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 Die “Amerikanischen Einzelmeisterschaften” so stark besetzt wie nie zuvor

 

Die Einzelmeisterschaften der USA werden im Scholastic Center in Saint Louis ausgetragen. Die 12 stärksten Spielerinnen und Spieler Amerikas spielen nicht nur um 175.000 US-Dollar Preisgeld (Damen: 75.000 US-Dollar), sondern auch um 2015 Mens Logodie Teilnahme am WM-Zyklus. In 11 Runden wird der Sieger ermittelt. Der Sieger erhält 45.000 US-Dollar.

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Die Eröffnungsfeier findet am 31. März im St. Louis Art Museum statt. Die erste Runde wird am 1. April gespielt. Favorit bei den Männern ist sicher die Nummer Zwei in der Welt, GM Hikaru Nakamura, der die magische 2800er Elozahl überschritten hat. Erstmalig im Feld der Hochkaräter ist der gebürtige Philippino Wesley So, der seine Wurzeln in Manila, der Hauptstadt der Philippinen, hat und seit kurzem amerikanischer Staatsbürger ist.

 

Im vergangenen Oktober gewann Wesley So das  erste Millionärs Open in Las Vegas und erhielt als Preisgeld 100.000 US-Dollar. Wesley So war bereits mit 14 Jahren Großmeister. Ebenfalls zum Favoritenkreis muss man GM Gata Kamsky zählen, der schon mehrfach den Titel gewinnen konnte.
Weniger bekannt ist GM Ray Robsen. Der mit seiner Elozahl noch vor Kamsky geführt wird. Die weiteren Teilnehmer entnehmen Sie bitte der vorbildlichen Turnierseite.

 

Bei den Damen ist GM Irina Krush die haushohe Favoritin. Die letzten drei Meisterschaften konnte Irina Krush für sich entscheiden. Auf der Turnierseite sind alle 12 Teilnehmerinnen mit ihrer Biographie aufgeführt.
Alle Partien werden live über das Internet übertragen. Natürlich mit einem Livestream, sodass Sie das Gefühl haben direkt dabei zu sein.

Turnierseite Uhrzeit in St. Louis

In der Ruhe liegt die Kraft Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in denewr Vereinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid – sie ist mit Teil 1 kürzlich gestartet worden [ http://www.chess-international.de/Archive/31428#more-31428 ] – und Unglaubliche Züge, deren 38. Folge wir heute veröffentlichen.

 

In der Partie Alexej Schirow und Leinier Dominguez hat Weiß Turm und Läufer ins Geschäft gesteckt. um den schwarzen König zu entblößen. Doch im Moment hat Schwarz alle Drohungen abgewehrt und es scheint, als wäre der weiße Angriff versiegt. Schirow wäre jedoch nicht Schirow wenn er nicht auch in schwierigen Stellungen noch unglaubliche Ressourcen finden würde. Dass bei Alexej oft das „Brett in Flammen steht“ ist typisch für ihn. Könnt ihr den richtigen Zug finden? Mein Tipp: In der Ruhe liegt tatsächlich die Kraft …

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Dresdner Schach-Legende Wolfgang Uhlmann feiert heute 80. Geburtstag
Von Hartmut Metz

 

Wolfgang Uhlmann beschäftigt sich derzeit in seiner Kolumne im Fachblatt „Rochade Europa“ mit den „ewigen Zweiten“. Selmetzbst war der Dresdner in der DDR jahrzehntelang die Nummer eins – international reichte es dem Weltklassespieler aber nicht einmal zum „ewigen Zweiten“. Mit ein Grund war, dass nur olympische Sportarten exzessiv gefördert wurden – und Schach hatte trotz der enormen Popularität im Bruderstaat Sowjetunion keine Lobby in der DDR. Schlimmer noch: Die Großmeister um Uhlmann wurden von 1974 bis 1986 international vom Arbeiter- und Bauernstaat komplett ausgebremst. Heute feiert der elffache DDR-Meister seinen 80. Geburtstag. Kurz zuvor durfte die Ost-Legende sogar in der Bundesliga noch einmal ans Brett, unterlag aber für seinen Dresdner Klub – immerhin ein neuer Rekord als dienstältester Spieler im deutschen Oberhaus. Eng verknüpft wird Uhlmann mit einer Eröffnung: Sein Buchtitel „Ein Leben lang Französisch“ mag für Nicht-Schachspieler zweideutig klingen, doch der Jubilar widerspricht schmunzelnd: … Mehr

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die 86Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

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Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

 

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

Turniersieger Helmut Hassenrück, Organisator Willy Rosen und Elfi Knebel

Turniersieger Helmut Hassenrück, Organisator Willy Rosen und Elfie Knebel

Ein Schlussbericht von Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann

 

Sieger des mit 50 Teilnehmern sehr gut besetzten “8. Willi-Knebel-Gedenkturniers” alias “22. Offene Ruhrgebietsmeisterschaft der Senioren” ist Helmut Hassenrück (SG Gladbeck) mit 8 Punkten aus 9 Runden. Der Vorjahressieger Willy Rosen (Sportfreunde Katernberg) wurde mit 7,5 Punkten nur knapp auf Platz 2 verwiesen und Knut Andersen (Schachfreunde Buer) mit 6,5 Punkten erreichte Platz 3. Die Ruhrgebietsmeisterschaft der Senioren firmiert seit dem viel zu frühen Tod von Willi Knebel im Jahr 2007 als “Willi-Knebel-Gedenkturnier”. Willi Knebel war eine der bedeutendsten Schachpersönlichkeiten Nordrhein-Westfalens, als langjähriger Vorsitzender der Sportfreunde Katernberg Motor des Vereins und als Internationaler Schiedsrichter an vielen Schachveranstaltungen organisatorisch beteiligt. Die abschließende Preisverleihung wurde durch Frau Elfie Knebel vorgenommen, die dieses Turnier zu Ehren ihres verstorbenen Mannes von Anfang an begleitet und unterstützt. Turnierorganisator Willy Rosen kündigte in seinen Schlussworten bereits die nächste Auflage dieses Turniers an, das von den Sportfreunden Katernberg wieder in den Wochen vor Ostern 2016 in dem bewährten Format (drei Wochen, jeweils Mo, Di, Mi) an gleichem Ort im Essener Moltkeviertel durchgeführt werden wird.
Ausführliche Berichte über alle Turniertage inklusive zahlreicher Fotos: http://www.sfk-schach.de/willi-knebel-turniere.html  Foto: Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann

26. März bis 8. April – Mit deutscher Beteiligung

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

GM Mamedyarov Shakhriyar

GM Mamedyarov Shakhriyar

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1 GM Mamedyarov Shakhriyar AZE 2756 2 GM Nepomniachtchi Ian RUS 2714 3 GM Ponomariov Ruslan UKR 2713 4 GM Rapport Richard HUN 2709 5 GM Vallejo Pons Francisco ESP 2708 6 GM Inarkiev Ernesto RUS 2706 7 GM Korobov Anton UKR 2694 8 GM Matlakov Maxim RUS 2693 9 GM Sasikiran Krishnan IND 2682 10 GM Fedoseev Vladimir RUS 2674 11 GM Grachev Boris RUS 2673 12 GM Petrosian Tigran L. ARM 2671 13 GM Sjugirov Sanan RUS 2669 14 GM Kovalenko Igor LAT 2661 15 GM Mamedov Rauf AZE 2658 16 GM Zvjaginsev Vadim RUS 2658 17 GM Motylev Alexander RUS 2653 18 GM Khismatullin Denis RUS 2650 19 GM Adhiban B. IND 2646 20 GM Kobalia Mikhail RUS 2632 …

 

Das Aeroflot-Open, das in der ganzen Welt bekannt und beliebt ist, findet zum 14. Mal in Folge statt. Hauptsponsor ist die größte russische Fluggesellschaft “AEROFLOT“. Zum 2. Mal findet das Schachfestival in einem der größten Hotels Moskaus statt (1700 Zimmer), dem Hotel “Kosmos”, das nur 200 m von einer U-Bahn entfernt liegt und dadurch der “Rote Platz” in 20 Minuten erreicht werden kann. Das Event hat einen Preisfond von 120.000 Euro!
Zusätzlich berechtigt der begehrte 1. Platz in der A-Gruppe zur Teilnahme an dem Sparkassen Chess-Meeting 2015 in Dortmund.
Übrigens: Mit  dabei sind auch drei deutsche Spieler: IM Bluebaum Matthias GER 2576 IM Wagner Dennis GER 2549 IM Svane Rasmus GER 2509
Am 5. April wird um den “Aeroflot Pokal” geblitzt.

Turnierseite Resultate Regularien etc.

 

Ein Zwischenbericht zur K.o.-Weltmeisterschaft der Frauen in Sotschi von WGM CARMEN VOICU-JAGODZINSKY

 

Drei Runden sind bei der Frauen-WM gespielt, so dass nur noch acht Spielerinnen im Wettbewerb verblieben sind.

 

WGM CARMEN VOICU-JAGODZINSKY

WGM CARMEN VOICU-JAGODZINSKY

Da ich mich langsam auf die Bundesliga-Runde gegen Bad Königshofen vorbereiten muss, interessiert mich natürlich, wer von den sieben Starterinnen des amtierenden deutschen Meisters noch im Wettbewerb ist und am Samstag [28. März] auf keinen Fall nach Großlehna kommen wird.

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Von den gestarteten Spielerinnen sind nur noch Xue Zhao und Elisabeth Pähtz in Sotschi aktiv. Die deutsche Nummer Eins ist zwar überraschend in Runde gegen die 21-jährige Georgierin Meri Arabidse ausgeschieden, wird aber den Kampf um die Schachkrone der Frauen bis zum Schluss vor Ort kommentieren.

 

Noch weit stärker als das Aufgebot des deutschen Meisters wurde die chinesische Delegation dezimiert. Von ursprünglich neun Starterinnen aus dem Reich der Mitte sind bis auf die bereits erwähnte Zhao alle anderen Chinesinnen bereits ausgeschieden In Runde zwei verloren dabei je zwei Chinesinnen gegen Spielerinnen aus Russland und Georgien.

Turnierseite Ergebnisse Rundenbeginn 13 Uhr.

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+++ DSB-Pokal-Endrunde komplett +++ China schlug Indien +++ Teilnehmer der Offenen Team-WM stehen fest +++

 

Benjamin Dauth, der mit Weiß sehr erfolgreich die Punkte einfährt  (by Frank Hoppe)

Benjamin Dauth, der mit Weiß sehr erfolgreich die Punkte einfährt (by Frank Hoppe)

AUE/BERLIN/NORDHORN/SCHWARZENBACH. Die Saison 2014/15 nähert sich mit Riesenschritten ihrem Ende. Das trifft auch auf die 15. Deutsche Schach-Pokal-Meisterschaft für Mannschaften zu, deren Zwischenrunde am vergangenen Wochenende [21./22. März] über die Bühne ging. Der Modus war wie immer: Vier Gastgeber, jeweils vier Teams, die im K.o.-Modus die vier Endrunden-Teilnehmer ermitteln. Wo diese stattfinden wird, ist allerdings noch nicht entschieden, aber da zwei aus Berlin kommen, würde ich die deutsche Hauptstadt einmal favorisieren.    In Aue, setzte sich nicht der ESV Nickelhütte durch – der verlor in Runde 1 gegen den Bayerischen Landesligisten SV Röhrbach klar mit 1:3. Allerdings waren aus dem Zweitliga-Team nur Gunter Spiess [Brett 5], Cliff Wichmann [10] und Jürgen Heinz [14] dabei, während die Mannschaft aus dem Freistaat mit voller Kapelle spielte, darunter IM Peter Schmidt. So hatte es dann auch der zweite Zweitligist SC Kreuzberg beim 2,5:1,5-Sieg nicht leicht, wobei hier das Duell Sergej Kalinitschew vs IM Peter Schmid letztlich das Match entschied, das der Berliner Großmeister gewann. In Berlin hatte der SC Rotation Pankow das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite.

 

Beim 2:2 gegen den vorjährigen Endrundenteilnehmer SG Löberitz entschied die Berliner Wertung mit 6:3 für den nach acht Spieltagen verlustpunktfreien Spitzenreiter der Oberliga Nord Staffel Ost, der als Aufsteiger in Liga 2 feststeht. Erneut in der Endrunde ist die SG Aufbau Elbe Magdeburg. Der Dritte des Vorjahres bezwang in Nordhorn dabei sensationell den Favoriten SG Porz, weil Johannes Paul am Spitzenbrett GM Christopher Lutz besiegte. So musste auch hier die Berliner Wertung beim 2:2 den Ausschlag geben, und da hatten die Elbestädter, die mit Tatjana Melamed und Maria Schöne zwei Frauen aufboten, mit 4:1 die Nase vorn. Keine Probleme hatte schließlich Pokalverteidiger OSG Baden-Baden [Fabian Döttling, Andreas Heimann, Roland Schmaltz, Lorenz Maximilian Drabke] in Homburg . Zunächst wurde der SK Ladenburg mit 4:0 ausgeschaltet, und die Endrunde [9./10. Mai 2015] mit einem 3,5:0,5 gegen Ausrichter Caissa Schwarzenbach erreicht. Einen Bericht vom Berliner Pokalwochenende sowie alle Einzelergebnisse finden Sie auf der DSB-Homepage unter dem Link http://www.schachbund.de/news/der-mann-mit-dem-harten-aufschlag.html .

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Dustin Bachstein [2025] vs. Bernd Huemmer [2142] – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

In der Serie Videocoaching analysiert Niclas Huschenbeth ausführlich eine Partie und geht dabei spezifisch auf Fehler und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugeschickt hat. Außerdem stelle Niclas Vermutzutungen an, was die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte. Viel Spaß beim Anschauen des Videos und wir hoffen, dass Sie aus den Fehlern eines anderen auch viel mitnehmen können!

 

In diesem Videocoaching analysiert Niclas eine weitere Partie von Dustin Bachstein, der diesmal mit Weiß gegen Bernd Huemmer spielte. Aus einem Nimzo-Inder heraus bekommt Bachstein eine angenehme Stellung mit Raumvorteil. Mit geschickten Manövern baut Weiß seinen Vorteil immer weiter aus und erreicht schließlich eine Gewinnstellung. Doch ab hier beginnen die Schwierigkeiten für Weiß. Deshalb geht Niclas auf die Thematik der Vorteilsverwertung ein und betont mehrmals wie wichtig es ist bis zum Ende die Konzentration aufrecht zu halten. Außerdem empfiehlt er Trainingsmethoden zum Verbessern der Ausdauer. Viel Spaß beim Anschauen!

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Werden die drei Staffelsieger im Osten, Süden und Westen „Aufstiegsverweiger“ sein? Im Oberhaus ist Baden-Baden ungefährdet

 

Frauen-Bundesliga

Frauen-Bundesliga

Es ist ja nicht so, dass wir angesichts der derzeitigen Diskussion um die Zukunft der Schach-Bundesliga die Situation livebei den deutschen Vereinsmeisterschaften der Frauen völlig ausblenden würden. Schon deshalb nicht, weil am kommenden Wochenende [28./29. März] die vorletzte Doppelrunde in der höchsten Spielklasse ansteht und gleichzeitig die Zweite Liga ihr Finale spielt. Da sind es ja immer nur sieben Runden, also der Zeitaufwand hält sich im überschaubaren Rahmen – vier Wochenenden, und dann ist eigentlich alles vorbei. Die drei Meister in den Staffeln Ost, West und Süd sind aufstiegsberechtigt – wenn sie denn wollen – und zwei Teams müssen den Fahrstuhl in eine der sechs Regionalliga-Gruppen nehmen.

 

Was die aktuelle Situation angeht, so halten im Osten die Sachsen-Mädels von SV Grün-Weiß Niederwiesa gemeinsam mit dem SC Zeulenroda [jeweils 7:3 Mannschaftspunkte] die Spitze. Dahinter folgt mit Leipzig-Lindenau, dem SV Medizin Erfurt und Rotation Berlin ein Trio mit 6:6 Zählern, wobei die Damen aus der thüringischen Landeshauptstadt noch auf die beiden führenden Teams treffen und so gesehen bei zwei Siegen zumindest Meister aus eigener Kraft werden können. Ob sie allerdings diesmal aufsteigen wollen, wage ich doch zu bezweifeln, denn schon im vergangenen Jahr verzichtete man auf einem Stichkampf um Platz 1. In jedem Fall gibt es für die Berlinerinnen ein Schaulaufen, denn mit Iris Mai, Brigitte Burchardt, Annett Wagner-Michel, Sylvia Wolf und Kirsten Jeske könnte das komplette Seniorenweltmeister-Team 2015 der Frauen gegen Leipzig-Lindenau und die SG Löberitz auflaufen.

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Meine Begegnungen mit Wolfgang Uhlmann [29. März 1935] – Zum 80. Geburtstag einer deutschen Schachlegende von RAYMUND STOLZE

 

Schachlegendentreffen 2014 - Wolfgang Uhlmann und Raymund Stolze in angeregtem Gespräch ... Foto: Dr. Gabriele Stolze

Schachlegendentreffen 2014 – Wolfgang Uhlmann und Raymund Stolze in angeregtem Gespräch … Foto: Dr. Gabriele Stolze

Bei einem Jubiläum wie diesem – es ist der 80. Geburtstag der deutschen Schachlegende Wolfgang Uhlmann – frage ich mich natürlich: Wie kann ich seine Lebensleistung, und in diesem Fall betrifft sie in erster Linie das Schachspiel, so würdigen, das ich nicht nur dem Großmeister, sondern ebenso dem Menschen gerecht werden kann.

 

Was seine sportlichen Erfolge angeht, so sind sie längst vom Deutschen Schachbund spätestens im Jahre 2003 gewürdigt worden, wo unser Mann als erster Ostdeutscher Ehrenmitglied der Dachorganisation aller organisierten deutschen Schachspieler wurde. Und dass er in dem 2000 erschienenen Buch „Das Großen Lexikon der DDR-Sportler“, wo die 1000 erfolgreichsten und populärsten ostdeutschen Sportlerinnen und Sportler mit ihren Erfolgen und Biographien erfasst wurden, sei unbedingt erwähnt.

 

Das sind nicht nur auf den ersten Blick sehr beeindruckende Fakten. Für mich aber zählen vor allem meine Begegnungen mit Wolfgang Uhlmann, die sich zu einem Portrait einer integren Persönlichkeit formen, die öffentliche Anerkennung zurecht verdient.

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dass man es quasi abschaffen sollte oder muss?

 

Eine rhetorische Titelfrage stellen heisst, diese zumindest nicht mit einem uneingeschränkten JA beantworten, so sehe ich es jedenfalls. Als Deutscher, der seit Jahren im Ausland lebt, habe ich eine etwas andere, eben eine internationale Perspektive. Natürlich ist die Bundesliga eine Herausforderung, im sportlichen und finanziellen Sinn. Nur weil einzelne Vereine irgendwann “scheitern” – sei es wie Eppingen oder Wattenscheid nach vielen Jahren, sei es wie Wiesbaden nach nur einer Bundesligasaison – ist doch nicht das gesamte Format überflüssig. Ein Leistungsgefälle innerhalb der Bundesliga ist ebenso normal wie eine sportliche und finanzielle Lücke zwischen Erster und Zweiter Bundesliga – übrigens ebenso auf niedrigerem Niveau zwischen allen Amateurligen. Ich werde zunächst fünf Thesen zum Ist-Zustand aufstellen, diese dann näher erläutern, und danach geht es unstrukturiert weiter. Eine Patentlösung habe ich auch nicht, und weniger rigide Reformen wie von Kollege Raymund Stolze vorgeschlagen lehne ich nicht pauschal ab – werde aber auf deren Risiken und Nebenwirkungen hinweisen. Zunächst die fünf Thesen:

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Meisterschaft entschieden

 

Österreichischer Meister 2015 SK Jenbach (Foto: WFM Dr. Anita Stangl. 3. von links)

Österreichischer Meister 2015 SK Jenbach (Foto: WFM Dr. Anita Stangl. 3. von links)

Jenbach gewinnt beim Bundesliga Finale im Kongresszentrum von Mayrhofen mit einem 4,5:1,5 Sieg gegen Wulkaprodersdorf den vierten Meistertitel in den letzten sechs Jahren. Aus dem kompakten Team stechen einige noch mit herausragenden Leistungen hervor. Topscorer der Liga ist Österreichs Bundestrainer David Shengelia mit 10/11. Sein ehemaliger deutscher Kollege, der jetzige Sportdirektor Uwe Bönsch steht mit 9,5/11 kaum nach. Dritte Stütze des Teams ist Philipp Schlosser mit 8,5/11. Die beste Performance von 2935 gelingt am Spitzenbrett Anrdei Volokitin mit unglaublichen 6,5/7. Silber und Bronze gehen an die Kärntner Vereine Maria Saal und Feffernitz. Markus Ragger erzielt ungeschlagen 8 Punkte aus 11 Partien bei einer Eloleistung von 2710. Absteigen müssen Wolfsberg, Mayrhofen/Zillertal und Pamhagen. In der Frauenbundesliga stand Dornbirn bereits als Meister fest. Silber und Bronze gewinnt Burgenland mit Wulkaprodersdorf und Pamhagen. Die Schachamazonen aus Graz verpassen erst in der Fünftwertung (!) den dritten Platz. Organisator Werner Csrnko sorgt erstmals für eine gelungene Siegesfeier im Rahmen einer Einladung der Gemeinde zu einem gemeinsamen Abendessen. Die musikalische Umrahmung kam von Anna-Lena Schnegg in einigen Songs unterstützt von Veronika Exler. Heute am Sonntag folgen in Mayrhofen erstmals noch Mannschaftsmeisterschaften im Blitzschach. (wk)

Ergebnisse bei Chessresults: Bundesliga, Frauen-Bundesliga
Blitzschach: Bundesliga, Frauen-Bundesliga

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Christian Midderhoff: „Die Schach-Bundesliga ist nur zu retten, wenn alle an einem Strang ziehen …“

 

Quo vadis? Wohin gehst du Bundesliga?

Quo vadis? Wohin gehst du Bundesliga?

Der Schach-Ticker- Beitrag „Die Schach-Bundesliga am Scheideweg …“…“vom 18. März [ http://www.chess-international.de/Archive/36433#more-36433 ]   hat sein Echo gefunden. Auf die provozierende Frage: „Ist die Schach-Bundesliga eigentlich noch zu retten?“ hat uns Christian Midderhoff geantwortet, der 1, Vorsitzender der Schachfreunde Neuenrade ist. Gern veröffentlichen wir mit seiner Zustimmung den nachfolgenden Diskussionsbeitrag.

 

Die provozierende Frage hat mir natürlich mal wieder keine Ruhe gelassen.

 

Kurz und knapp beantwortet: JA, aber nur wenn alle an einem Strang ziehen und es Reformen gibt, die folgende Themen berücksichtigen sollten: Finanznot (u. a. knappere/keine Förderungsmittel), Strukturwandel (u. a. zurückgehende Mitgliederzahlen, die gerade in ländlichen Regionen schon jetzt Probleme bereiten, den Spielbetrieb auf Bezirksebene überhaupt aufrecht zu erhalten), Spielmodus (gerade bei Ligen mit Profis und Halbprofis aus dem Ausland könnten weniger Spielwochenenden die Kosten senken, wenn weniger An-/Abreisekosten auftreten).

 

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Tal’s Weitblick Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinghigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid – sie ist mit Teil 1 kürzlich gestartet worden [ http://www.chess-international.de/Archive/31428#more-31428 ] – und Unglaubliche Züge, deren 37. Folge wir heute veröffentlichen.

 

Niclas zeigt ein weiteres Beispiel aus den Werken des großen Taktikers Michail Tal. Doch diesmal waren gar nicht so sehr Tal’s taktischen Fähigkeiten gefragt, sondern eher seine Kreativität und sein Geschick ungewöhnliche Möglichkeiten zu entdecken. Die schwarzen Figuren sind schön platziert, doch scheinbar hat Weiß noch alles unter Kontrolle. Nach Michail Tal’s Zug sieht es jedoch bald anders aus …

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5 min., 4 min. + 1 sek. oder 3 min. + 2 sek – Was ist denn nun das richtige Blitz? fragt sich Schach-Ticker-Autorin JULIA KIRST

 

Julia Kirst

Julia Kirst

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Wenn ich mal wieder im Internet richtig blitzen möchte, habe ich die Qual der Wahl: 5 min., 4 min + 1 sek. oder 3 min + 2 sek? Das sind viele Optionen, die es dank elektronischer Schachuhren gibt. Angesichts dieser Möglichkeiten fragt man sich: Was ist denn nun das richtige Blitz?

 

Laut Definition ist Blitz alles, wo die Bedenkzeit pro Spieler geringer als 10 Minuten ist. Das ist natürlich weit gefächert. Die Blitz-Weltmeisterschaften 2014 in Dubai (Sieger: Magnus Carlsen) und die Blitzeuropameisterschaften 2014 in Warschau (Sieger: David Navara) wurden im Modus 3 Minuten + 2 sek. gespielt. In Brandenburg hat jeder Spieler bei Landesmeisterschaften 5 Minuten auf der Uhr, genauso verhält es sich bei den Deutschen Meisterschaften. Bei Turnieren in Polen wird der Modus 3 min. + 2 sek. pro Zug bevorzugt. Ist es also eine geografische Frage?

 

Der Vorteil der Zeitzuschläge, die ja auch vom ehemaligen Weltmeister Bobby Fischer bevorzugt wurden, liegt auf der Hand: Die Wahrscheinlichkeit, auf Zeit zu verlieren, ist geringer. Wie ärgerlich ist es doch, wenn man eine total gewonnene Stellung (Dame mehr, Turm mehr etc.) nur aufgrund des fallenden Blättchens verliert.

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Schlussrunden in der Bundesliga Österreich – NEU: Sonntag Mannschaftsmeisterschaft im Blitzen

 

by Dr. Anita Stangl

by Dr. Anita Stangl

Im Kongresszentrum in Mayrhofen im Zillertal finden vom 19. bis 22. März die drei Schlussrunden der österreichischen Schach Bundesliga statt. Zugleich wird aliveuch das Finale der Frauen-Bundesliga ausgetragen. Als Neuerung folgt am Sonntag noch eine Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach. In der Bundesliga ist der dreifach Meister Jenbach klarer Favorit. Titelverteidiger Hohenems hat noch Chancen auf die Titelverteidigung. Die Vorarlberger spielen noch direkte Duelle gegen Hohenems und Maria Saal. Großer Herausforderer von Jenbach ist aber Maria Saal. Die Kärntner konnten in der 8. Runde im großen Schlager Jenbach mit 3,5:2,5 eine erste Saisonniederlage zufügen und für Spannung in der Meisterschaft sorgen. Fazit: Jeder Ausgang ist möglich, aber Jenbach hat die besseren Karten. In der Frauen-Bundesliga führt drei Runden vor Schluss Dornbirn vor Titelverteidiger Wulkaprodersdorf. Die Vorarlberger haben zwei Punkte Vorsprung. Eine Vorentscheidung im Titelkampf könnte in der 7. Runde am Donnerstag im direkten Duell zwischen Dornbirn und Wulkaprodersdorf fallen. Das Finale der Bundesliga wird ab Donnerstag live Internet übertragen. (wk)

Ergebnisse bei Chessresults: Bundesliga    Frauen-Bundesliga
Fotogalerie: WFM Dr. Anita Stangl in der Eigenschaft als Spielerin und Sponsor Hier sind Sie immer auf dem Laufenden

 

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Integration am Schachbrett – Ein Beitrag von KERSTEN LINKE, Leiter der Schach-AG am Konrad-Adenauer-Gymnasium in Langenfeld

 

Regelmäßig erhält der Schach-Ticker von A1280px-BlindenschachHaendenton Lindenmair aus Augsburg Beiträge per E-Mail. Sie sind mit Info-Mail Schach überschrieben. Am 15. März erreichte uns die Nummer 1472, die wir sehr gern veröffentlichen.

 

Seit einigen Jahren hat die Schach AG des Konrad-Adenauer- Gymnasium (KAG) in Langenfeld schon Kontakt zu blinden und sehbehinderten Schachspielern.
Ein Langzeitprojekt, das eher zufällig begann.

 

Bei einem Tag der Offenen Tür spielte Daniel, ein Junge aus meiner Gruppe, mit verbundenen Augen gegen den damaligen  Schulleiter. Von den Zuschauern wurde danach die Frage gestellt, ob dies „ nur „ eine Showveranstaltung war, oder , ob blinde Mitbürger tatsächlich das königliche Spiel beherrschen. Ich konnte diese Frage beantworten, da im Nachbarschachverein ein blinder Spieler in der Mannschaft spielte, gegen den ich regelmäßig antreten durfte, aber nie über ein Remis hinaus kam.

  • Foto: „BlindenschachHaende“ von Mussklprozz – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:BlindenschachHaende.jpg#/media/File:BlindenschachHaende.jpg

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällhfgen richtig liegen.

 

billionphotos-1209956_128x128Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

 

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

 

Die Lösung der aktuellen Aufgabe gibt es immer eine Woche später mit dem neuen Test… Mehr

Erwin l’Ami vor Carlsen und allen anderen

 

Erwin l'AmiCarlsen zählte in diesem Turnier nicht zu den Favoriten, mit am Ende 50% gewann er 25 Elopunkte – das geht nur, wenn nicht Magnus sondern Vater Henrik mitspielt (Magnus Carlsen war als Tourist in Island und betrieb nebenbei Werbung in eigener Sache). Favoriten waren die Herren Mamedyarov, Navara und Eljanov – in dieser Reihenfolge nach Elo-Papierform, in der Abschlusstabelle waren sie dann alphabetisch geordnet mit jeweils einigen Spielern zwischendrin, und nur Eljanov war wohl relativ zufrieden mit seinem Ergebnis. Der fliegende Holländer (Anreise nach Reykjavik für alle Nicht-Isländer und wohl auch diverse Isländer per Flugzeug) Erwin l’Ami war dagegen nur Nummer 11 der Setzliste und gewann trotzdem.

 

Wie es dazu kam, ist natürlich Thema dieses Beitrags, aber ich werde auch auf einige andere Spieler eingehen. Wie immer beginne ich mit dem Endstand: l’Ami 8,5/10, Eljanov und Libiszewski 8/10 (recht deutlich nach Wertung getrennt), Fier, Naroditsky, Mamedyarov, Melkumyan, Hansen, Hammer, Gupta, Stefansson, Danielsen, Jussupow, Grandelius 7,5. Das muss reichen, den bekanntesten und besten deutschen Teilnehmer habe ich damit auch bereits erwähnt. Navara landete am Ende als Wertungsbester von vielen mit 6,5/10 auf Platz 32. Alle Fotos von Fiona Steil-Antoni über Facebook – und das ist die Turnierseite.

 

Ein Leitmotiv des Turniers war, dass diverse Spieler ziemlich den Faden verloren nachdem ein Ziel in Sichtweite oder bereits erreicht war. Sogar der Turniersieger machte da mit, aber erst nachdem er bereits als Turniersieger feststand.

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Elisabeth Pähtz ist bei der K.o.-Weltmeisterschaft in Sotschi in Runde 1 im Tiebreak ausgeschieden – Ein Zwischenbericht von RAYMUND STOLZE

 

Elisabeth Pähtz -Meri Arabidse  (by E.Kublashvili )

Elisabeth Pähtz -Meri Arabidse (by E.Kublashvili )

miaumiau: yes, Lizzy had luck for the next 20 years

Kramnand: paetzh has to win or is knocked out

Caruri: Paehtz will go out

live

[Blogger auf www.chessbomb.com/arena]

 

Was die geklaute Schlagzeile angeht – natürlich sind wir hier nicht bei der Fußball-WM 1954 und dem Wunder von Bern, wo Deutschland den hohen Favoriten Ungarn im Endspiel sensationell mit 3:2 schlug und Reporter Herbert Zimmermann diesen historischen Sieg jubelierend so kommentierte. Ich habe deshalb auch bewusst auf das Rufzeichen verzichtet, sondern drei Punkte gesetzt, die auch Nachdenken signalisieren sollen…

Turnierseite Ergebnisse Rundenbeginn 13 Uhr.

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Peule war bekloppt nach Fußball. Bis inne Bezirksliga hat er et geschafft. Dann kam die Verletzung mit dat Kreuzband. Aus war et mit de Pölerei! Wat nu? Da er ein hellet Köpken hat, stand nur noch Schach auffe Pfanne. Also nix wie rein innen Schachverein.

 

Mein erster Weg führt mich nachen SV Herne-Constantin. In Internet bin ipeule1(1)ch auf die gestoßen.  Wat soll ich sagen: mein 1. Eindruk: ein tolles Ambinente und lauter olle Säkke. Da saßen se nu in Altenheim wie Hüner auffe Stange.

 

Der 1. Vorsitzende hat mich sofot immatrikolirt. Er quaselte in eine Tur. In Erinnerung ist bei mich geblieben, dat er mit den Bürgermeister auf Du is und dat die Hüfte schmerzt. Bald steht die Operation an. Abba wie soll et blos weitergehen ohne ihn?

 

Der 2. Vorsitzende sprach von seinen letzten Urlaub, und dat ein neues Reiseziel in Auge gefast wird. Dann weterte er über die Beamte. Die hätten die hohen Pensionen gar nie nich verdient.

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