflage infrage stellte. Die FIDE hatte nämlich per Ausschreibung erhofft, dass bis Ende Oktober 2009 die Verträge für die komplette Serie unter Dach und Fach sein würden. So vergingen immerhin erst einmal drei Jahre, bis es eine Neuauflage gab.

 

Auch die Serie 2012-13 wackelte einige Male was die Austragungsorte anging – inzwischen hatte die Vermarktungsgesellschaft AGON die Zügel in der Hand. Ihr Chef Andrew Paulson wollte dabei die sechs Turniere mit jeweils zwölf Teilnehmern an attraktiven Orten austragen, um so Schach in der Öffentlichkeit populärer zu machen. So war u.a. auch Berlin eingeplant, obwohl der Deutsche Schachbund lediglich aus der Presse darüber informiert war. Bekanntlich wurde aus dem Event in der deutschen Hauptstadt nichts, und Peking sprang ein. Ebenso wurde Zug in der Schweiz zum Retter in der Not.

Turnierseite

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Filiz Osmanodja wird bei der Jugend-WM in Südafrika Vizeweltmeisterin in der Königsklasse der Mädchen

 

In meinem zweiten Zwischenbericht von der Jugend-Weltmeistej1rschaft 2014 in Südafrika [ http://www.chess-international.de/Archive/28802#more-28802 ]   hatte ich mich unumstößlich festgelegt: Filiz Osmanodja wird Silber gewinnen!

 

Dass es dann noch einmal eng werden könnte, war nicht vorhersehbar. Dafür sorgte die 18-Jährige selbst, denn in der Vorschlussrunde verlor sie überraschend gegen die Inderin Dharia Parnali, und so war ihr Vorsprung von einem Punkt gegenüber den Verfolgerinnen dahin. Vor der finalen elften Partie lag die Medizinstudentin, die im Herbst das dritte Semester angeht, zwar mit 7,5/10 immer noch auf Rang 2, Aber gleichauf mit Filiz ihre Gegnerin sowie die Polina Rodionowa, gegen die sie allerdings in Runde 6 gewonnen hatte. Bei Punktgleichheit zählte erst einmal die Anzahl der Siege, an da konnte unsere wohl erfahrenste Spielerin wie das „Tapfere Schneiderlein“ sieben auf einen Streich vorweisen. Das galt aber auch für die beiden Konkurrentinen.   Spannender konnte es also nicht werden.
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In Runde 2 der Frauen-Bundesliga bezwingt Vizemeister Baden-Baden Titelverteidiger Bad Königshofen 3,5:2,5

 

 

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Nikoletta Lakos

Ich hoffe, dass wir auf unserer Webseite www.schach-ticker.de   in der Saison 2014/15 noch ausführlicher über die Frauen-Bundesliga berichten können. Immerhin haben wir mit Jürgen Luther [USV Volksbank Halle], Regina Vossenkaul [SC Bad Königshofen], Julia Kirst [BSV Weissblau Allianz Leipzig], Andreas Jagozinsky [SK Großlehna] und Andreas Albers [Hamburger SK] zahlreiche fleißige Berichterstatter gewonnen. Einige davon dürften Ihnen schon durch die letzte Spielzeit bekannt sein.

 

Für mich bleibshott so gesehen die Aufgabe, koordinierend einzugreifen und das große Ganze im Auge zu behalten. Damit lege ich auch gleich los!

 

Spieltag 1 mit einer Doppelrunde am vergangenen Wochenende [27./28. September] wollte es so, dass es am Sonntag gleich zum Spitzenduell kam – und das beim Deutschen Meister in Bad Königshofen. Von Regina Vossenkaul werden wir noch den Augenzeugenbericht erhalten, so kann ich mich kurz fassen: Der Vizemeister OSG Baden-Baden gewann 3,5;2,5, weil die russische Doppelspitze des Titelverteidigers Walentina Gunina und Olga Girya an den Brettern 2 und 4 gegen Maria Musitschuk und Eva Moser verlor. Tags zuvor hatten beide ihre Pflichtaufgaben gegen die SF Bad Deizisau [6:0] und die Rodewischer Schachmiezen standesgemäß gelöst, wobei die Baden-Badener Damen vom Resultat her gegen die Sachsenmädels beim 4:2 ganz schön arbeiten mussten. Weiterlesen

Mit zwei Siegen startete der USV Volksbank in die neue Saison – Ein Bericht von Mannschaftsleiter JÜRGEN LUTHER

 

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Halles Teamchef Jürgen Luther mit seinen Mädels: Ildiko Madl, Nikoletta Lakos, Josefine Heinemann, Tatjana Melamed, Tatiana Kononenko und Ana Matnadze [von links]

Dank unseres Sponsors, der Volksbank Halle, können wir auch die 24. Saison in der höchsten Spielklasse absolvieren. Die Auslosung bescherte uns in den beiden ersten Runden auswärts die Leipziger Mannschaften. Wir brachten ein starkes Team an den Start und gingen somit als Favoriten in die shotBegegnungen.
Bevor es am Samstag 14:00 Uhr aber los ging, wurde unsere Nikoletta Lakos als beste Spielerin der letzten Bundesligasaison durch Julia Kirst vom Schach-Ticker geehrt. Ein schöner Beginn! Mit diesem Motivationsschub spielten wir dann gegen die Mädels der SG Leipzig.

Nach drei Stunden konnten wir durch Ana Matnadze an Brett vier 1:0 in Führung gehen.

Die Devise ihrer Gegnerin, mit Weiß nur den Anzugsvorteil so lange wie möglich zu verwalten, ging nicht auf. Auch an den Brettern zwei und sechs ging diese Taktik für Leipzig nicht auf. Nach knapp vier Stunden gewannen Tatjana Melamed und Josefine Heinemann und bauten die Führung auf 3:0 aus. Da auch unsere anderen drei Mädels besser standen, kam hier der Gedanke bei mir auf, dies könnte mein erstes 6:0 als Teamchef werden. Und so kam es dann auch. Nach viereinhalb Stunden gewannen Nikoletta Lakos, Tatiana Kononenko und Ildiko Madl ungefährdet ihre Partien. Endstand 6:0. Prima!

 

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Die gefallene Mutter der WM – ein Kommentar   von STEFAN LÖFFLER, Wien

 

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Frau J. Jayalalithaa (links im Foto) Quelle: Offizielle Seite

Vorigen November lächelte sie hinter Carlsen und Anand von der Wand und überall in Chennai von den Plakaten für eine WM, die vor allem für sie selber warb. Jetzt ist sie im Gefängnis, genauer gesagt im Gefängnisspital, denn nach ihrer Verurteilung zu vier Jahren Haft und der Rückzahlung von umgerechnet zehn Millionen Euro wegen Bestechlichkeit hat Jayalalitha, die Ministerpräsidentin des südindischen Tamil Nadu, einen Schwächeanfall erlitten. Die „Mutter“, wie sie sich von ihren Anhängern nennen lässt, hatte auch das größte Schulschachprogramm der Welt mit Millionen Schülern und Schülerinnen angestoßen.

 

Das Verfahren an einem Gericht in Bangalore lief schon 18 Jahre. Manche Züge zeitigen eben oft sehr viel später Konsequenzen.

 

Der Mann, der dem Weltverband seine Titelkämpfe vor zehn Jahren finanzierte, war auch ein Politiker. Inzwischen ist Muammar al Gaddafi tot. 1996 wollte der damals erst kurze Zeit amtierende FIDE-Präsident Iljumschinow eine WM in Bagdad spielen lassen. Fast hätten wir also auch Saddam Hussein in der Ahnenreihe der WM-Ermöglicher. Werbung fürs Schach und Vertrauen in die FIDE bewirkt das natürlich nicht. Der Gouverneur von Krasnodar Alexander Tkatschjew, der für die nächste WM in Sotschi gerade steht, findet sich übrigens auf einer Sanktionsliste der EU.

Exklusiv-Interview des Schach-Ticker mit dem Präsidenten des Deutschen Schachbundes Herbert Bastian

 

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Herbert Bastian

Die Wahl von Herbert Bastian, Präsident des Deutschen Schachbundes [DSB], in Tromsø/ Norwegen zu einem der fünf neuen Vize-Präsidenten des Weltschachbundes FIDE ist keine Fußnote. Der 61-jährige Saarländers will in seiner neuen Funktion „europäische Interessen vertreten und „auf Demokratie in der FIDE hinwirken“. Außerdem will er das Frauenschach fördern. Aus aktuellem Anlass – die K.o.-WM der Damen wurde am 26. September abgesagt und um einige Monate verschoben – führte mit Herbert Bastian Schach-Ticker-Mitarbeiter Raymund Stolze das folgende Exklusiv-Interview.

 

Herr Bastian, am vergangenen Mittwoch wurde die K.o.-Weltmeisterschaft der Frauen abgesagt, die vom 11.-30. Oktober stattfinden sollte, da sich kein Ausrichter für die Veranstaltung gefunden hat. Wie beurteilen Sie das?

 

Von dieser Mitteilung bin ich selbst überrascht worden, weshalb ich dazu nichts Konkretes sagen kann.

 

Das von der FIDE angesetzte Bieterverfahren für diese WM endete am 30. April ohne erhofftes Ergebnis. Es vergingen dann immerhin fast fünf Monate bis zur Entscheidung, eine Verschiebung anzukündigen. Welche Rolle hat das in Tromsø bei der FIDE-Generalversammlung gespielt? Weiterlesen

Liechtensteiner Nationalspieler Ferster gewinnt Bezirkstitelmetz
Von Hartmut metz

 

Schach-Olympiade am Polarkreis im norwegischen Tromsø – mittelbadische Meisterschaft in Ottenau. Fast Brett an Brett mit Weltmeister Magnus Carlsen – nun im Duell mit Kleinmeistern bei den Bezirks- titelkämpfen. Fabian Ferster hat sich an die Extreme gewöhnt. Der Gaggenauer kämpft regelmäßig für seinen Heimatklub SK Ottenau in der fünften Liga, der Bereichsklasse – und schnuppert als Nationalspieler des kleinen Fürstentums Liechtenstein alle zwei Jahre bei der Mannschafts-WM die Luft der großen Schachwelt. Bei der Olympiade belegte seine Auswahl Rang 119 unter 177 Teams und erfüllte als Nummer 121 der Setzliste die Erwartungen. Dies galt auch für Ferster selbst, der als Spitzenspieler vier von neun Punkten holte. „Die Qualität war nicht so hoch in meinen Partien: Gute Stellungen verlor ich, schlechte gewann ich“, analysiert der 28-Jährige objektiv und ärgert sich vor allem darüber, dass er zum Auftakt den argentinischen Großmeister Sandro Mareco „überspielte und dann unterlag“… Mehr

Filiz Osmanodja ist bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Durban zwei Runden vor Schluss auf Silberkurs

 

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Filiz Osmanodja

Diese Jugend-Weltmeisterschaft in Südafrika ist aus deutscher Sicht so spannend wie ein Thriller. Und unsere Hauptdarstellerin in Durban ist fraglos Filiz Osmanodja (Foto) zwei Runden vor Schluss hält die 18-jährige Medizinstudentin den Silberkurs, denn auf die Verfolgerinnen hat sie einen ganzen Punkt Vorsprung. Hier der Spielfilm der Runden 7 bis 9 aus Südafrika…

 

Donnerstag, den 25. September, Runde 7

 

Jonathan Carlstedt, der als Trainer und DSB-Blogger in Durban dabei ist, hat seinen Bericht nach sechs Runden mit „Positives Denken in Südafrika!“ überschrieben. Und er leite seinen Text wie folgt ein: „Uns Deutschen wird gemeinhin nachgesagt, dass wir uns teilweise zu sehr auf die Dinge konzentrieren, die nicht optimal laufen, das werde ich in diesem Blog-Eintrag versuchen nicht zu tun. Denn am Ruhetag und von den Leistungen der Spieler gibt es viel Positives zu berichten, auch wenn nach dem Bergfest sicherlich noch nicht jeder mit seiner Leistung zufrieden ist.“ Weiterlesen

„Die tödliche Fesselung“ – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger GroßmeistSchachbilder_04_800x530px - Kopieer Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Zwei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können jetzt die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz-Special, Taktikaufgaben lösen! und Unglaubliche Züge, deren Folge 12 mit dem Titel „Die tödliche Fesselung“ wir heute veröffentlichen.

 

Schwarz hat eine unglaublich unangenehme Fesselung auf der d1-h5 Diagonale aufgebaut, der Weiß nicht so leicht entkommen kann. Fesselungen wollen aber auch ausgenutzt werden und genau da liegt der Hund begraben. Wie kann sich Schwarz die Fesselung des Springers zunutze machen? Weiterlesen

Deutschland gewinnt bei der 6. Europäischen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft [22. – 28. Februar 2004] den Titel
Ein Bericht von Marco Held

 

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Dr. Dirk Jordan (Organisator), Klaus Klundt, Burkhard Malich, Hans-Joachim Hacht, Wolfgang Uhlmann

Kaum nach Gefahren gab es nach dem großen Sieg der Schweizer gegen den Favoriten Russland im Kampf der „großen Drei“ für den Titelgewinn der deutschen Auswahl. Die Deutschen trafen in der Schlussrunde auf das Team aus St. Petersburg und hatten nicht nur einen Punkt Vorsprung, sondern auch die Mannschaftspunkte im Vergleich zu den Eidgenossen klar auf ihrer Seite. So war es nicht weiter erstaunlich, dass weder die Petersburger noch die deutsche Nationalmannschaft im direkten Duell etwas riskieren wollten und die Bretter sich frühzeitig leerten. Das 2:2 bedeutete den sicheren EM-Titel-Gewinn für das Team um Wolfgang Uhlmann, der mit 5 Punkten am Spitzenbrett eine bärenstarke Leistung zeigte. Noch erstaunlicher war vielleicht der wiederentdeckte Kampfgeist von Hans-Joachim Hecht, der mit 5,5 Zählern zum Topscorer seines Teams avancierte. Aber auch die beiden weiteren Auswahlspieler, Klaus Klundt und Dr. Burkhard Malich, verloren keine einzige Partie und trugen maßgeblich zur geschlossenen Mannschaftsleistung ihres Teams bei.

 

Hinter den neuen Titelträgern ging es für die beiden Verfolger Schweiz und Russland um die Medaillenverteilung. Dort zeigten sich die Schweizer inzwischen bestens in Schwung und fegten Pheonix Köln überraschend deutlich von den Brettern. Einmal mehr glänzte der Spieler des Turnieres, Viktor Kortschnoi, am Spitzenbrett. Der 72-Jährige stellte seinen Status als Weltklassespieler bei dieser EM nachdrücklich unter Beweis und brachte es auf überragende 6,5 Zähler am Spitzenbrett. Das einzige Unentschieden resultierte von der wilden Zeitnotschlacht mit Wolfgang Uhlmann – ein lässliches „Übersehen“. Seine Mannschaftskollegen richteten sich an der Ausnahmeleistung von „Viktor dem Schrecklichen“ auf und brachten es auf die gleiche Mannschaftspunktzahl wie die siegreichen Deutschen.

Endstand    Tunierseite

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.9789

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten! Weiterlesen

Ein Vorschau-Bericht auf den 5. Deutschland-Cup in Wernigerode von RALF MULDE

 

Blueh im Glanze - - - der D-Cup Pokale

Pokale

Seit 2010 veranstaltet der Deutsche Schachbund [DSB] jährlich rund um den Tag der Deutschen Einheit ein solitäres Turnier, und es ist zugleich   sein einziges, zu dem der DSB ein reichhaltiges Rahmenprogramm anbietet. Es wird vom Hamburger Ehepaar Ingrid und Hugo Schulz mit stets glücklicher Hand organisiert. Gespielt wird der Deutschland-Cup passend zum Feiertag an jener Stelle, die wahrlich herausragend den östlichen westlichen Teil Deutschlands voneinander trennte, nämlich in Wernigerode am Brocken, diesmal vom 2. bis 7. Oktober 2014.

 

„Genau eine Woche, bevor der erste Bauer gezogen werden wird, haben sich schon 156 Spielerinnen und Spieler angemeldet”, freute sich Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan. Der Mann aus Dresden der sonst auch die Deutsche Schach Amateurmeisterschaft [DSAM] durchführt, wird wieder an der Spitze des Organisationsteams stehen. „Das Harzer Kulter- & Kongresshotel gewährt uns allen wieder Obdach, Speis und Trank, so dass also schon für alles gesorgt ist.“

 

Ein weiterer Partner des Turniers, die Firma Chessbase, entsendet Martin Fischer, der während der 5. Auflage des Deutschland-Cups eines seiner stark nachgefragten Seminare durchführen wird. Weiterlesen

Am ersten Bundesliga-Wochenende trifft Titelverteidiger SC Bad Königshofen auf Vizemeister OSG Baden-Baden – Eine Vorschau von REGINA VOSSENKAUL

 

Zhao Xue

Zhao Xue möchte sich zukünftig mehr in Europa betätigen und spielt in der neuen Saison für den SC Bad Königshofen. Am Mittwoch traf sie ein und wird von der Familie Müller betreut, hier Maximilian Müller

Es bleibt dem Schachclub 1957 Bad Königshofen keine Zeit, sich langsam an die neue Bundesliga-Saison zu gewöhnen, denn es geht direkt am ersten Spielwochenende [27. und 28. September] mit einem Paukenschlag los: Am Sonntag trifft der Deutsche Meister auf Dauerrivalen und Vizemeister OSG Baden-Baden. Gastgeber ist der SC Bad Königshofen, der alle interessierten Zuschauer in die Darre in Bad Königshofen, Elisabethastraße, einlädt.

 

Am Samstag um 14 Uhr sitzt zunächst der SF Deizisau als erster Gegner an den Brettern. Das Team aus Baden-Württemberg schloss die letzte Saison auf Platz acht (von zwölf) ab und dürfte dem gut aufgestellten Bad Königshöfer Team keine größeren Schwierigkeiten bereiten. Wie immer warnt jedoch SC-Vorsitzender Jürgen Müller davor, den Gegner zu unterschätzen. Immerhin trifft sich in der Bundesliga die Elite der europäischen Schachwelt. Nicht einverstanden ist Müller damit, dass die wichtigste Begegnung gleich an den Anfang der Saison gelegt wurde. Das nehme die Spannung heraus, so sein Kommentar.

 

Am Sonntag um 9 Uhr startet das vielleicht alles entscheidende Match des Titelverteidigers gegen den Vizemeister. Die Aufstellung des SC Bad Königshofen bleibt natürlich ein Geheimnis. Ob der Neuzugang, die Chinesin Xue Zhao, schon eingesetzt wird, wird nicht verraten. Ihre Elo-Zahl beträgt laut FIDE-Tabelle 2507 (Stand September 2014), damit ist sie auf Platz 17 der Weltrangliste. Ihre bisher höchste Elo-Zahl war 2579 im Herbst 2013, ihre höchste Position auf der FIDE-Weltrangliste der Frauen hatte sie im Juli und September 2009 sowie im Oktober 2013, als sie auf dem vierten Platz lag.

 

In Kontakt mit dem SC Bad Königshofen kam sie zufällig, als Jürgen Müller, der als Schiedsrichter 2009 bei den Moskau Open tätig war, im Hotel das Nachbarzimmer bewohnte und ihr auch Weiterlesen

K.o.-Weltmeisterschaft 2014 der Frauen ist verschoben worden, weil kein Sponsor gefunden wurde, der die Veranstaltung ausrichten will

 

Ich habe lange auf diese Nachricht gewartet, denn im FIDE-Terminkalender gab es zwar eine Vorankündig8768ung für die K.o.-Weltmeisterschaft 2014 der Frauen, aber es fehlt schlichtweg unter der Dachzeile PLACE eine Ausrichterstadt.
Nun ist ein Hinweis auf das Event bei der FIDE ganz verschwunden, dagegen gibt es heute noch einen Eintrag auf der Webseite Live-Chess Ratings http://www.2700chess.com/women

 

Future Events Chess Calendar:

1. Women’s World Championship 2014, Web (?)
11 – 31 Oct 2014
Many 2500+ players
2. Ukrainian Championship (Women) 2014, Web (9)
13 – 22 Nov 2014, Lviv (Ukraine)
Muzychuk A (?), Muzychuk, M
3. Chinese League (Division A) 2014, Web (15/22)
(next 14 Nov) 12 Apr – 9 Dec 2014, (China)
Ju Wenjun, Zhao Xue, Gunina, Khotenashvili
4. World Mind Games (rapid) 2014, Web (?)
11 Dec 2014, Beijing (China)
Polgar, Hou Yifan, Muzychuk A, Koneru, Dzagnidze, Lagno, Kosteniuk, Stefanova, Gunina etc.
5. World Mind Games (blitz) 2014, Web (?)
13 Dec 2014, Beijing (China)
Polgar, Hou Yifan, Muzychuk A, Koneru, Dzagnidze, Lagno, Kosteniuk, Stefanova, Gunina etc.

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Beachtliche Leistung von Neuling Bad Königshofen beim Europapokal des Landesmeister in Bilbao – Ein Rückblick von REGINA VOSSENKAUL

 

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Ankunft in Bilbao: Mannschaftsführer Rene Gabel begleitete sein Bad Königshofer Team zum Europacup: Lilit Mkrtchian, Elisabeth Pähtz, Maria Schöne und Anastasia Savina [von links]

„Wir können stolz sein und das sind wir auch“, so das Fazit von Jürgen Müller, Vorsitzender des Schachclubs 1957 Bad Königshofen, nachdem die Frauenmannschaft den 5. Platz im Kampf um den Europapokal errungen hatte. „Es war aber definitiv mehr drin, denn der SC Bad Königshofen unterlag zweimal nur ganz knapp mit 1,5 Punkten (zwei Punkte wären unentschieden) und haben sogar gegen Moskau 2:2 gespielt. Theoretisch wäre sogar eine Bronzemedaille möglich gewesen“, so Müller, dem Mannschaftsführer Rene Gabel zustimmt. Aufgrund der Durchschnitts-Elo war Bad Königshofen auf Platz sechs von acht teilnehmenden europäischen Landesmeistern gesetzt, das Team hat sich also um einen Rang hochgekämpft.

 

Nach langem Kampf um die Finanzierung der Fahrt für den Deutschen Meister nach Bilbao wurden die Teilnehmerinnen festgelegt. Rene Gabel begleitete die vier Mitglieder der Bad Königshofer Mannschaft [IM Elisabeth Pähtz, IM Lilit Mkrtchian, IM Anastasia Savina, WIM Maria Schöne] und versorgte den Verein mit Berichten und Fotos. Eigentlich war der SC durch sechs Spielerinnen vertreten, denn GM Walentina Gunina und WGM Olga Girya, die in der Frauenbundesliga ebenfalls für den SC Bad Königshofen spielen, saßen für den Moskauer Schachverein SHSM an den Brettern. So ließ es sich nicht vermeiden, dass die Kolleginnen aufeinander trafen – kurios, aber jede gab ihr Bestes für ihre Mannschaft. Weiterlesen

Filiz, Matthias, Sonja Maria und Vincent greifen zur Halbzeit der Jugend-WM in Durban nach Medaillen für Deutschland

 

Filiz Osmanodja

Filiz Osmanodja

Am heutigen Ruhetag der Jugend-Weltmeisterschaften – es ist der eiFiliz Osmanodja einzige im Turnier – ist die richtige Zeit für eine Zwischenbilanz. Meine Vorschau [ http://www.chess-international.de/Archive/28444#more-28444   ] auf die WM-Tage in Durban hatte ich ja mit der Schlagzeile „Berechtigter Optimismus“ überschrieben. Die bezog sich auf die durchaus vorhandenen Medaillenchancen des 23-köpfigen deutschen Aufgebotes [9 Mädchen und 14 Jungen]. Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler hatte mit Vincent Keymer [Startrangslistenplatz 2/U10 Boys], Roven Vogel [1/U14 Boys], Sonja Maria Blum [6/U16 Girls], Matthias Blübaum [2/U18 Boys], Dennis Wagner [4/U18 Boys] und Filiz Osmanodja [3/U18 Girls] sechs Medaillenkandidaten ausgemacht – so viele hatte ein deutsches Team lange nicht. Aber wie wir wissen, sind Ranglisten die eine Seite, also bestenfalls eine schöne Momentaufnahme. Die Wahrheit wird sich im Turnier erweisen, das in Südafrika elf Runden dauert.

 

Inzwischen haben alle sechs Partien gespielt, davon zwei Doppelrunden, da lohnt schon der Blick auf die Tabellen, um zu sehen, wo einerseits Plätze auf dem Siegertreppchen realistisch sind, und andererseits durchaus berechtigte Hoffnungen sich doch [noch] nicht erfüllen. Weiterlesen

Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

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GM NICLAS HUSCHENBETH

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Da alle guten Dinge 3 sind, hat er die Trainingsserien Unglaubliche Züge und   Let’s blitz, erweitert. Die neue Rubrik heißt Taktikaufgaben lösen!, wobei wir Ihnen heute die dritte Folge aus dieser Serie anbieten möchten.

 

In dieser Serie, die künftig immer am Dienstagabend erscheint wird, löst Niclas Taktikaufgaben auf chess24 und erklärt dabei sein genaues Vorgehen. Bitte versuchen Sie die Aufgaben zu lösen, bevor Niclas es tut, damit Sie dann Ihre Gedankengänge mit denen von Niclas vergleichen können und auf diese Weise am meisten mitnehmen werden. Viel Spaß beim Anschauen und Lösen! Weiterlesen

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Turnierfavorit FM Bernd Baum

Offene Senioren-Einzelmeisterschaft vom 25.9. bis 3.10.2014
Ein Vorbericht von Prof. Dr. Müller-Clostermann

 

 

Zu der 8. Offenen Senioren-Einzelmeisterschaft von Schleswig-Holstein (= OSEM 2014), die vom 25. September bis 3. Oktober 2014 zum dritten Mal in Folge im Nordseebad Büsum durchgeführt wird, liegen stattliche 109 Anmeldungen vor. Das sind 30 mehr als im Vorjahr, womit ein neuer vorläufiger Höchststand erreicht ist! Laut Ausschreibung ist im hervorragenden Spielort „Büsumer Pesel“ (mit Meerblick!) sogar noch Luft nach oben für bis zu 200 Teilnehmer. Optimale Spielbedingungen und eine ebensolche Organisation mit Gerd Meiwald an der Spitze dürften künftig weiterhin für wachsenden Zustrom zu diesem Turnier sorgen. Auch die Zahl der zu spielenden Runden hat sich von 7 auf 9 erhöht! Zu den Favoriten gehören FM Dr. Bernd Baum (Sieger 2012 und Zweiter in 2013), FM Hans-Werner Ackermann, FM Juri Ljubarskij, FM Willy Rosen, Helmut Hassenrück (Dritter in 2013), Werner Szenetra, FM Werner Nautsch, und FM Gottfried Schumacher. Bei den Frauen ist Miloca Schneider erste Titelkandidatin.

 Turnierseite

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+++ Im Norden deklassiert Neuling Schwerin den Lübecker SV und Bundesliga-Absteiger König Tegel verliert in Hamburg +++ Im Westen Köln Porz mit Kantersieg gleich an der Spitze +++ Im Süden verlieren alle drei Aufsteiger +++

 

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IM Hagen Poetsch

Seit vergangenen Sonntag [21. September] ist wieder Bundesliga-Schach angesagt – wenn auch nur in Liga 2, und noch ohne die Staffel Ost, wo man erst am 19/20. Oktober los legt, aber dann nach fünf Doppelrunden bereits Ende Februar 2015 der Meister feststehen wird.

 

Natürlich interessiert zum Saisonauftakt vor allem: Wie starten die Neulinge und welches Tempo gehen die Absteiger aus der Beletage des deutschen Schachs?

 

In der Staffel Nord hat Aufsteiger Schachfreunde Schwerin mit einem 6:2-Auswärtsieg beim Lübecker SV einen Start nach Maß, obwohl noch nicht einmal das stärkste Aufgebot zur Verfügung stand. Das gilt auch für den SV Glück Auf Rüdersdorf, der in Berlin dem SK Zehlendorf ein 4:4 abtrotzte. Immerhin fehlte dem Neuling mit Henrik Teske, der durch seinen Trainereinsatz bei den Jugend-Weltmeisterschaften in Südafrika unabkömmlich war, ein ganz wichtiger Stammspieler. Welch rauer Wind in der Zweiten Liga weht, musste Zuhause Union Oldenburg anerkennen, denn der Start misslang beim 2,5:5,5 gegen den SK Norderstedt gründlich. Wieder einmal war bei den Schleswig-Holsteinern das Ehepaar Marta und Christian Michna mit einem Doppelpack eine sichere Bank.

Ergebnisse der 1. Runde    Partien 2. BL Nord     Partien 2. BL West     Partien 2. BL Süd

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Ein kurzer Besuch bei Reinhart Fuchs – zum 80. Geburtstag einer [leider fast vergessenen] Berliner Schachlegende [28. September 1934]

 

 

Reinhart Fuchs bin ich das erste Mal beim Internationalen Dr.-Emanuel-LaskFotoer-Gedenkturnier 1962 [8.-24. Juli 1962] begegnet. Damals zählte ich zu der auserlesenen Schar von acht Berliner Nachwuchsspieler, die im Haus der Jungen Talente in der Klosterstraße die Demobretter bedienen durfte. Ich habe von dieser Veranstaltung ein Fotoalbum angelegt, und darin befinden ein Sonderbriefumschlag mit den Autogrammen aller 16 Teilnehmer.

 

Einige Jahre später – ich hatte inzwischen einen bescheidenen Leistungssprung zu Lok Brandenburg in der DDR-Liga gemacht – trafen wir uns im Pokal in der Stadt an der Havel. Nach meinen Erinnerungen bereitete ich dem IM, der sich Französisch verteidigte, einige Schwierigkeiten, aber in Zeitnot hat er mir dann ziemlich sicher meine Grenzen aufgezeigt.

 

Die nächste Begegnung fand Mitte der 1980er-Jahre statt. Ich schrieb damals mein Buch Die Umkämpfte Krone… [Sportverlag Berlin 1987], und bei der Suche nach Quellen war Reinhart Fuchs, der damals Stellvertretender Chefredakteur der Zeitschrift SCHACH war, zu einem ungewöhnlichen Tauschgeschäft bereit: Ich gab ihm ein kleines Kurt-Richter-Bändchen und erhielt dafür den Band 100 Jahre Schachturniere… [W. TEN HAVE N.V. Amsterdam]. Weiterlesen

Anand, SOCAR und Batumi gewinnen

 

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Von links nach rechts: Ponomariov, Vallejo, Anand und Aronian

So, Bilbao ist vorbei – was macht man nun an einem Tag ohne Schach-Liveübertragungen im Internet? Die Spieler warten vielleicht am Flughafen auf ihren Rückflug – wer, wie Werder Bremen, bei Air France gebucht hat muss eventuell etwas länger warten, die streiken. Und ich lasse das Geschehen Revue passieren. Alle drei Turniere waren bereits nach der vorletzten Runde entschieden, zumindest de fakto – SOCAR hatte noch theoretische Chancen, nicht Europameister der Vereine zu werden. Ebenso stand mehr oder weniger das Konzept für diesen Abschlussbericht, inklusiv wen ich individuell lobend und weniger lobend erwähnen würde – aber da überraschten einige Spieler am letzten Tag, positiv wie auch negativ.

Bevor ich das und anderes näher aufbrösele, wie üblich zunächst die Abschlusstabellen:

 

Masters Final: Anand 11, Aronian 10, Ponomariov und Vallejo 5 – offensichtlich Fussballwertung: Anands 4/6 (+3=2-1) waren diesen Regeln entsprechend besser als Aronians 4/6 (+2=4). Wer mitdenkt, kann bereits das Ergebnis des direkten Duells in der Rückrunde erahnen.

 

Offener Europacup: SOCAR Azerbaijan 14 (mehr geht nicht), G-Team Novy Bor (CZE) 12, Malakhite (RUS) 11, Odlar Yourdu (AZE), SG Solingen, SHSM Moskau, Minsk, Ladya alle 10, St. Petersburg, Obiettivo Risarcimento (ITA) usw. 9.

Turnierseite

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Partie Heimers vs. Schlenker – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

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NICLAS HUSCHENBETH

In der Serie „Videocoaching“, analysiert Niclas Huschenbeth ausführlich eine Partie und geht dabei spezifisch auf Fehler und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugeschickt hat. Außerdem stelle Niclas Vermutungen an, was die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte. Viel Spaß beim Anschauen des Videos und wir hoffen, dass Sie aus den Fehlern eines anderen auch viel mitnehmen können!

 

In Folge 2 analysiert Niclas die Partie von Remy Heimers, der sie mit Weiß gegen Jörg Schlenker bei der Trossingen Stadtmeisterschaft gespielt hat. In einer Variante der Pirc-Verteidigung steht Heimers über lange Strecken gut, obwohl sich hier und dort ein paar Fehler und Ungenauigkeiten in sein Spiel mischen. Niclas geht auf all diese Fehler ein, zeigt mögliche Verbesserungen und spekuliert über die eventuellen Ursachen der Fehler. Letztendlich erreicht Heimers ein Endspiel mit klarem Mehrbauern, doch hier beginnt das eigentliche Drama…

Die Partie ist 64 Züge lang und dementsprechend ist auch das Videocoaching mit 44 Minuten nicht gerade kurz. Viel Spaß beim Anschauen! Weiterlesen

Naiditsch setzt sich bei deutscher “Supermeisterschaft“ durchmetz
Von Hartmut Metz

 

„Wenn man ein Turnier gewinnt, ist man zufrieden“, unterstreicht Arkadij Naiditsch. Der Großmeister der OSG Baden-Baden zeigte sich trotz der soliden Ausbeute von 5:2 Punkten wenig begeistert von seinem Spiel bei den Grenke Chess Classic. Vor allem seine Niederlage gegen Nachwuchs-Hoffnung Matthias Blübaum (Werder Bremen) geißelte der Weltrang- listen-34. als „katastrophal. So zu verlieren“, nimmt der Sandweierer bezüglich der zweiten Runde der „deutschen Supermeisterschaft“ kein Blatt vor den Mund, sei „keine gute Basis für ein Turnier und war furchtbar“. Die nächste Partie „entschied“ laut Naiditsch den mit mehr als 20 000 Euro dotierten Wettbewerb, an dem alle nationalen Topspieler teilnahmen: „Dass ich gegen Georg Meier so schnell gewann, war wichtig für das Turnier.“ Bis dahin führte der zuletzt so überzeugende Nationalmannschafts- und Vereinskollege. Anschließend brach Meier ein – frustriert von der Schlappe in 25 Zügen und zermalmt von der Doppelbelastung: … Mehr

„Mein schönster Zug“ – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlicSchachbilder_04_800x530px - Kopieh auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Zwei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können jetzt die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz-Special und Unglaubliche Züge, deren Folge 11 mit dem Titel „Mein schönster Zug“ wir heute veröffentlichen.

 

Niclas präsentiert diesmal den schönsten Zug seiner Schachkarriere. Alle Figuren stehen zum finalen Schlag bereit, aber gerade so überdeckt Schwarz noch alle wichtigen Felder. Das Stichwort lautet deshalb Überlastung. Können Sie den entscheidenden Überlastungszug finden? Weiterlesen

25. September bis 18. Oktober 2004: Wladimir Kramnik verteidigt in Brissago seinen WM-Titel gegen Peter Lékó mit einem 7:7-Unentschiedenkramnikleko

 

Was kaum jemand nach der ersten enttäuschenden Hälfte des WM-Matches zwischen Wladimir Kramnik und Peter Lékó erwartet hatte: Es wurde ganz zum Schluss in der finalen Partie höchst dramatisch. Der russische Titelverteidiger musste an jenem 18. Oktober 2004 im schweizerischen Brissago unbedingt die letzte Partie gewinnen, um mit einem 7:7-Unentschieden die Schachkrone gegen den vier Jahre jüngeren ungarischen Herausforderer zu verteidigen. Die Stunde der Wahrheit war für „Vlad“ gekommen, der seit seinem 8,5:6,5-Sieg [+2 =13 – 0] in London [8. Oktober bis 2. November 2000] gegen Garri Kasparow den Thron des 14. Weltmeisters der Schachgeschichte verwaltete, denn eine Revanche hatte er in seiner Regentschaft nicht zugelassen. Zudem war die Schachwelt gespalten – es gab seit 1993 parallel die FIDE-Weltmeister Karpow, Ponomarjow, Chalifman, Kasimdschanow, Topalow. Von einer möglichen Einigung der Schachwelt war man zu diesem Zeitpunkt weit entfernt. Dass dann doch alles schneller als erwartet kam und es seit 2006 mit dem Vereinigungskampf zwischen Vladimir Kramnik und Wesselin Topalow wieder einen Champion gibt, war nicht abzusehen. Und vielleicht ist dieser Kraftakt Kirsan Iljumschinows bleibendes Verdienst… Weiterlesen

Nikoletta Lakos und Walentina Gunina erhalten Schach-Ticker-Auszeichnungen als „Bundesliga-Spielerinnen des Jahres“

 

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Nikoletta Lakos

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Walentina Gunina

Was macht man, wenn sich bei einer fest vereinbarten Kooperation der Partner verloren geht?

Bekanntlich hatten wir gemeinsam mit der Tageszeitung neues deutschland für die Saison 2013/14 den Wettbewerb „Bundesliga-Spielerin des Jahres“ in zwei Kategorien ausgeschrieben [siehe auch Beitrag „Hurra, zwei Mädchen fahren nach Berlin – Link http://www.chess-international.de?p=10526#more-19526 ].

 

Grundbedingung war, dass von den Kandidatinnen mindestens acht von elf möglichen Partien gespielt werden müssen. „Nachwuchsspielerin der Saison“ – hier war die Altersgrenze maximal 25 Jahre beim Start in die Spielzeit – wurde Walentina Gunina [4. Februar 1989]. Mit einem Schlussspurt von 1,5/2 schob sich die Europameisterin von 2012, die einer der wichtigsten Leistungsträger in der Meistermannschaft ist, mit 6,5/8 [81,2%] auf Platz 1 vor ihrer Landsfrau Anastasia Sawina [18. März 1992], die auf 8/10 [80%] kam. Der Bronzerang ging an die Tschechin Karolina Olsarowa [28. Juni 1993[ vom SK Großlehna] mit 6/8 [75%]. Beste deutsche Spielerin war in dieser Kategorie Judith Fuchs [23. Januar 1990] vom Hamburger SK mit 6,5/9 [72,2%].
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